Krankenkasse wechseln - Welche Krankenversicherung, günstig?

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Krankenkasse wechseln - Welche Krankenversicherung, günstig?

Krankenkasse wechseln und Zusatzbeitrag sparen - Welche Krankenversicherung ist günstig? Bloß keine private Krankenversicherung! Erfahrungen für besonders empfehlenswerte.

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Ergänzung zu Hardware + Dienstleistungen FAQ

Krankenkasse wechseln und Zusatzbeitag sparen! Krankenversicherung, Erfahrungsbericht
Durch den Wechsel der Krankenkasse (Krankenversicherung) kann man meist viel Geld sparen, siehe zum Beispiel:
Beitragsrechner für gesetzliche Krankenkassen @ nettoeinkommen.de
(->Auf "Beitragsrechner" klicken)
Das Wechseln ist viel einfacher als man befürchtet:

1. Mitgliedschaft in der bisherigen Kasse kündigen: Schriftlich, formlos, am besten per Einschreiben mit Rückschein. (Kündigung zum Ende des übernächsten Monats.)

2. Mit der Kündigungsbestätigung (erhält man von der alten Krankenkasse meist in etwa 2 Wochen) den Aufnahmeantrag (Formular aus dem Internet) bei der neuen Krankenkasse stellen, geht meist auch per Fax.

3. Mitgliedsbescheinigung der neuen Krankenkasse an die alte schicken, um die Kündigung wirksam werden zu lassen.

Fertig.

Die Krankenversicherung, zu der wir vor 5 Jahren wechselten, hat inzwischen einen Beitragssatz wie die teure, die wir seinerzeit loswerden wollten. traurig
Jetzt in den Sommerferien bin ich endlich einmal dazu gekommen, mich darum zu kümmern.
Als ich dabei sah, *wie* viel wir monatlich sparen, war mein Ärger sehr groß, dass ich nicht schon vor Jahren(!) einfach einmal einen Beitragsrechner wie den oben genannten benutzt habe.

Warum keine private Krankenversicherung?
BTW: Eine private Krankenkasse kommt für mich zurzeit leider nicht mehr in Frage, seit eine Verwandte nach 2 unvorhersehbaren und unverschuldeten Operationen von einer solchen gekündigt wurde, und ich obendrein einen seriösen Fernsehbericht über einen früher Selbständigen sah, der bei seiner privaten Krankenversicherung im Alter schon in den 1990er Jahren den unvorstellbar hohen Beitrag von etwa EUR 870,- (in Worten: Achthundertsiebzig) pro Monat zahlen musste. Zum Vergleich: Höchstbeitrag der Krankenversicherung für Selbständige in unserer derzeitigen gesetzlichen Krankenkasse EUR 575,44 (Stand 01.01.2011).
Abgesehen davon sind AFAICS die meisten privaten Versicherungen bei genauer Berechnung in meinen Vergleichen nicht günstiger, sondern oft sogar deutlich teurer als die gesetzliche Kasse, in der wir jeweils sind. (Da dabei unter Umständen auch weitere Faktoren eine Rolle spielen, können die Ergebnisse natürlich im Einzelfall evtl. auch abweichen.)
Von den mitunter geringen Einstiegspreisen sollte man sich besser nicht ködern lassen: Alsbaldige deftige Beitragserhöhungen danach lassen erfahrungsgemäß nicht lange auf sich warten - und eine Kündigung bringt dann normalerweise nicht mehr viel, da man in die gesetzliche Krankenkasse bekanntlich nicht ohne weiteres zurück kommt.
Eine private Krankenkasse, die vertraglich garantiert, dass man in keinem Fall im Alter bzw. jemals mehr bezahlt als wenn man freiwillig in einer beliebigen guten gesetzlichen Krankenkasse versichert ist, ist mir bisher nicht bekannt. Dies wird eben aus guten Grunde nicht zugesichert... Falls jemand eine solche private Krankenkasse schon kennen sollte, freue ich mich natürlich sehr über einen Hinweis!

Bessere Behandlung? Ich persönlich kenne bisher glücklicherweise nur sehr wenige Ärzte, bei denen ich bemerkt hätte, dass Privatpatienten besser behandelt werden bzw. von kürzeren Wartezeiten profitieren. Im Notfall kann man sich außerdem im Zweifelsfall auch als "Kassenpatient" als "Privatpatient" anmelden, niemand hält einen schließlich davon ab, die Rechnung selbst zu bezahlen. In den meisten Fällen dürfte man damit unter dem Strich günstiger fahren als über viele Jahre jeden Monat in eine spätestens im Alter (zu) teure Privatversicherung einzuzahlen.

BTW wären viele Probleme AFAICS ganz einfach dadurch zu lösen, dass der Patient die Rechnung vom Arzt selbst erhält und dann mit seiner Krankenkasse selbst abrechnet, wie es schließlich auch in jeder anderen Branche schon immer gut funktioniert. Zudem sollte jeder Arzt wie z.B. auch jeder Automechaniker oder Lebensmittelhändler wo immer er will, eine Praxis aufmachen dürfen. Dann würden uns hier wahrscheinlich keine guten und jungen Ärzte fehlen, weil sie durch den von oben verordneten Konkurrenzschutz nach Norwegen und ähnliche Länder auswandern müssen.

Nachtrag 19.02.2011
In der privaten Krankenversicherung zahlt man sehr häufig nicht nur spätestens im Alter deutlich höhere Beiträge, man riskiert auch, dass man in jungen Jahren überversorgt wird, beispielsweise sogar durch unnötige Operationen. In der Regel wartet man auf einen Termin allenfalls nur einige Tage länger (durchschnittlich, im aktuellen Test von Monitor ca. 10 statt 3 Tage), was bei den meisten Krankheiten überhaupt keine Rolle spielt. Bei akuten Schmerzen und dergleichen wird man natürlich unabhängig von der Versicherung sofort behandelt.
Siehe auch
Private Krankenversicherung Erfahrungen @ wdr.de/tv/monitor Monitor Nr. 617 vom 17.02.2011

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01.08.2008 06:33 | geändert: 04.03.2011 15:16


Die Krankenkasse zu wechseln lohnt sich auch trotz der Änderungen, die zum 01.01.2009 eintreten, da die Versicherten bei Krankenkassen, die nicht vernünftig wirtschaften, künftig noch zusätzliche Prämien nachzahlen müssen.

Und zwar alleine, d.h. ohne dass der Arbeitgeber sich daran wie sonst zur Hälfte beteiligt.

09.10.2008 10:46 | geändert: 09.10.2008 10:46


Eine empfehlenswerte Krankenkasse, die keine Zusatzbeiträge erhebt, ist zum Beispiel die BIG direkt. Habe den Wechsel daher bisher nicht bereut!

21.02.2010 14:33 | geändert: 21.02.2010 14:33


Infos aktualsiert zum Thema:

Warum keine private Krankenversicherung?
Eine private Krankenkasse kommt für mich zurzeit leider nicht mehr in Frage, seit eine Verwandte nach 2 unvorhersehbaren und unverschuldeten Operationen von einer solchen gekündigt wurde, und ich obendrein einen seriösen Fernsehbericht über einen früher Selbständigen sah, der bei seiner privaten Krankenversicherung im Alter schon in den 1990er Jahren den unvorstellbar hohen Beitrag von etwa EUR 870,- (in Worten: Achthundertsiebzig) pro Monat zahlen musste. Zum Vergleich: Höchstbeitrag der Krankenversicherung für Selbständige in unserer derzeitigen gesetzlichen Krankenkasse EUR 575,44 (Stand 01.01.2011).
Abgesehen davon sind AFAICS die meisten privaten Versicherungen bei genauer Berechnung in meinen Vergleichen nicht günstiger, sondern oft sogar deutlich teurer als die gesetzliche Kasse, in der wir jeweils sind. (Da dabei unter Umständen auch weitere Faktoren eine Rolle spielen, können die Ergebnisse natürlich im Einzelfall evtl. auch abweichen.)
Von den mitunter geringen Einstiegspreisen sollte man sich besser nicht ködern lassen: Alsbaldige deftige Beitragserhöhungen danach lassen erfahrungsgemäß nicht lange auf sich warten - und eine Kündigung bringt dann normalerweise nicht mehr viel, da man in die gesetzliche Krankenkasse bekanntlich nicht ohne weiteres zurück kommt.
Eine private Krankenkasse, die vertraglich garantiert, dass man in keinem Fall im Alter bzw. jemals mehr bezahlt als wenn man freiwillig in einer beliebigen guten gesetzlichen Krankenkasse versichert ist, ist mir bisher nicht bekannt. Dies wird eben aus guten Grunde nicht zugesichert... Falls jemand eine solche private Krankenkasse schon kennen sollte, freue ich mich natürlich sehr über einen Hinweis!

Bessere Behandlung? Ich persönlich kenne bisher glücklicherweise nur wenige Ärzte, bei denen ich bemerkt hätte, dass Privatpatienten besser behandelt werden bzw. von kürzeren Wartezeiten profitieren. Im Notfall kann man sich außerdem im Zweifelsfall auch als "Kassenpatient" als "Privatpatient" anmelden, niemand hält einen schließlich davon ab, die Rechnung selbst zu bezahlen. In den meisten Fällen dürfte man damit unter dem Strich günstiger fahren als über viele Jahre jeden Monat in eine spätestens im Alter (zu) teure Privatversicherung einzuzahlen.

BTW wären viele Probleme AFAICS ganz einfach dadurch zu lösen, dass der Patient die Rechnung vom Arzt selbst erhält und dann mit seiner Krankenkasse selbst abrechnet, wie es schließlich auch in jeder anderen Branche schon immer gut funktioniert. Zudem sollte jeder Arzt wie z.B. auch jeder Automechaniker oder Lebensmittelhändler wo immer er will, eine Praxis aufmachen dürfen. Dann würden uns hier wahrscheinlich keine guten und jungen Ärzte fehlen, weil sie durch den von oben verordneten Konkurrenzschutz nach Norwegen und ähnliche Länder auswandern müssen.

20.10.2010 17:47 | geändert: 25.01.2011 11:37


Nachtrag zum Thema: Bloß keine private Krankenversicherung!
In der privaten Krankenversicherung zahlt man sehr häufig nicht nur spätestens im Alter deutlich höhere Beiträge, sondern man riskiert vor allem auch schon in jungen Jahren, dass man überversorgt wird, etwa mit Medikamenten oder Methoden, deren Wirksamkeit wissenschaftlich überhaupt nicht belegt ist oder beispielsweise sogar auch durch unnötige Operationen. In der Regel wartet man auf einen Termin beim Arzt allenfalls nur einige Tage länger (durchschnittlich, im aktuellen Test von Monitor ca. 10 statt 3 Tage), was bei den meisten Krankheiten überhaupt keine Rolle spielt. Bei akuten Schmerzen und dergleichen wird man natürlich unabhängig von der Versicherung sofort behandelt.
Siehe auch
Private Krankenversicherung Erfahrungen @ wdr.de/tv/monitor Monitor Nr. 617 vom 17.02.2011

19.02.2011 11:57 | geändert: 19.02.2011 11:58


18.11.2011 09:54 | geändert: 18.11.2011 09:56


Online-Arztpraxis
Seit dem 28.11.2011 gibt es in London die erste Praxis, in der man auch als Deutscher eine telemedizinische Diagnose und Behandlung erhalten kann.
Deutsche gesetzliche Krankenkassen erstatten die Leistungen wohl bisher leider noch nicht, wobei dies rechtlich aber möglich ist.

https://www.dred.com/de/

[via]

29.11.2011 13:32 | geändert: 29.11.2011 13:54


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