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Schneckenkorn nicht nötig Nachtschnecken + Weinbergschnecken

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Kommentar zu Schnecken bekämpfen, Nacktschnecken (Mittel gegen Schnecken, Schneckenbekämpfung)

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Schon als Kind hat mich die harmonische Form des Schneckenhauses fasziniert. Seitdem ich einen eigenen Garten habe, bot ich einigen, aus verschiedenen Regionen stammenden Weinberg-Schnecken ein Zuhause. Jahrelang hatte ich mit Schneckenfraß keine Probleme; Pflänzchen und Tagetes blieben unberührt, obwohl die Besitzer der angrenzenden Gärten über starken Schneckenbefall klagten. Beginnend vor ca. 3 Jahren fand ich immer öfter leere Schneckenhäuser im Garten.Die Weinbergschnecken wurden -weshalb auch immer- radikal dezimiert. Schon im darauf folgenden Jahr hatte ich Fraßspuren an Blumenpflanzen und im darauf folgenden Jahr konnte ich innerhalb 10 Minuten 46 Wegschnecken in der Wiese einsammeln (nach Einbruch der Dunkelheit). Noch im gleichen Spätsommer fand ich unter einem liegenden Baumstamm mehrere Gelege mit hunderten von Nacktschnecken-Eiern. Ich stelle fest: Mit Rückgang der Weinberg-Schnecken wurden es immer mehr Nacktschnecken!
Ob die Weinberg-Schnecken und kleine Schnirkel-Schnecken nie Schaden an Nutz- und Zierpflanzen anrichteten, weil ich ihnen in einem naturnahen Garten auch unberührte Oasen mit Brennesseln und Schnittgut anbieten konnte, weiß ich nicht. Eines ist jedoch sicher. Niemals werde ich Gifte wie Schneckenkorn o.ä. einsetzen, um nicht die Falschen zu treffen. Die eingesammelten großen Nacktschnecken brachte ich an einen entfernten Bachlauf, wo sich Krähen, Elstern und Enten tummeln. Ohne schlechtes Gewissen - weil ohne Gift.

06.11.2007 10:37 | geändert: 06.11.2007 10:37


Die Beobachtung von "Schneckenfreundin" hab ich auch gemacht. Ich frage mich, warum finde ich soviele leere Schneckengehäuse? Diese haben mir noch keinen Schaden gemacht. Die Nacktschnecken dagegen habe ich fast ausgerottet bzw. mit Hefe vertrieben. Ein Aussteller auf einer Messe verkaufte Hefetabletten gegen Schnecken. Das brachte mich auf die Idee, die überbleibende Hefe vom Bierbrauen zu verwenden. 1/2 Liter in die Gießkanne, mit Wasser aufgefüllt und damit gießen. Das mache ich nun schon das fünfte Jahr und ich hab sie fast weggebracht. (In fast 5 Jahren!!) In der Kompostiertonne, unter dem Fangbrett und an den Narzissen finde ich nur noch ganz selten welche.

08.11.2010 09:49 | geändert: 08.11.2010 09:49


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