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Christrose im Topf im Freien überwintern?

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Kommentar zu Christrose Helleborus Pflege
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Kann ich eine Christrose, die ich jetzt im Topf erhalten habe, draussen an etwas geschützter und gedeckter Stelle bei der Haustüre überwintern? Oder erfriert sie. Ich nehme an, sie wurde im Treibhaus gezogen.
Besten Dank für Ihre Antwort.

16.12.2007 13:04 | geändert: 16.12.2007 13:04


Wir überwintern Christrosen im Blumentopf fast immer draußen, sie sind ein herrlicher Advents- oder Weihnachtsschmuck, der monatelang blüht und im Frühling in den Garten ausgepflanzt werden kann.
Aktuelles Bild von unserer Terrasse:


Helleborus Pflege als Topfpflanze - Bild Datum: 07.12.2007

Dies ist jedoch nur bei einigermaßen milder Witterung, an sehr geschütztem Platz und unter Beachtung der folgenden drei Regeln möglich, ohne dass die Pflanzen Schaden nehmen:

1. Keine volle Sonne, aber sehr heller Standort und windgeschützt.
2. Bei Frost ab etwa -5 Grad sicherheitshalber vorübergehend in einen ungeheizten, möglichst kalten, hellen Raum stellen.
3. Frisch gekaufte Christrosen Topfpflanzen erst bei frostfreiem Wetter und bedeckten Himmel rausstellen, um sie an die tieferen Temperaturen und das wesentlich hellere Licht außerhalb des Treibhauses langsam zu gewöhnen (Ohne Abhärten können gelegentlich die Blätter verbrennen, und die Blüten vergrünen vorschnell).

In rauen Gegenden oder hartem Winter besser wie mediterrane Kübelpflanzen (Oleander & Co.) frostfrei und hell im Kalthaus überwintern.

Bei stärkerem Frost neigen sich die Blütenstiele nach unten, und die Christrosen sehen erbärmlich und wie erfroren aus (im Topf wie auch ausgepflanzt im Freiland). War der Frost nicht zu stark und zu lange, konnte die Christrose *langsam*(!) auftauen und steht keinesfalls in der Sonne, richtet sie sich aber wieder auf und steht alsbald erneut in voller Schönheit da, sobald das Wetter milder wird.

Für die Überwinterung als Zimmerpflanzen eignen sich Christrosen weniger, da es sich um Alpenpflanzen/Freilandstauden handelt. Im Zimmer müssen sie zumindest wie Alpenveilchen so kühl wie möglich gehalten werden.

Im Winter so wenig wie möglich gießen, jeweils warten bis die oberste Erdschicht wieder trocken ist (Daumenprobe), aber nicht völlig austrocknen lassen und nicht düngen.

Siehe auch Winterschutz frostharter Kübelpflanzen.

Mit freundlichen Grüßen
Margit Busch, GartenDatenbank.de Team

16.12.2007 20:00 | geändert von Gabriele Jesdinsky: 26.12.2012 14:56


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