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Eibe giftig für Kinder - Giftpflanzen im Garten

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Eibe | Heckenpflanzen | Giftpflanzen
Kommentar zu Wurzeleinwuchs Abwasserrohr, Schäden durch Bäume + Sträucher


Ideale Alternative: Eibe (Taxus baccata), kann in jedem Alter auf jede beliebige Größe zurückgeschnitten werden, verkahlt nie, trocknet als Tiefwurzler den Boden nicht aus und dringt nie in Entsorgungsleitungen.
Über diesen edlen Baum bzw. edle Hecke können sich auch die Kinder, Enkel und andere Nachfolger im Garten noch freuen [...]

Eibe?

Sie wissen schon, dass die hochgiftig ist und in kurzer Zeit auch Rinder tötet? Die in einen Garten mit Kindern´zu pflanzen, ist wahrlich edel.

17.03.2009 23:56 | geändert: 17.03.2009 23:56


Ja gut, wer Kinder hat, die zeitlebens an der Hecke weiden, sollte sich wahrscheinlich besser eine Mauer bauen und die grün anstreichen. zwinker

Ansonsten lässt man Kleinkinder, in der kurzen Zeit, in der sie alles in den Mund stecken, einfach nicht unbeaufsichtigt neben der Hecke spielen, genauso wie man sie normalerweise in diesem Alter ja auch allgemein nicht unbeaufsichtigt lässt, weder im Garten noch in der Wohnung, wo meistens jede zweite Pflanze ebenfalls giftig ist.

Eine Eibenhecke hat durch den ständigen Rückschnitt in aller Regel *keine* Beeren, die zum Naschen verführen könnten, und dass Kinder Appetit auf Nadeln habe, ist mir zumindest an meinen noch nicht aufgefallen.

Abgesehen davon, ist bei Eiben-Beeren bekanntlich nur der Kern giftig, der also schon zerkaut werden müsste, um eine Vergiftung zu verursachen. Und das ist unwahrscheinlich, da er sehr stark bitter schmeckt. Soweit ich weiß, sind wohl auch keine Todesfälle von Kindern durch eine Eibenvergiftung bekannt.

Surftipp: Mit Giftflanzen leben lernen

18.03.2009 13:41 | geändert: 18.03.2009 13:41


Die Beeren der Eibe ("Aryllus" = roter Samenmantel ohne Kern) sind der einzige Teil der Eibe, der nicht giftig ist.
Der Kern ist unzerkaut ebenfalls nur beschränkt gefährlich.

Somit ist bei Eibenhecken zu bedenken: Nadeln und Holz sind hochgiftig. Eine Handvoll Nadeln bringt einen erwachsenen Menschen relativ zuverlässig um.
Jedoch nur der Natur entfremdete Pferde und Rinder fressen die Nadeln, der Mensch spuckt sie in der Regel sofort wieder aus.

Somit ist die Gefahr einer Vergiftung durch Eiben z.B. wesentlich geringer als durch Efeu, dessen Blätter einen herben Geschmack haben, den manche Kinder schätzen und die dekorativ genug aussehen, um von Kindern als im Spiel als "Salat" angerichtet zu werden.

19.03.2009 12:47 | geändert: 19.03.2009 12:47


Ich habe nun auch gerade wieder eine Eibenhecke angelegt und mich bewusst, trotz Kind, dafür entschieden. Ich bin selbst mit Eibenhecken groß geworden und weiß, wie das Zeug schmeckt. Man probiert es als Kind natürlich aus, spuckt es aber recht schnell wieder aus, weil es schlichtweg dem Gaumen nicht zusagt. Mir und meinen Geschwistern hat es auf jeden Fall nicht geschadet. Viel interessanter als die Nadeln und Äste sind die roten "Früchte", die so schön pappig sind... Aber die sind auch nicht giftig.

24.10.2009 23:59 | geändert: 24.10.2009 23:59


Ich denke bei Giftpflanzen muss man immer etwas differenzieren! Sicher sind viele Pflanzen giftig, oder zumindest Teile davon. Und wenn man sich mit jeder Pflanze genauer beschäftigt, dann werden in Zukunft wohl noch viel mehr Pflanzen verdächtigt werden, Menschen töten zu können.

Üblicherweise wird gesagt, eine Pflanze sei giftig. Wie giftig und welche Teile der Pflanze giftig sind, wird gar nicht oder erst viel später gefragt. Meistens müsste man so viel Beeren oder andere Teile essen, dass einem davor schon schlecht wäre.
Und wer redet zum Beispiel davon, dass man 50kg rohe Kartoffeln essen müsste um davon vergiftet zu werden???
Nun ist dies bei der Eibe wahrlich ander, denn sie ist wirklich schon ziemlich giftig. Aber wer ist schon freiwillig eine Unmenge an Nadeln oder nagt an der Rinde? bäh

27.10.2009 23:08 | geändert: 27.10.2009 23:08


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