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Fette Henne im Topf winterhart

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Erfahrungen zu Fette Henne (Sedum spectabile, Sedum telephium)

Guten Tag, da ich mich mal über Standort, Pflege und Rückschnitt meiner, mittlerweile weit ausladenden Fetten Henne (Kübelpflanze) informieren wollte, besuchte ich diese Seite. Ich muss dazu sagen, dass ich die Pflanze bisher noch nie verschnitten, immer zu reichlich gegossen habe und sie im Herbst wegen Bedenken gegenüber Frost in die Wohnung holte. Nun war ich doch erstaunt, dass sie trotz meiner falschen Behandlung so lange lebte. Nun, nach dem Besuch Ihrer Seite hat sich das schlagartig geändert. Da ich ja las, dass sie winterhart sei, ließ ich sie auf dem Balkon und was soll ich sagen...sie hat den ersten Frost nicht überlebt.
Mit freundlichen Grüßen
S. Brodien

04.01.2010 13:46 | geändert: 04.01.2010 13:46


Das überrascht mich!
Bei uns wächst die Fette Henne in verschiedenen Gärten unverwüstlich wie Unkraut, wird so gut wie nie gegossen, auch nicht als Kübelpflanze, und hat bisher jeden Winter ohne irgendeinen Schutz überstanden:

Meine folgende Fette Henne im Topf auf der Terrasse ist inzwischen über 10 Jahre alt, hier ein Bild der Pflanze aus dem Jahr 2000, genauso blüht sie bisher jedes Jahr:


Fette Henne im Topf.
Bild Datum: 2000-09-17 | Foto ID: 2004042425

Jetzt im Winter befindet sie sich in der Ruhephase und sieht dabei allerdings so aus, dass man sie vielleicht für erfroren halten könnte.


Fette Henne oberirdisch erfroren im Topf im Winter (Ende Dezember) mit Schnee-Haube.
Bild Datum: 2001-12-30 | Foto ID: 2010010604

Im zeitigen Frühling, meist Februar, schneide ich alle abgestorbenen oberirdischen Triebe direkt am Ansatz zurück, denn schon sehr früh erscheint der Neutrieb aus dem Wurzelstock, für längere Zeit zunächst als Blätter in Rosetten, auf denen sich sehr hübsch mit "Lotos-Effekt" Wassertropfen sammeln wie zum Beispiel auch beim Frauenmantel (Alchemilla mollis).


Sedum telephium 'Herbstfreude' Neutrieb im Frühling aus dem Wurzelstock - Blätter in Rosetten.
Bild Datum: 2007-04-26 | Foto ID: 2010010605

Dass die Fette Henne nicht winterhart ist, wäre auch insofern ungewöhnlich, als sie im natürlichen Lebensraum bis zur subalpinen Höhe, also bis um 2000 m(!) vorkommt. Sedum telephium, heute auch Hylotelephium telephium genannt, eine der Elternarten unserer Gartenformen, ist eine häufige Alpenblume.

Die Pflanzen dürften also sehr wahrscheinlich nicht erfroren sein, sondern im Frühling wie bei uns wieder frisch austreiben. Bei sehr extremen Bedingungen kann sich ein Winterschutz auch für frostharte Kübelpflanzen empfehlen, das war bei uns bei der Fetthenne bisher jedoch noch nie nötig (Berlin und Umgebung).

06.01.2010 19:26 | geändert: 06.01.2010 19:26


Also ich bin ja absoluter Garten-Neuling, momentan noch nicht wirklich einen Plan davon, und habe auch eine Fette Henne im Garten hinterm Haus und im Topf vor der Haustüre.

Genau so sah meine FH auch im Winter aus und hielt sie auch für erfroren. Meine Schwester beruhigte mich immer sie einfach stehen zu lassen und Geduld zu haben. Ich glaubte ihr nicht so recht. Aber nun habe ich wieder Hoffnung bald wieder was schönes Grünes, vor allem im Topf neben der Haustüre, zu haben.

26.03.2010 07:30 | geändert: 26.03.2010 07:30


Ich habe meine Fetten Hennen auf dem Balkon seit mehreren Jahren und erstaunlicherweise kommen sie jeden Frühjahr mehr als üppig wieder.Ich lasse sie über Winter draußen.Die trockenen "Äste" mit Schnee bedeckt sehen im Winter sehr dekorativ aus.
Diesen Sommer habe ich sie sehr viel gegossen, aufgrund der Hitze (Süd-West Sonne), dadurch sind die Blätter prall gefüllt und üppig grün, die Stauden hochgewachsen und ein wunderschöner dunkelrosa Blütenpracht ziert meinen 10 Meter langer Balkon.Allerdings bin ich mir nicht sicher ob zu viel Gießen das Wurzelwerk gut tut. Jetzt lasse ich sie in Ruhe.
Hoffe diese Info hilft ein wenig.
von Sumilein

12.10.2010 16:59 | geändert: 12.10.2010 16:59


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