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Goji-Pflanze ist Unkraut (Bocksdorn, Lycium barbarum)

Goji-Pflanze ist Unkraut (Bocksdorn, Lycium barbarum oder Lycium chinense)

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Erfahrungen zu: Bocksdorn (Lycium barbarum)
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Ich habe nun viele Tips gefunden über Pflege und Vermehrung des Unkrauts. Ich kann nur jeden warnen mit dieser Pflanze etwas anzufangen. Die Pflanze wächst auf Steinen, auf Lehm, auf Beton(Risse)auf Sand, auf Erde und jedem nur erdenklichen Untergrund. Die Pflanze gedeiht herrlich auch bei mehrmonatiger Trockenheit, aber auch bei wochenlangen Regenfällen. Sie vermehrt sich ohne jedes menschliche Zutun auf etwa das 50 fache pro Jahr. Versuche das Zeug mit den in der Landwirschaft üblichen (Sauteuren) Giften wegzubekommen, scheiterten kläglich. Nun es gibt auch Positives zu berichten! Die unvernichbaren Hecken sind ein Paradies für Vögel vieler Arten und ich möchte um nichts in der Welt auf deren Treiben Gesang und Gezwitscher verzichten. Mache halt aus der Not eine Tugend, schneide am Wochenende stundenlang daran herum um wenigstens ein kleines stück Garten für andere Planzen zu retten.

10.06.2008 22:06 | geändert: 10.06.2008 22:06


Bocksdorn und Goji

Wenn ich richtig recherchiert habe, dann ist das Bocksdorn-Unkraut die viel begehrte Gojipflanze. Warum also teuer importieren, wenn das Unkraut vor der Haustür wächst lächel

10.01.2009 12:58 | geändert: 10.01.2009 12:58


Danke, das habe ich nicht gewusst, zu welchen Preisen und unter welchem neuen Namen das Gestrüpp hier zurzeit gehandelt wird! lach

Früher galt Bocksdorn ja als giftig. Nachdem inzwischen bekannt ist, dass selbst die Beeren - zumindest in geringen Mengen - in Wirklichkeit normalerweise keine Reaktion auslösen, ist das natürlich dann keine schlechte Geschäftsidee.

Und da der Glaube bekanntlich Berge versetzen kann, wirkt er bei manch einem ja vielleicht wirklich wie behauptet u.a. auch als Aphrodisiakum, wofür dem mitteleuropäischen Durchschnittsmann anscheinend kein Preis zu hoch ist. ;->
Jedenfalls hat er mit ziemlicher Sicherheit weniger Nebenwirkungen als andere beliebte Mittel für seine Zwecke.

10.01.2009 18:41 | geändert: 10.01.2009 18:43


Ja, alles was aus Fernost kommt, muss gut für die Gesundheit und für die Seele sein. Warum eigentlich? Hihi.
Ich finde das sehr angenehm, dass man sich auf deiner Seite nicht registrieren muss, sondern frisch von der Leber weg schreiben kann, neben den nützlichen Infos.
Liebe Grüße aus Teneriffa

11.01.2009 14:31 | geändert: 11.01.2009 14:31


Ich finde es immer wieder interessant das der Europäer nur an Aphrodisiaka denkt und alles andere nicht von Bedeutung ist. In China wird diese Pflanze in Alkohol eingelegt und zur Winters zeit vorbeugend gegen Erkältung eingesetzt. Es handelt sich um ein Tonikum das bei verschwommenem Sehen, schwachen Knien, Lumbago, Schwindel und Kopfschmerzen Verwendung findet. Bei sexuellem Notstand gibt es bessere Kräuter. Das Problem in unserer Kultur ist das unsere Kräuter kundigen alle von der Amtskirche verfolgt und zu Tode gebracht wurden, in China aber gibt es Kräuterrezepte die über 3000 Jahre alt sind.

18.01.2009 10:33 | geändert: 18.01.2009 10:33


IIICH habe nicht an Aphrodisiaka gedacht. Die Bemerkung bzgl Amtskirche ist interessant. Dazu kann ich nur sagen, dass vor 3000 Jahren in Österreich die Kelten waren, die haben viel Salz gehabt und wenig Kräuter, dann kamen die Römer und die kannten sich schon mit Kräutern aus, besonders mit Vitis vinifera. Von wegen Kirche und Kräuter, so viel ich weiß waren besonders die Klostergärten die Quellen vieler Heilkräuter, dann fällt mir noch Paracelsus ein, Hildegard von Bingen,....
Und dann vertrete ich die Meinung, nur weil etwas alt ist, muss es nicht gut sein, außer vielleicht Antiquitäten. Ich liebe unsere Wissenschaft, die - manchmal mit Irrwegen - unsere Lebenerwartung von 30 auf über 70 Jahre erweitert hat.
Danke Oskar für die belebende Diskussion lächel))

19.01.2009 14:35 | geändert: 19.01.2009 14:35


Ja gut, nach einem Blick in Google in der Sache landete ich halt bei ebay, wo vor allem davon die Rede war, dass man bloß keine Beere essen soll, wenn die Liebste nicht in der Nähe ist oder so ähnlich.

Auch die weiteren genannten heilsamen Eigenschaften, die der Strauch bei seinen Anhängern haben soll, rechtfertigen aus meiner Sicht nicht den bedenklichen Anbau einer chinesischen Pflanze, die offensichtlich zumindest das Potenzial zur invasiven Art hat, im Garten durch äußerst lästige Wurzelsprosse gerne Bauwerkschäden verursacht und sich wahrscheinlich fast wie der entsetzliche Japanische Knöterich nie wieder loswerden lässt.

Uralte Rezepte alleine überzeugen mich persönlich jetzt auch nicht so. Insbesondere in China dauert es aus verschiedenen Gründen eben mitunter so seine Jahrtausende, bis sich da mal eine neue Erkenntnis rumsprechen kann. Immerhin bindet man jetzt schon mal den Frauen nicht mehr die Füße hoch und bricht sie.

19.01.2009 19:40 | geändert: 19.01.2009 19:40


Ach ja die Römer vor denen war ja gar nichts, diesen Eindruck könnte man gewinnen wenn man unseren Lehrern zuhört. Die Kelten haben aber vorher auch schon Kräuter gekannt, die Leute tun so als gäbe es vor den Römern nichts, als währe unsere Flora und Fauna hier kahl und öde gewesen. Die Klöster sind nur ein Teil der Maschinerie Amtskirche, eine Krankheit war in ihren Augen Teil einer göttlichen Bestrafung die nur Sünder befällt, also vor der Heilung Unterwerfung. Die Druiden wurden von diesen ``Gläubigen´´ wie der Teufel bekämpft, mit gutem Grund. Es ist leider so das der Sieger immer die Geschichte schreibt. Die Kirche selber hat oft aus arabischen Quellen geschöpft, vieles ist nicht auf ihrem eigenen Kompost gewachsen.

24.01.2009 11:28 | geändert: 24.01.2009 11:28


(Lycium barbarum) ist der Wachstumsdrang schlimmer als Himbeere, Brombeere, Weißdorn oder ähnlich. Denn es gibt doch auch eine ganze Menge heimischer Gewächse, die auch nicht ausrottbar sind. Wenn ich an den Kampf mit unseren Brombeeren denke. Selbst Wurzeln, auf denen ich ein Feuer mit viel Glut entfachte, treiben danach um so kräftiger als je zuvor. Und Hauswände werden ja von der Natur generell als Fremdkörper gesehen und entsprechend behandelt. Der Vogel scheißt auf mein Dach obwohl er das Futter zum Überleben von mir bekam.

29.01.2009 09:39 | geändert: 29.01.2009 09:39


von wem oder von wo bekomme ich denn nun ein paar Ableger dieses Unkrauts?

18.02.2009 07:18 | geändert: 18.02.2009 07:18


Von MIR nicht lächel
Kommt drauf an, wo du bist, in der Umgebung von Wien wachsen unendlich viele Büsche.

18.02.2009 10:03 | geändert: 18.02.2009 10:03


Lycium barbarum ( Unkraut )
bei mir im Garten stehen seit 5 Jahren 6 Sträucher der Goji Beere, von Wildwuchs keine Spur. Die Sträucher stehen ca 1,5 mtr auseinander, wird nach der Ernte zurück geschnitten, treten keine Probleme auf, werden die Ruten nach ca 3 Jahren aber zu lang, bekommen Bodenkontakt versuchen sie sofort Anzuwurzeln.So entsteht der Wildwuchs, der Zeitaufwand im Herbst,. beträgt für 6 Sträucher ca 15 Min für den Rüchschnitt. Der Geschmack der Beere und Blätter entschädigt allemal.
Gruß Heiner

03.03.2009 20:39 | geändert: 03.03.2009 20:39


Ich habe letzte Woche mich mit einer Kollegin unterhalten und zufällig kamen wir auf das Thema Goji. Sie hat gesagt, dass die echte Goji Beere die Lycium chinensis ist. Sie wuchert wohl weniger bis gar nicht, wie Heiner das auch sagt, und die Früchte sind essbar. Der hier verbreitete Bocksdorn Lycium barbarum ist ein grässliches Unkraut und steht auf der Liste der invasiven Gehölze!

Sie hat gesagt, dass für die unerwartet plötzliche Nachfrage nach den Lycium chinensis der Bedarf nicht gedeckt werden konnte. Und so verkaufen Leute, die es entweder nicht besser wissen, oder einfach das schnelle Geld machen wollen, die Lycium barbarum.
Echte Goji sind also schwer zu bekommen und man sollte aufpassen was man kauft. Also entweder sehr genau sich über die Pflanzen vorher informieren oder einem guten Fachhandel.

Ich habe z.B. irgendwo gelesen, dass die echte Goji keine Dornen hat.

Die Kollegin wollte selbst Pflanzen durch Aussat vermehren und ich hoffe sie hat in 1-2 Jahren welche und ich bekomm ein paar zum weiterkultivieren. Aber das wird dann mit Sicherheit die richtige sein.

04.03.2009 19:51 | geändert: 04.03.2009 19:51


Hallo Christian
danke Dir für Deine Recherche,Du hast es gut beschrieben.Im letzten Jahr hielt ich in einer Selbshilfegruppe für Schlaganfall Betroffene einen Heilkräutervortrag.Während des Vortrages wurde der Gruppe Gojibeeren zum Versuch angeboten, nicht ein einziger von 40 Personen war vom Geschmack nicht begeistert. Hier nur zur Klarstellung, ich mache für keinen Werbung, will auch nichts verkaufen. Übrigens die Blätter kann man trocknen, und als Tee verwenden, man kann sie als Blattgemüse bzw jedem Salat beimengen.
Gruß Heiner

04.03.2009 20:38 | geändert: 04.03.2009 20:38


und damit haben wir auch einen erfrischend humorvollen und informativen Artikel über ...chinensis
http://ezinearticles.com/?What-Are-Goji-Berries-and-Are-They-the-Same-As-Wolfberries?&id=593234
Kriegt man richtig Lust drauf, eine Pflanze zu haben. Jetzt möcht ich noch wissen, ob sie bei mir in Teneriffa Süd auch wachsen würde. Bin am suchen

05.03.2009 16:01 | geändert: 05.03.2009 16:01


Danke Euch für die weiteren interessanten Infos!

Nach dem Bestimmungsschlüssel @ efloras.org, kann man die beiden Arten wohl am besten am unterschiedlich gelappten Kelch erkennen:

Lycium barbarum oder Lycium chinense - Bild groß
Foto Datum: 2004-10-07

Dass L. chinense weniger zum Verwildern neigt, halte ich allerdings für unwahrscheinlich:

Wenn die Beeren süßer sind, werden sie doch erst recht von den Vögeln gefressen (und die Samen beim "Austreten" ebenfalls reichlich ausgesät). Lt. Heiner bewurzeln die Triebe auch ebenso leicht, wodurch in der freien Natur halt alsbald ein undurchdringliches Gebüsch entsteht, sofern kein Gärtner aufwändig und regelmäßig eingreift.

Dass invasives Verhalten bei dieser Art bisher nur selten beschrieben wird, könnte auch an der allgemeinen Verwirrung, die um den Bocksdorn anscheinend besteht, liegen. Zum Beispiel zumindest in der mir hier gerade vorliegenden 11. Ausgabe aus 2002 von Fitschen Gehölzflora * wird L. chinense sogar lediglich als Synonym für L. barbarum bezeichnet.

* Affiliate-Links

06.03.2009 13:57 | geändert: 06.03.2009 13:57


Hallo Gabi
wie gesagt ist bei mir noch keinerlei Wildwuchs aufgetreten, obwohl noch nicht groß zurück geschnitten wurde.Der Geschmack der Beeren ist wirklich süß säuerlich.Seltsamerweise haben die Vögel eine größere Vorliebe für die Blätter als den Beeren.Ich habe extra einen Strauch nicht abgerntet, um Winterfutter für die Vögel anzubieten. Die Beeren hängen noch am Strauch, durch den Frost zwar verdorrt und verschrumpelt, aber wenig bis garnicht angenommen. Warum die Vögel an den Blättern mehr Vorliebe haben, konnte ich noch nirgends nachlesen.Mir schmecken die Blätter wie wohl sehr vielen andern auch.Es werden ja ganze Plantagen angebaut nur um den Bedarf an Blättern zu decken. Solltest Du irgendeinen Hinweis finden
in Bezug Blätter - Vögel wäre ich für einen Bericht Dankbar.
Gruß Heiner

06.03.2009 17:09 | geändert: 06.03.2009 17:09


2 Beiträge aus diesem Thread wurden in einen neuen Thread verschoben:

Goji-Pflanze schneiden (Goji-Beere, Bocksdorn)

20.04.2009 12:53 | geändert: 20.04.2009 12:53


hab auch eine goji-pflanze geschenkt bekommen und nach gründlicher recherche noch vor dem einpflanzen sofort im mülleimer entsorgt. lieber fred; hast du schon mal was von maria treben gehört? der schwedenbitter hilft genauso gegen kopfweh, schwindel etc. selbst ausprobiert. der geht bei mir nie aus!

26.04.2009 12:26 | geändert: 26.04.2009 12:26


Liebe Silvia.
Ja ich habe von Maria Treben gehört und sogar Bücher von ihr gelesen. Halte aber nichts von Rezepten die von der Jungfrau Maria kommen, es wurden keine Briefe als Beweis der Korrespondenz vorgelegt! Ich würde auch meinen das es sich dann um Kräuter aus Israel und Umgebung handeln müßte. So und jetzt wieder zu Goji, der Name leitet sich von der englischen Aussprache des chinesischen Gou ji dze (Gou ji zi) ab. Als Einzelpräparat nur als Tonikum zu verwenden. Die volle Stärke entwickelt es aber erst in einer ausgewogenen Rezeptur. Ich kenne aber leider keinen Schwedenbitter der gegen Lumbago, Knieschwäche und für schlechte Augen hilft. Oder das Nieren Yin nährt und die Leberenergie tonisiert.

19.05.2009 11:08 | geändert: 19.05.2009 11:08


Bin dieses Jahr auch durch Zufall auf die Goji Pflanze
gekommen,habe ein Stück Land und will versuchen in
ein paar Jahren 5 bis 10 Tausend Büsche,jetzt noch aus
Samen - später aus Absenker, zu ziehen.Vielleicht lohnt
es sich mal.Grüße.

29.05.2009 13:52 | geändert: 29.05.2009 13:52


Hallo Fred
wie man lesen kann bestehen über die Gojis noch viele Unklarheiten, warum auch immer, Giftig oder nicht? das ist längst wiederlegt.Die Ausführungen über Yin Yang, wenn auch nur als Andeutung, wecken bei mir die Vermutung, dass Du Dich mit diesem Thema befasst, was ich auch schon sehr lange mache.
Goji: Ich möchte die Beeren in meinem Garten nicht mehr missen, andere auch nicht, denen von mir Jungpflanzen oder Stecklinge geschenkt wurden.
LG ans Forum Heiner

29.05.2009 21:44 | geändert: 29.05.2009 21:44



Vor Jahren hab ich diese Pflanze als Vogelschutzgehölz angebaut. Ich wusste nicht, dass man sie essen kann. Erstaunt war ich auch, dass ich sie später überall in unserer Gegend wildwachsend vorfinden konnte. Ich war aber nicht der Verursacher zwinker
Sie sind mir nur nicht aufgefallen. Seit ich sie näher kenne, mit den zarten dunkellila Blüten und den knallroten Früchten, sehe ich erst wo die überall wachsen. Erinnern mich an kleine längliche Miniparadeiser.
Da ich meinen Hund rohfüttere wäre das auch eine Bereicherung. Wildfrüchte sind immer ein guter Vitaminspender.
Muss ich unbedingt ausprobieren und kanns schon gar nicht mehr erwarten, dass endlich die Früchte reifen.
Gruß Rolf

03.06.2009 08:38 | geändert: 03.06.2009 08:38


Na, wie es scheint, sind die Pflanzen ziemlich anspruchslos in Bezug auf Standort. Und wo bekomm ich jetzt ein paar Samen der echten Goji her? Dann setz ich sie neben meine Surinam Cherries (Eugenia uniflora), mal sehen welche saurer sind lächel

03.06.2009 11:48 | geändert: 03.06.2009 11:48


Lisa
Ich habe in einer Thalia Buchhandlung die Samen gekauft,wenn das nicht geht über den Verlag
Tropica in Münster bestellen.Das ganze kostet
im Mini-Gewächshaus 9,50€,habe daraus fast
300 Pflanzen bekommen.Bedeutet aber sehr viel mühselige Kleinarbeit. Grüße.

04.06.2009 10:27 | geändert: 04.06.2009 10:27


Ach,ja der Name Lycium barbarum syn.chinensis.

04.06.2009 10:34 | geändert: 04.06.2009 10:34


Wenn die Pflanze wie Unkraut wuchert und überall wächst, wieso will dann eine Plantage bei Hannover 20 E pro Stück? Wieso sind die getrockneten Beeren teuer wie Gold? Sie schmecken nicht mal überragend. Also halte ich mich doch an die heimischen SCHMACKHAFTEN Kulturbeeren, Brombeere, Himbeere, Heidelbeere, Holunderbeere, Stachelbeere, Johannisbeere in drei Farben, da krieg ich auch alle diese Inhaltsstoffe, muss halt mehr davon essen, ist ja gesund, nimmt den Platz weg für junkfood ...
Und wenn die Goji wirklich wild wuchert - falls ich sie mal sehe - pflück ich einfach wild und trockne selber. Aber mit dem Zeug ist es wie mit allem: Erzähl den Leuten, es wirkt Wunder, und sie schmeißen dir ihr Geld hinterher.
Mein Bruder bietet Rhetorik-Kurse für Verkäufer an - hat jemand noch ein paar verschrumpelte Pflaumen, die er zu Geld machen will? Ein Wochenende mit Heiko und die Sache läuft ...
Übrigens, wenn das immer Ablegerpflanzen sind, wie lange wird die Qualität stimmen? Und wie sollte man aus den winzigen Samen Pflanzen ziehen? Ach ja, Himbeeren sind soooo lecker und gesuuuund ...

05.06.2009 23:27 | geändert: 05.06.2009 23:27


Jetzt bin auch ich über dieses Forum gestolpert. Habe im Fachhandel Ahrens+Sieberz zwei Goji-Pflanzen gekauft und jetzt erst auf der Homepage entdeckt das es sich um Lycium barbarum handelt. Jetzt hab ich bei denen mal nachgefragt und bin schon jetzt auf die Antwort gespannt da ich wirklich etwas verunsichert bin was ich mir denn da in den Garten pflanze. Werde es auf jedenfall mitteilen was der Fachhandel sagt. Denn ich hab jetzt bis zum Schluß nicht kapiert ob jetzt Lycium barbarum das gleiche ist wie Lycium chinensis (synonym) oder ob es unterschiede gibt wie im Beitrag Nummer 16.
Grüßle
Carmen

10.06.2009 22:05 | geändert: 10.06.2009 22:05


Hallo Heiner,

du schreibst sehr positiv über die Unkraut Goji. Woher hast du die Pflanze ursprünglich bekommen? Kann es vielleicht sein, dass du zufällig doch an die chinensis geraten bist? Wäre sehr interessant zu wissen.

12.06.2009 19:13 | geändert: 12.06.2009 19:13


Hallo Markus

meine ersten Gojis habe ich aus Samen gezogen, den Samen brachte mir ein Freund mit der in China sein Studium macht.Ich habe die Gojis im Nutzgarten stehen, Vorder und Rückseite des Gartenzaunes, als Unterpflanzung stehen Lilien-Herzgespanne Bei Xuan Shen und andere, im Nachbarsbeet stehen Erdbeeren, soviel nur zum angebl. Wildwuchs. Von all den Leuten, die eine Pflanze oder angewurzelte Stecklinge von mir bekamen sind bisher alle zufrieden. Die Sträucher stehen jetzt in voller Blüte, die Beeren werden mit Freude erwartet.
Gruß Heiner

14.06.2009 21:19 | geändert: 14.06.2009 21:19


Die Pflanzen von der Goji Plantage bei Hannover sind sehr ertragreiche Sorten .
Es gibt kaum Sorten im Handel,die auch ausreichend Früchte tragen werden.
http://www.gojis.de

Gleiche Firma betreibt auch die erste Aronia Plantage in Niedersachsen.
Aronia ist auch ne Superfrucht Infos unter http://www.aronia-plantage.de

19.06.2009 18:30 | geändert: 19.06.2009 18:30


Zufällig bin ich in dieses Forum geraten, weil mein Mann bei BAUHAUS lt. Kassenbeleg "Lycium barbarum" gekauft hatte, ich nicht wusste, was das sein sollte und deshalb im Netz recherchiert habe.
Eine gute Beschreibung der Pflanze, auch über Inhaltsstoffe usw. findet sich auf Wikipedia: http://de.wikipedia.org/wiki/Gemeiner_Bocksdorn
Ich muss mal schauen, wo mein Mann die Pflanze eingesetzt hat um ihr gleich Einhalt zu gebieten falls sie sich wirklich zu sehr breit machen sollte. Wir haben einen ziemlich dicht bewachsenen Naturgarten in welchem auch eine Reihe von mediterranen Pflanzen wachsen, die wir aus - vom Urlaub mitgebrachten - Samen gezogen haben.

19.06.2009 18:39 | geändert: 19.06.2009 18:39


hallo carmen,

hallo andere liebe Nutzer,

soweit ich das kapiert habe ist die chinensis DIE Goji-Beere, die als Goji verkauft werden sollte und die superFrucht sein soll. Ich habe bei A+S auch 2 pflanzen gekauft, die weder wachsen, noch irgendeine Reaktion zeigen. Sollte es tatsächlich das "böse" Lycium barbarum sein, kann man ja fast froh sein, dass es noch nicht wuchert. Bin mal gespannt, was da als reaktion kommt.

herzliche grüße

Jacky

20.06.2009 18:04 | geändert: 20.06.2009 18:04


Hallo Heiner,
Kannst mir auch ein paar Samen schicken bitte? lächel

22.06.2009 10:46 | geändert: 22.06.2009 10:46



Hallo Lisa
würde Dir ja gerne helfen, aber bis die Beeren wieder Ausgereift sind dauert es noch einige Zeit ( Samen )Jungpflanzen und Stecklinge habe ich noch, aber auch die brauchen noch einige Zeit für den Versand, Teneriffa liegt ja nicht gleich um die Ecke, sie sollen ja in Ordnung sein wenn sie ankommen. Ich schreibe hier im Forum nur als Gast ohne Registratur, wie sollte ich, oder kann ich an Deine Anschrift kommen.Registratur: als ich noch in anderen Foren schrieb und meine eMail hinterlegt war konnte ich mich vor lauter Anfragen nicht retten in Bezug auf Gojis und Jiaogulan. Ich verschickte sehr viele Pflanzen mit der Bitte um Erstattung der Portokosten, oft sehr oft blieb ich auf meinen Kosten sitzen. Wenn das mit der Anschrift klappt werde ich Dir sehr gerne 2 Jungpflanzen zusenden, auch 2 Jiaogulan falls Du möchtest.
LG Heiner

25.06.2009 21:54 | geändert: 25.06.2009 21:54


Zur Registrierung: Bei uns wird die E-Mail Adresse und/oder ein Kontaktformular nur eingeloggten Mitgliedern angezeigt, die bereits mehrere aus Sicht des Moderators informative + freigeschaltete Beiträge geschrieben haben, und das auch nur, solange man diese Funktion eingeschaltet hat.
Man kann sich hier also problemlos registrieren, was übrigens auch den Vorteil hat, dass man zum Beispiel eine E-Mail-Benachrichtigung für neue Beiträge zum Thema einschalten kann.

Grüße Michael, Admin

26.06.2009 11:03 | geändert: 26.06.2009 11:03


@ Michel - ja, hab mich auch registriert, war aber irgendwie schon gemacht.
@ Heiner - Ja, würde ich gerne haben, beide Pflanzen, aber meinst du, dass die den Transport überstehen? Auf jeden Fall wäre das ohnehin besser, sie erst im Oktober/November zu schicken, weil es bei uns ja ziemlich warm ist.Z.B.haben wir seit einer Woche so um die 30 Grad.
Wie schmeckt denn der Langeleben-Tee? Wenn er so gesund ist, ist er wahrscheinlich nicht besonders gut oder lächel
Hasta la vista

26.06.2009 12:46 | geändert: 26.06.2009 12:46


Ach ja, meine email: coltrilisa@gmail.com
Kosten: Die Leute erst bezahlen lassen und dann schicken.

26.06.2009 12:47 | geändert: 26.06.2009 12:47


Hallo Lisa und Forum
habe heute meine ersten Gojibeeren genascht - ein Traum.
Lisa: hat man wie bei den Gojis und beim Jiaogulan die richtige Sorte, schmecken beide köstlich. Vom Jiaogulan gibt es ja bis zu 17 verschiedene Sorten, da sind schon einige dabei die einen das Hemd in den ....ern ziehen.Von den Gojis wie vom Jiaogulan mach ich mir für den Winter einen Weinansatz, der schmeckt richtig gut und gibt mir Tgl.meine Portion Goji - und Gulan.
LG Jeiner
PS.Lisa habe Dir heute per Mail geschrieben.

26.06.2009 21:56 | geändert: 26.06.2009 21:56


Heiner, ich habe keine E-Mail bekommen traurig
coltrilisa@gmail.com

Danke schön..........

25.07.2009 16:50 | geändert: 25.07.2009 16:50



Hallo Lisa

habe gerade die 2 Mail an dich geschrieben, komme mit meinem Server GMX.net leider nicht durch, immer Fehlermeldung, so kommen wir wohl nicht zusammen.
Gie Gojis tragen momentan irre viele Früchte, der Gulan wurde schon das dritte mal gerntet.Was nutzen Dir all die guten Nachrichten, wenn unsere Mails nicht klappen.
Gruß Heiner

27.07.2009 21:26 | geändert: 27.07.2009 21:26


wenn coltrilisa nicht geht, kannst mal airclaude@gmail.com versuchen , bitte?

28.07.2009 11:17 | geändert: 28.07.2009 11:17


Wir haben seit zwei Jahren 2 Gojipflanzen im Garten, konnten aber bisher noch keine Beeren ernten. Die Pflanzen blühen erst jetzt (Anfang Sept), aber es sieht nicht danach aus, als würden Beeren reifen. Letztes Jahr war es genau gleich.
Komischerweise, sind die Blätter von Mehltau befallen.
Weiss jemand Rat.
Danke herzlich im voraus

04.09.2009 21:40 | geändert: 04.09.2009 21:40


Hi an alle, also diese Geschicht ist schon sehr verwirrend,

Hallo Carmen, es würde mich sehr freuen wenn du von A&S ne Antwort bekommen hast diese zu erfahren , da ich den Bestellschein schon ausgefüllt habe ohn aber noch nicht weggeschickt habe.

Kannste mir ne mail schreiben wenn du ne antwort hast
stevie1@gmx.de


VD LG stefan

10.09.2009 17:14 | geändert: 10.09.2009 17:14


Bin heute durch zufall auf das Forum gestoßen.
habe letzts Jahr eine Goji-pflanze gepflanzet.
ist auch mächtig gewachsen.
zur zeit blüht sie noch wie verrückt.
Aber ich glaube mit den früchten wird des wohl nix mehr:-(
ich hoffe das ich auch mal in den genuss kommen werde.
Oder werden die früchte noch reif?

Lg Sylvia

20.09.2009 11:50 | geändert: 20.09.2009 11:50


Hallo zusammen

Ich habe heute nochmal mit einem Fachmann darüber gesprochen und der sagt, nur der Lycium chinense bzw. Sorten davon sind die richtige Goji Beere und die Pflanze, die man sich in der Garten setzen sollte.
Wer Lycium barbarum im Garten hat, sollte diesen am besten gleich aus dem Garten rausnehmen, damit er nicht anfängt zu wuchern und sich erst breit macht. Bis vor einigen Jahren wurde Lycium barbarum zum schnellen Begrünen an Autobahnen gepflanzt. Doch mittlerweile auch schon nicht mehr, da er zu schnell und zu wuchtig wuchert.

Wer wirklich die echte Goji Beere haben möchte, sollte darauf achten, dass in der Beschreibung wirklich Lycium chinense steht! Wenn nichts oder Lycium barbarum steht, würde ich die Finger davon lassen.

Ich selbst bekomme im Frühjahr Jungpflanzen vom Lycium chinense, die dann wahrscheinlich ab Juni/Juli groß genug sind, um sie zu verkaufen.

25.09.2009 23:51 | geändert: 25.09.2009 23:51



Hallo Maria - Syvia
Die Ernte an meinen Gojis geht nun dem Ende entgegen, nur die Jungtriebe vom Rückschnitt im Frühjahr brauchen noch etwas, was allerdings ganz normal ist.
Wie alt waren denn die Gojis als sie in den Garten kamen. Vor dem dritten Jahr ist mit keiner Ernte zu rechnen. Der Handel verkauft gerne angebliche 3 Jährige Pflanzen, die zurück geschnitten wurden, eine gute 3 Jährige sollte am Stockausschlag der Hauptrute schon 2 - 2,5 cm Durchmesser haben.Im Jungstadium setzt die Goji gerne eine Scheinblüte, ohne Fruchtansatz, im nächsten Jahr sollten dann die ersten Früchte kommen, wenn es Gojis sind.Die Ernte bei mir betrug
bis jetzt knappe 20Kg, es kommt höchstens noch 1 Kg dazu.
Damit bin ich aber zufrieden.
LG Heiner

28.09.2009 19:43 | geändert: 28.09.2009 19:43


Hallo Heiner


Habe sie letztes Jahr gepflanzt und auch 1Beere geerente , also denke(hoff) ich mal das sie "alt" genug ist.
Es sind sehr viele Beeren dran ,aber halt alle noch grün..
na mal sehn,vllt hab ich nächste Jahr mehr Glück.

LG Sylvia

01.10.2009 21:29 | geändert: 01.10.2009 21:29


Hallo Heiner,

schön zu lesen deine Ernte, 20 Kg lächel-von wieviel Planzen und wie alt sind diese?
Würde auch gerne solche Pflanzen züchten , aber die richtigen.
Hier in Rumänien wäre ein super Klima für diese Goji-Pflanzen und ich würde mit Jungpflanzen der Sorte Chinensis probieren.
Habe auch Verwandte in Deutschland an die man die Planzen senden könnte.
Sicherlich nur gegen Bezahlung.
Gerne erwarte ich deine Rückantwort auf meine E-mail: pjwtimrom@yahoo.de

LG
Josef Peter

18.11.2009 15:14 | geändert: 18.11.2009 15:14


Hallo Heiner

Letzten Herbst habe ich zum ersten mal ein Angebot einer Baumschule über die Goji-Pflanze gesehen. Ohne Einzelheiten zu kennen habe ich sie bestellt und eingepflanzt. Nachdem ich Deine aufschlussreichen Kommentare gelesen hatte, habe ich mir das Angebot der Baumschule nochmals angesehen.
Es lautet Goji aus Asien (Lycium Barbarum). Abgebildet ist ein Strauch mit Beeren die eindeutig 3 und mehr Kelchlappen haben. Ich habe jetzt die Befürchtung, dass ich nicht Lycium Chinensis im Garten habe.
Gibt es sonst noch Merkmale an einer solchen jungen Pflanze um zu erkennen um welchen Typ es sich handelt?
Besteht eventuell die Möglichkeit von Dir eine echte zu bekommen? Ich wohne in Süd-Frankreich.
Gruss
Gerd

09.01.2010 12:02 | geändert: 09.01.2010 12:02


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