Wort zum Sonntag


Wasser & Wein


Ist's möglich, soviel an euch liegt,
so habt mit allen Menschen Frieden.

Denn es steht geschrieben:
"Die Rache ist mein".

Römer 12, 18-19

15.01.2017

2. Sonntag nach Epiphanias

Evangelium bei Johannes im 2. Kapitel

Am dritten Tage war eine Hochzeit in Kana in Galiläa, und die Mutter Jesu war da. Jesus aber und seine Jünger waren auch zur Hochzeit geladen. Und als der Wein ausging, spricht die Mutter Jesu zu ihm: "Sie haben keinen Wein mehr." Jesus spricht zu ihr: "Was geht's dich an, Frau, was ich tue? Meine Stunde ist noch nicht gekommen." Seine Mutter spricht zu den Dienern: "Was er euch sagt, das tut." Es standen aber dort sechs steinerne Wasserkrüge für die Reinigung nach jüdischer Sitte, und in jeden gingen zwei oder drei Maße. Jesus spricht zu ihnen: "Füllt die Wasserkrüge mit Wasser!" Und sie füllten sie bis obenan. Und er spricht zu ihnen: "Schöpft nun und bringt's dem Speisemeister!" Und sie brachten's ihm. Als aber der Speisemeister den Wein kostete, der Wasser gewesen war, und nicht wusste, woher er kam - die Diener aber wussten's, die das Wasser geschöpft hatten -, ruft der Speisemeister den Bräutigam und spricht zu ihm: "Jedermann gibt zuerst den guten Wein und, wenn sie betrunken werden, den geringeren; du aber hast den guten Wein bis jetzt zurückbehalten." Das ist das erste Zeichen, das Jesus tat, geschehen in Kana in Galiläa, und er offenbarte seine Herrlichkeit. Und seine Jünger glaubten an ihn.
Johannes 2, 1-11

Epistel im Brief des Paulus an die Römer im 12. Kapitel

Die Liebe sei ohne Falsch. Hasst das Böse, hängt dem Guten an. Die brüderliche Liebe untereinander sei herzlich. Einer komme dem andern mit Ehrerbietung zuvor. Seid nicht träge in dem, was ihr tun sollt. Seid brennend im Geist. Dient dem Herrn. Seid fröhlich in Hoffnung, geduldig in Trübsal, beharrlich im Gebet. Nehmt euch der Nöte der Heiligen an. Übt Gastfreundschaft. Segnet, die euch verfolgen; segnet, und flucht nicht. Freut euch mit den Fröhlichen und weint mit den Weinenden. Seid eines Sinnes untereinander. Trachtet nicht nach hohen Dingen, sondern haltet euch herunter zu den geringen. Haltet euch nicht selbst für klug. [Vergeltet niemand Böses mit Bösem. Seid auf Gutes bedacht gegenüber jedermann. Ist's möglich, soviel an euch liegt, so habt mit allen Menschen Frieden. Rächt euch nicht selbst, meine Lieben, sondern gebt Raum dem Zorn Gottes; denn es steht geschrieben: "Die Rache ist mein; ich will vergelten, spricht der Herr." Vielmehr, "wenn deinen Feind hungert, gib ihm zu essen; dürstet ihn, gib ihm zu trinken. Wenn du das tust, so wirst du feurige Kohlen auf sein Haupt sammeln: "Lass dich nicht vom Bösen überwinden, sondern überwinde das Böse mit Gutem.]

Römer 12, 9-16[17-21]

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Gott spricht:
Ich schenke euch ein neues Herz
und lege einen neuen Geist in euch.


Jahreslosung 2017 - Hesekiel 36,26

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