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Lastschrift zurückbuchen Kreditkarten Zahlung - Erfahrungen

Lastschrift zurückbuchen Kreditkarten Zahlung: VISA Card + MasterCard - Erfahrungen

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Lastschrift zurückbuchen von Kreditkarten wie VISA Card oder MasterCard Zahlung - Erfahrungen

Kurzinfo:
Vorsicht mit Kreditkarten-Zahlungen.
Lastschriften aus Kreditkartenzahlungen, z.B. von VISA Card oder MasterCard, kann man anscheinend aufgrund geänderter Kreditkartenregularien nur noch unter Angabe einer ausführlichen schriftlichen Begründung bzw. dem Ausfüllen eines DinA4seitigen Formulars bei der Bank reklamieren. Dazu sind zusätzlich detaillierte Belege zum Nachweis einzureichen.
Bank und/oder Kreditkartenunternehmen entscheiden dann zunächst selbst über die Richtigkeit der Forderung, sodass man ggf. anwaltliche und gerichtliche Hilfe in Anspruch nehmen muss, um die Rücklastschrift durchzusetzen.
Auch die aufgedruckte Kreditkartennummer sollte man daher heute nicht weniger geheimhalten als die PIN und somit keinesfalls im Internet verwenden. Es kommt bis heute nicht selten zu Angriffen auf DNS-Server, etwa um Kreditkartennummern abzugreifen.
Bisher bezahlte ich sorglos und bequem mit der VISA-Kreditkarte. Ich dachte, dass man eine Lastschrift durch eine Kreditkartenzahlung noch immer genauso einfach zurückbuchen lassen kann wie ursprünglich, also wie einen normalen Bankeinzug, denn eine Zahlung per Abbuchung ist AFAICS ja auch nur dann sicher, wenn man ggf. die Rückbuchung formlos und ohne Begründung veranlassen kann.

Kürzlich musste ich mich nun um die Lastschriftrückgabe aus einer Abbuchung mit der VISA-Card kümmern.

Als erstes sah ich auf der Webseite der Bank, dass zur Rückgabe einer VISA-Lastschrift ein Antrag im Original und von allen(!) Kontoinhabern persönlich unterschrieben per Schneckenpost an die Bank geschickt werden soll.

Anschließend bekamen wir Post von der Bank, dass aufgrund "geänderter VISA-Regularien" die Reklamation nur noch dann bearbeitet werden kann, wenn wir einen konkreten Reklamationsgrund nennen. Wir sollen daher das beigefügte Formular ausfüllen und Nachweise einreichen!

Nachdem ich mich vor Bank und Kreditkartenunternehmen rechtfertigen und sogar Beweise (bisher 8 DinA Seiten) hinschicken musste, weil die sich offenbar nicht mehr nur für die Ausführung von Zahlungen, sondern zudem für die Beurteilung von Streitfällen zuständig fühlen, war das natürlich vorläufig meine letzte freiwillige Zahlung mit der VISA-Card.

Möglicherweise auch überhaupt mit Kreditkarten, denn ich las gerade erst von dem Kreditkartenbetrug bei Gabi, wobei hier sogar auch noch eine Anzeige bei der Polizei erforderlich war, statt dass die Bank die Zahlung einfach storniert und sich das Kreditkartenunternehmen gefälligst selbst um die Anzeige des Missbrauchs seiner Karte kümmert.

Bis ich geklärt habe, ob solche ominösen "geänderten Regularien" evlt. alle Kreditkarten und vielleicht auch die ec-Karte betreffen, benutze ich sie zumindest für den Kauf von Waren, die ich noch nicht erhalten habe und ähnliches, nur noch im Notfall.

Nachtrag: Der Händler hat zwischenzeitlich den zuviel abgebuchten Betrag doch noch selbst erstattet, sodass ich jetzt vorläufig leider nicht feststellen kann, ob die Bank bzw. VISA sich womöglich tatsächlich dazu berechtigt sehen, die Rückgabe einer Buchung zu verweigern. Wie ich über Google inzwischen feststellte, scheint dies jedoch bei VISA wirklich schon vorzukommen, sodass man zumindest eine VISA-Card im Zweifelsfall besser nicht benutzt und diese Karte am besten auch nicht unterwegs bei sich hat, vor allem nicht in öffentlichen Verkehrsmitteln und anderen No-Go-Areas in Berlin, wo man zurzeit wohl meist ungestraft andere Leute überfallen und "abziehen" kann.

Ich persönlich habe jedenfalls weder Lust noch Zeit ggf. einen Rechtsstreit nicht nur mit der Gegenseite, sondern obendrein auch noch gegen Bank und/oder VISA zu führen.

Gabriele Jesdinsky, Weblog 2008111702

17.11.2008 11:08 | geändert von GartenDatenbank Team: 02.12.2008 15:10


Diese Prodezur gilt lt. den "Besonderen Bedingungen" der Postbank AG sowohl für die VISA Card als auch für die MasterCard.

1. Da das Reklamieren von Buchungen von Zahlungen mit Kreditkarten wohl allgemein daher sehr zeitaufwändig und unsicher ist, sollte man sich wirklich genau überlegen, was und bei wem man mit einer Kreditkarte bezahlt.

2. Davon abgesehen wird man durch Kreditkarten zum gläsernen Menschen: Mit den Kreditkartenabrechnungen wird nicht nur detailliert gespeichert, was man alles so einkauft, sondern auch, wo man sich jeweils aufhält oder aufgehalten hat.

Wie leicht solche sensiblen Daten in falsche Hände kommen können, ist aus den aktuellen Medienberichten hinlänglich bekannt.

Für mich gibts auch schon ohne ein bekanntes Kaufverhalten-Profil durch Kreditkartenzahlungen genug Telefonspammer, die alle Nase lang anrufen und einem irgendein Abo aufschwatzen wollen und so weiter.

3. Kreditkartenzahlung ist eigentlich nur interessant, wenn man Händler ist, denn es ist bekannt, dass man als Benutzer dadurch den Bezug zum Geld verliert und daher mit Karte deutlich mehr kauft und weniger auf günstige Preise achtet, als wenn man echtes Bargeld für etwas herausgeben muss.

Sarah

02.12.2008 14:42 | geändert: 02.12.2008 14:42


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