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Götterbaum (Ailanthus) Schäden am Fundament durch Wurzeln?

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In meinem Garten wächst seit vier Jahren ein Götterbaum. Er hat sich selbst ausgesamt, gedeiht prächtig und wächst - leider - zwei Meter vom Haus entfernt. Muss ich jetzt befürchten, dass er mein Fundament kaputt macht? Soll ich ihn wachsen lassen? (Ich würde es gerne.)

Nora Döring

27.08.2002 14:20 | geändert: 27.08.2002 14:20


Hi Nora,

der Götterbaum (Ailanthus altissima) wird 25 Meter hoch.
Zwei Meter vom Haus könnten also irgendwann Probleme bereiten. Ob das Fundament davon betroffen wird kann ich nicht sagen.
Desweiteren sind Toxische und allergische Reaktionen bei der Baumpflege aufgetreten. Also Vorsicht!

Forum zum Thema Götterbaum Ailanthus altissima

tschüs...ralf

27.08.2002 22:17 | geändert: 27.08.2002 22:17


Dass er ein Fundament zerstört, denke ich zwar nicht, die Wurzeln sind jedoch in der Tat aggressiv und können Wegplatten u. dgl. anheben.

Wenn es sich bei dem Garten nicht um einen in Parkgröße handelt, würde ich ihn entfernen, solange es noch geht ...:
Zwar kann durch seine Schnittverträglichkeit die Beschattung in Grenzen gehalten werden, aber er kann insbesondere bei Verletzungen lästige Wurzelausläufer treiben, zudem versamt er sich eben mitunter auch sehr leicht.

Der Götterbaum (Ailanthus altissima) mit natürlichen Verbreitungsgebieten von Asien bis Australien gehört in Europa zu den invasiven exotischen Pflanzen mit erwiesenen negativen ökologischen Auswirkungen, s. a. http://www.cps-skew.ch/deutsch/schwarze_liste.htm

Mit freundlichen Grüßen
Gabriele Jesdinsky
--
Verwandte Seiten:
Schwarze Listen für invasive Arten - Gefährliche Pflanzen.
Schäden durch Wurzeln der Bäume

28.08.2002 10:56 | geändert: 28.08.2002 10:56


Wir haben vor ca. 9 Jahren einen Götterbaum gepflanzt. Habe ihn nach der Beschreibung in einem Gartenbuch ausgesucht, weil er sich interessant anhörte. Von den o.g. Problemen stand da leider nichts - ich hätte die Finger davon gelassen. Nun ist er schon ein stattlicher Baum. Mit den Ausläufern haben wir auch schon gekämpft. Bis vor kurzem war daneben noch eine alte Weißdornhecke. Nun hoffen wir, da die Hecke mittlerweile durch einen Zaun und Rasen ersetzt wurde, den Austrieben Herr zu werden. Wenn sie regelmäßig mit dem Gras abgemäht werden, reicht das zur Bekämpfung?

19.10.2007 20:44 | geändert: 19.10.2007 20:44


Wenn sie regelmäßig mit dem Gras abgemäht werden, reicht das zur Bekämpfung?

Für Ihren Garten reicht das zwar, aber wenn Sie nicht gerade im zubetonierten Großstadt-Moloch wohnen, besteht leider weiterhin die Gefahr, dass sich der Götterbaum durch seine starke Neigung auch zur Selbstaussaat invasiv ausbreitet und die einheimische Flora und Fauna bedroht.

Es wäre ein guter Beitrag zum Naturschutz, wenn Sie ihn durch einen einheimischen Baum, z.B. die ähnliche Esche (Fraxinus excelsior) austauschen. Diese ist ebenfalls schnellwüchsig und wächst in den ersten 10 Jahren mit einem Jahreszuwachs von etwa 0,7(bis >1) Meter *mindestens* auf 3m heran, sodass Sie schnell wieder einen schönen Baum hätten.

So schön der Ailanthus auch ist, fremdländische Bäume haben - auch wenn sie keine gefährlichen Problempflanzen wie der Götterbaum sind - ökologisch den Wert von Plastikpflanzen, während heimische Gehölze eine wichtige Nahrungsquelle für viele Tierarten sind und heutzutage sogar wieder wesentlich edler wirken, weil überall hauptsächlich die Exoten gepflanzt werden.

Mit freundlichen Grüßen
Sven Förster, GartenDatenbank.de Team

24.10.2007 21:28 | geändert von Gabi: 04.03.2009 07:52


Ein Beitrag aus diesem Thread wurde in einen neuen Thread verschoben:

Holzplantage im Garten - Bäume, Wald für Brennholzbedarf

05.02.2008 09:28 | geändert: 05.02.2008 09:28


... 4 Jahre und 1 Monat später ...

Schäden durch Götterbaum

Wir haben ein Haus gekauft mit einer Garage, an der im Abstand von 2m ein ca. 20-jähriger Götterbaum stand. Er hat das 80cm tiefe und 40cm breite Fundament "hochgehoben", sodaß die Garage (bestehend aus KS) Risse vom Fundament bis zum Dach bekam. Ich kann trotz aller Liebe zu Bäumen nur zur Entfernung im Gebäudebereich und gepflasterten Flächen raten.
Ali Barber

14.03.2012 11:21 | geändert: 14.03.2012 11:21


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