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Dünger: Keinen Blaukorn verwenden zum normalen Düngen!

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Kommentar zu Pflanzenpflege > Düngen
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Warum lese ich immer wieder auf Internetseiten, Fachbüchern oder Fachzeitschriften, daß Pflanzen mit BLAUKORN gedüngt werden sollen ?
Der Laie kann hier einen ungeheuren Schaden anrichten und es ist ein reiner Industriedünger.
Als Landschaftsgärtner habe ich viel bessere Erfahrung gemacht mit Mineraldüngern zu arbeiten
z.B. Hornspäne, Manna ... .
Diese sind Langzeitdünger und hier ist ein Überdüngen fast unmöglich. Weiter sollte man überlegen, mit welcher Pflanze man es zu tun hat, weil man hier gerade bei Staudenpflanzungen kontraproduktiv arbeiten kann.
Viel wichtiger ist, direkt beim Pflanzen Überlegungen zum Standort, Pflanzenkonkurenz und
Bodenansprüchen anzustellen.

A.D. aus Meckenheim bei Bonn

26.12.2007 10:05 | geändert: 26.12.2007 10:05


Da können wir nur zustimmen.

Bei uns wird Blaukorn daher wohl auch nur im Zusammenhang mit Topfpflanzen (Kübelpflanzen und Zimmerpflanzen) erwähnt, und zwar deshalb, weil zum Düngen dieser Pflanzen häufig Flüssigdünger verwendet werden, die oft zu Apothekenpreisen gehandelt werden und obendrein in kleinen, gefärbten Plastikflaschen verpackt sind.

Siehe auch Richtig düngen > Dünger.

Mit freundlichen Grüßen
Sven Förster, GartenDatenbank.de Team

26.12.2007 11:50 | geändert: 26.12.2007 11:50


Blaukorn KEIN Dünger für Topffplanzen. Blaukorn ist ein auf die Verwendung im Freilandbereich ausgelegter Dünger. Bei Verwendung im Topf ist die Gefahr der Versalzung noch viel höher. Was A.D. aber schon ganz richtig gesagt hat, ist es bei der Düngung stets wichtig sich vorher über den Bedarf der Pflanze zu erkunden. Oft brauchen Stauden sehr wenig Nährstoffe die sehr einfach mit Hornspäne gedeckt werden können.
Wenn man sich Pflanzen wie z.B. Rhododendron anschaut, brauchen die für die immergrünen Blätter und die Knospenbildung eine sehr große Menge an Nährstoffen die meist durch organische Dünger nicht gedeckt werden kann.

Eine Neuentwicklung für Blaukorn ist der sogenannte Entec Blaukorn. Im Handel normalerweise nicht wesentlich teurer, verbessert aber die gleichmäßige Abgabe der Nährstoffe.

http://www.compo-profi.de/produkte/3226.php

Christian

15.01.2009 13:17 | geändert: 15.01.2009 13:17


Hallo Christian,

vielen Dank für Deine Tipps und Unterstützung. lächel

Blaukorn wird bei uns auch nur mehr als Möglichkeit zum Sparen aufgeführt. Wenn man sehr viele Topfpflanzen hat, geht der praktischere spezielle Flüssigdünger doch ganz schön ins Geld.

Wenn man nach unserer Anleitung zum Düngen nur "jeweils ein paar Kügelchen auf die feuchte Erde, Abstand 1-2 cm, anschließend gießen" beachtet, kann nach unserer Erfahrung normalerweise nichts passieren.

Ich werde den Absatz dort aber gelegentlich umformulieren und Blaukorn nur noch als Notlösung erwähnen, in der Regel hat man ja doch nicht so viele Kübelpflanzen, dass man sich den extrem bequemeren Flüssigdünger nicht leisten kann. Zumal es ihn im Supermarkt meist auch günstig gibt, im Frühling z.B. oft sogar bei ALDI oder Lidl.

Viel häufiger kommt es sicher vor, dass Anwender mit ihm durch Überdosierung schwere Schäden verursachen.

Viele Grüße, Alex

15.01.2009 16:15 | geändert: 15.01.2009 16:20


Ja stimmt, mit ein paar Kügelchen lässt sich nur schwer was falsch machen!;)

Eine Alternative zum Blaukorn und zum Flüssigdünger ist dies hier:

http://www.substral.de/index.php?area=substral&channel=produkte_substral_2_5&lang=de&range=products&channel_content=products_detail&param_product=47&param_cat1=2&param_cat2=5

(sorry das der Link so lang ist!)

Es ist nicht die günstigste Variante, aber ich denke auf jeden Fall günstiger als flüssig und weniger aufwenig!
Dieser umhüllte Dünger ist genau das gleiche was auch in Baumschulen verwendet wird für Container!
Durch die Hülle um den Dünger und die verschiedenen Formen in denen der Stickstoff vorliegt, wird eine sehr optimale Nährstoffversorgung gewährleistet.

Zur Zeit ist dies wohl der beste Langzeitdünger für Privatgarten und Baumschule!

Christian

16.01.2009 18:57 | geändert: 16.01.2009 18:57


Ich brauche Hilfe!

Kann mir jemand sagen, wie ich am besten Säuleneiben düngen sollte?

Herzlichen Dank!

Sabine

18.01.2009 11:14 | geändert: 18.01.2009 11:14


Grundsätzlich im Frühjahr! Ist es ein organischer Dünger wie Hornspäne, der lange braucht um für die Pflanze verfügbar zu werden, würde ich März empfehlen. Zusätzlich würde ich den Dünger dann auch etwas einharken um eine bessere Zersetzung zu ermöglichen

Wenn du mit Blaukorn oder anderen industriell hergestellten Düngern arbeitest, würde ich für Koniferen Anfang Mai, oder mit einer etwas kleineren Düngergabe im Juli um das Wurzelwachstum zu fördern, arbeiten.
Viel Nährstoffe benötigen Säuleneiben in der Regel aber nicht. Falls du also mineralisch düngen möchtest lieber etwas zu wenig als zu viel!

Christian

18.01.2009 13:01 | geändert: 18.01.2009 13:01


Hallo Christian u. andere.Ich bin voll Eurer Meinung und habe einen Trick hierzu. Ich male in einer alten,kleinen elektrischen Kaffeemühle (sieht aus wie eine Eieruhr) das Blaukorn zu feinem Mehl und gebe auf eine 3ltr Gießkanne Wasser höchstens einen halben Kaffeelöffel Mehl hinzu. Damit ist die Gefahr des "Verbrennens" stark eingedämmt. Die Regel, lieber etwas weniger sollte man nie vergessen. Tschüß, Günter.

26.04.2010 11:33 | geändert: 26.04.2010 11:33


Als Alternative zum Blaukorn gibt es im gärtnerischen Fachhandel Nährsalze zum Auflösen, die einen wesentlich höheren Nährstoffgehalt haben als die Discount-Dünger. Die Verträglichkeit ist besser (weniger Ballaststoffe), aber man muß dabei vorsichtig sein mit dem Überdosieren. Gruß Hubert

12.07.2010 20:34 | geändert: 12.07.2010 20:34


Eine Hand voll (Frauenhand) Blaudünger in 10 Liter Wasser aufgelöst , 1 x wöchentlich , ist ein genialer Dünger für Topfpflanzen ich habe nur gute Erfahrungen bei allen möglichen Pflanzen damit gemacht und sparsam ist es noch dazu .

Gruß Claudia

16.07.2010 01:48 | geändert: 16.07.2010 01:48


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