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1und1 signierte Rechnungen: Probleme, Erfahrungen Signatur

1und1 signierte Rechnungen: Probleme, Erfahrungen - Rechnung mit Signatur.

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Ergänzung zu Buchhaltung FAQ | Rechnung + Vorsteuer-Abzug | Provider ohne Laufzeit

Nachtrag 14.10.2010 - Aktueller Stand
Zurzeit gibt es bei uns keine Probleme mehr mit 1&1. Wir erhalten wieder steuerlich korrekte Rechnungen, meist digital signiert (§ 14 Abs. 3 UStG). Für den ehemaligen Freenet DSL Vertrag jedoch zurzeit merkwürdigerweise per Briefpost.

Nachtrag 21.01.2011
Rückwirkend zum 01.07.2011 wird sehr wahrscheinlich durch das Steuervereinfachungsgesetz 2011 (StVereinfG 2011) die Notwendigkeit einer qualifizierten elektronischen Signatur entfallen, siehe auch
Frage-Antwort-Katalog zur Vereinfachung der elektronischen Rechnungsstellung zum 1. Juli 2011 durch Art. 5 des StVereinfG 2011
Steuervereinfachungsgesetz 2011 - Lexikon des Steuerrechts
Steuervereinfachung: Was gilt ab 2011?
15 Fragen zur Vereinfachung der elektronischen Rechnungen

Nützliche Links - Bookmarks
Signatur Check - Signierte Rechnung prüfen
http://check.signagate.de/ Nur PDF
http://www.signature-check.de/ PDF und HTML
Prüfbericht speichern: Mausklick rechts > Drucken > Drucker Name: Microsoft XPS Document Writer > Speichern bei der signierten Rechnung
https://www.signaturportal.de/electronic-invoice-check.html?contentcat_id=13


History
Die folgenden Abschnitte sind teilweise überholt und sind hier zurzeit nur zu Nachschlagezwecken aufgeführt.

Probleme mit signierten Rechnungen von 1und1

Leider mussten wir feststellen, dass wir seit der Übernahme des freenetDSL flat Vertrages durch die 1und1 Internet AG plötzlich keine ordnungsgemäßen Rechnungen mehr erhalten, sodass das Finanzamt den Vorsteuerabzug verweigern kann.
1und1 schickt lediglich einfache Dateien im PDF-Format, jedoch ohne die erforderliche digitale Signatur.

Bei jeder seriösen Firma reicht normalerweise eine kurze, formlose Bitte darum per E-Mail, nicht so bei 1und1:

Zur Bearbeitung verlangt sie von uns einen schriftlichen Antrag per Briefpost(!), der persönlich von einem Geschäftsführer auf "offiziellem Firmenpapier" verfasst und unterzeichnet zu sein hat, und zudem eine beigelegte Kopie des derzeit gültigen Handelsregisterauszuges bzw. des Gewerbescheines enthalten muss - und das, obwohl wir bereits seit vielen Jahren mit anderen Verträgen bei 1und1 als Firmenkunde registriert sind und sie sogar selbst unsere Firmenwebseiten einschließlich unseres Online-Shop hostet.

Ob 1und1 jetzt auch anfangen will, im großen Stil Daten zu sammeln, ob sie ihre Firmenkunden loswerden oder damit einfach nur ihre Mitarbeiter irgendwie beschäftigen will, ist mir bisher noch unklar.
Wo Verantwortliche agieren, die solchen befremdlichen bürokratischen Zeitvertreib organisieren, lassen jedoch erfahrungsgemäß auch bald andere Probleme nicht mehr lange auf sich warten.

Bevor ich die angeforderten Unterlage einreiche, um mich nicht noch länger mit der Sache befassen zu müssen, habe ich mich aber einmal an die 1und1 Beschwerdestelle gewandt, in der Hoffnung, dass dort vielleicht noch vernünftige Mitarbeiter beschäftigt sind.
Ich bin gespannt, ob ich tatsächlich genötigt werde, nun auch noch per Briefpost darum betteln zu müssen, dass wir zu unserem DSL-Vertrag nach der Übernahme von freenet im Dezember 2009 endlich wieder vorschriftsmäßige Rechnungen erhalten.

Nützliche Links
Wie ein Blick ins Web zeigt, ist 1und1 in der Hinsicht bereits seit mehreren Jahren auffällig geworden, siehe z.B.:
Schwarze/Graue Liste: Problematische Versender (elektronischer) Rechnungen

18.08.2010 08:15 | geändert: 27.11.2011 09:06


Probleme mit 1&1 gehen weiter

Ehemaliger Freenet DSL-Vertrag
Nachdem wir uns ein weiteres Mal schriftlich per Fax an die Beschwerdestelle von 1und1 wenden mussten und ihr unsere nunmehr plötzlich angeforderte USt-ID Nummer explizit mitgeteilt haben (obwohl sie bei uns natürlich wie bei jeder anderen seriösen Firma vorschriftsmäßig ebenso gut für *jeden* auch einfach selbstständig dem Impressum unserer Website zu entnehmen ist und im übrigen FÜR DEN VORSTEUERBABZUG BEI RECHNUNGEN INNERHALB DEUTSCHLANDS VÖLLIG UNERHEBLICH ist), erhielten wir endlich immerhin wenigstens für September 2010 eine steuerlich korrekte Rechnung - merkwürdigerweise allerdings per Briefpost und nicht digital signiert per E-Mail. Weiterhin erhielten wir per Briefpost eine weitere Rechnung und eine Gutschrift in derselben Höhe, deren Sinn ich aus Zeitgründen bisher nicht feststellen/nachvollziehen konnte. Alle bisher fehlenden steuerlich korrekten Rechnungen wurden weiterhin nicht nachgereicht.
Nachtrag 14.10.2010
Zurzeit schickt uns 1&1 die aktuellen Rechnungen für den ehemaligen Freenet DSL Vertrag regelmäßig per Briefpost. Soweit so gut.
Da dies jedoch bei dem Vertrag normalerweise kostenpflichtig ist, bin ich gespannt, ob damit dann der nächste Ärger vorprogammiert ist.

GMX
Am 08.09.2010 musste ich feststellen, dass 1&1 offenbar nicht nur Freenet-Verträge, sondern auch GMX-Verträge aufgekauft (bzw. feindlich? übernommen) hat: Es kam bei uns plötzlich erstmalig zur Abbuchung von GMX Beiträgen durch eine "1&1 MAIL&MEDIA GMBH-GMX", ohne dass uns dazu eine Rechnung zugegangen ist.
Auf unsere bisherige schriftlichen Bitte darum vom 08.09.2010 per Formular an den Support wurde bis heute (22.09.2010) nicht reagiert.
Auf der GMX Webseite fand ich unter "Mein Account" oder so ähnlich eine Liste der bisherigen Rechnungen, allerdings ebenfalls unsigniert, also steuerlich nicht korrekt. An die in dieser Rechnung aufgeführte E-Mail Adressen sandte ich am 22.9.2010 erneut ein Bitte um Nachreichung der Rechnung.
Nachtrag 14.10.2010
Nach etwa 2 Wochen(!) erhielt ich vom GMX-Service endlich eine Antwort, allerdings nicht mit der Problemlösung, sondern lediglich mit der falschen Behauptung, ich könne die Rechnungen online im meinem Account abrufen (Dort gibt es eben bisher leider nur *unsignierte* Versionen!). In der anschließenden automatischen Abfrage zur Qualitätssicherung bewertete ich daher die Antwort und die Kompetenz des bearbeitenden Mitarbeiter als ungenügend und bemängelte, dass der Support offenbar auch nur automatisiert mit Textbausteinen antwortet. Anscheinend wurde diese dann aber immerhin zufällig einmal von einem mitdenkenden Menschen ausgewertet, jedenfalls ging uns anschließend endlich eine korrekt signierte Kopie der fehlenden Rechnung zu.

Fazit: Bei 1&1, Freenet und GMX würde ich zurzeit auf keinen Fall mehr einen Vertrag abschließen, zumindest nicht als Firmenkunde, der eine ordnungsgemäße Rechnung zum Vorsteuerabzug benötigt und keine Lust und Zeit hat, solchen unter erheblichem zeitlichen und nervenstrapazierenden Aufwand hinterherzurennen.

22.09.2010 17:04 | geändert: 14.10.2010 12:22


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