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Erle - Schwarzerle Grauerle + Grünerle (Alnus glutinosa)

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Erle - Schwarzerle Grauerle + Grünerle (Alnus glutinosa) Inhalt Erle, Schwarzerle (Alnus glutinosa) Besonderheiten: Zapfen, Symbiose Pflege - Ansprüche Krankheiten & Schädlinge, bedroht Kennzeichen zur Identifizierung, Ähnliche Arten Erfahrung[...] Go↓

Zuletzt aktualisiert: 2013-01-15
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  STECKBRIEF - ARTINFORMATIONEN  

Familie: Betulaceae (Birkengewächse) >
Arten-Anzahl der Gattung Alnus > (ca.) weltweit: 25-35 | in Mitteleuropa: 3
Kategorien, Blütenfarbe, Hauptblütezeit, sonst. Eigenschaften: Pflanzen > | Gehölze > | März > | April > | Einhäusige > | Flachwurzler > | Tiefwurzler > | Ovale Blätter > | Ufer > | Sumpfpflanzen > | Zapfen > | Hangbepflanzung > | Bienenweiden > | Vogelschutzgehölze > | Frühblüher > | Frühlingsblüher > | Kalkfrei > |
Blütezeit [?] | Breite/Höhe | Verbreitung, Herkunft:
 III-IV | b/h=8-10/10-25(35)m | Europe, N-Africa, W-Asia, naturalized in CN-America
Pflanzen: Pflanzabstand = 1/2 Wuchsbreite | Pflege: Schneiden Düngen Besondere Pflege (ggf.) | Pflanzenpflege | Pflanzen bestellen | Weitere Infos & Bilder, Fotos↓ | Bilder als Liste

Erle Schwarzerle (Alnus glutinosa) Zweige mit kleinen schwarzen Zapfen im Winter.

Erle - Schwarzerle (Alnus glutinosa) Zweige mit kleinen schwarzen Zapfen im Winter, ungewöhnlich für einen Laubbaum.
Bild Datum: 1995-12-21 | Foto ID: 2009011212

Besonderheiten

Die Erle oder Schwarzerle (Alnus glutinosa) gehört zu den wenigen Laubbäumen, die einem vor allem in der dunklen Jahreszeit auffallen:

1. Im Winter ist sie besonders schön, durch ihre niedlichen kleinen schwarzen Zapfen, die meist den Winter über am Baum hängen bleiben und für einen Laubbaum sehr ungewöhnlich sind.

2. Einen weiteren Auftritt hat sie als sehr zeitiger Frühblüher schon im Vorfrühling, meist März, fast so früh wie die Haselnuss, mit ähnlichen hängenden Kätzchen.

3. Symbiose: Die einheimischen Erlenarten leben in Symbiose mit besonderen Bakterien (Actinomyceten), die Luftstickstoff binden können, sodass an den knöllenartigen Wucherungen der Wurzeln, die die Größe von einem Apfel erreichen können, der Boden verbessert wird.

4. Haltbarkeit: Das Holz ist im Wasser sehr lange haltbar und wird daher häufig für Bootsstege verwendet. Kanalseitige Gebäudeteile in Venedig sind vor allem mit Pfählen der Erle befestigt (neben Eiche und Pappel).

> Bilder - Weitere schönste Fotos aus unserer Sammlung

... Schwarzerle im Bild ...

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> Pflege, Kultur

Standort, Ansprüche - Gießen, Düngen, pH-Wert: Empfindlich gegen Trockenheit. Benötigt humusreichen, schwachsauren Boden wie Rhododendron, sonst anspruchslos, volle Sonne oder Halbschatten.

> Krankheiten & Schädlinge

Bedrohte Art: Seit 1992, zuerst in den Niederlanden, wird ein gefährliches Erlensterben beobachtet, das mit einer Wurzelhalsfäule beginnt und bisher nicht wirksam zu bekämpfen ist. Durch einen neuen Phytophthora-Erreger können innerhalb weniger Jahre epidemieartig ganze Erlenbestände zum Absterben gebracht werden. Die Schwarzerle ist zudem durch Trockenlegungen ihrer Standorte (ständig nasse Böden, am Flussufer, Bach oder Graben und Auwälder) bedroht.

> Kennzeichen zur Identifizierung - Ähnliche Arten (Bestimmung)

Grauerle oder Schwarzerle bestimmen im Winter

Bei uns kommen wild folgende drei Erlenarten vor, zwischen denen es zur Verwechslung kommen kann.

  1. Schwarzerle (Alnus glutinosa): Zapfen gestielt, unbehaart, 1-2 cm lang, Blätter ohne Spitze, meist einstämmig, Habitus: Äste +-waagerecht abstehend. Hauptstandorte im Flachland, Boden schwach sauer. Häufigste Art.
  2. Grauerle, Weißerle (Alnus incana): Zäpfchen etwas kleiner, sitzend oder kurzgestielt und behaart, Blätter mit Spitze, unterseits graugrün/filzig (Name!), Rinde glatt, meist mehrstämmig, Wuchs: Äste deutlich aufwärts strebend. Vorkommen hauptsächlich montan, Boden kalkhaltig (alkalisch). Beginnt früher zu blühen als die Schwarzerle (oft schon ab Februar), verträgt mehr Trockenheit, empfindlicher gegen Staunässe.
  3. Grünerle (Alnus viridis, syn. Alnus alnobetula): Bis 3 m hoher Strauch, Zapfen nur schwach verholzt. Bergpflanze.

Im Garten: Daneben sind einige Sorten der Schwarzerle im Handel, z.B. schlitzblättrig ('Laciniata'), und gelegentlich auch einige fremdländische Arten.

> Woher kommt der Name?

Glutinosus (klebrig) bezieht sich auf die meist um Anfang Mai austreibenden Blätter und die Winterknospen, die wie zum Beispiel auch bei der Kastanie meist klebrig sind.

Schwarzerle bezieht sich auf die schuppige, schwärzliche Borke.

> Erfahrungen | Tipps | Probleme | häufige Fragen & Antworten (FAQ) | Kommentare | Notizen

> Erle im Blog + Forum

> In Pflanzen Kategorien - nach Eigenschaften sortiert

> Ähnliche Arten und Pflanzen am ähnlichen Standort

Pflege - Kultur Grundsätzliches

Schneiden Umpflanzen Düngen Gießen Licht Vermehren und Überwintern (Winterhärte)

Siehe Pflanzenpflege in 10 Regeln (=Einmal verstehen, und dann *alle* Pflanzen richtig pflegen, schneiden, umpflanzen, düngen, gießen, vermehren und überwintern können.)

Frage (FAQ): Wie und wann schneiden (Schnitt zurückschneiden Rückschnitt) Sonne oder Schatten Wasser (feucht oder trocken Feuchtigkeit Gießen wässern) Standort Boden pH-Wert sauer oder kalkhaltig (alkalisch) Luftfeuchtigkeit düngen (Düngung Dünger) Pflanzung und beste Pflanzzeit (Umpflanzen verpflanzen versetzen umtopfen) überwintern (Überwinterung Winter Frosthärte Winterhärte - winterhart bzw. frosthart bis wieviel Grad) vermehren (Vermehrung Samen aussäen Stecklinge bewurzeln oder teilen Teilung)?

Antwort: Für die Pflege der allermeisten häufigen Pflanzen, zumindest der beliebten Gartenpflanzen, Kübelpflanzen und Zimmerpflanzen, gelten dieselben grundsätzlichen Regeln, selbst wenn einige der ursprünglichen Wildarten besondere Ansprüche haben wie beispielsweise die Orchideen. In Kultur und im Handel sind hauptsächlich anspruchslosere Arten oder züchterisch insbesondere diesbezüglich verbesserte Zuchtsorten.

Tipps für die Garten-Praxis einschließlich Zimmerpflanzen: Die meisten Krankheiten und Schädlinge kommen nicht durch Pflegefehler, sondern nur durch zu starke Vernachlässigung zustande und lassen sich leicht vermeiden. Weitere Informationen auf unserer Spezialseite Pflanzenpflege Schneiden überwintern vermehren umpflanzen Licht Wasser düngen.

Bei uns werden daher normalerweise alle hier aufgeführten Angaben zu Standort, Pflege usw. der jeweiligen Pflanzen nur dann erwähnt, wenn sich Besonderheiten bzw. Abweichungen der allgemeinen Ansprüche ergeben oder sich Fragen dazu häufen. Im Zweifelsfall können Sie auch [→zur Sicherheit fragen] (bitte die Regeln (Punkt 5) beachten).

Nützliche externe Links (Bookmarks von Gabi & Garten Team)

Bestimmung

Allgemeines

Kurzinfos

Für Artikel, die sich auf Pflanzen (Pflanzenarten) beziehen: Überblick mit Angaben zur Familie, Artenzahl der Gattung, Blütezeit, Wuchsform (Wuchsbreite und Wuchshöhe) sowie natürliche Verbreitungsgebiet(e) (Heimat) und weitere Kurzinfos siehe Pflanzen-Daten auf einen Blick in der Kurz-Übersicht ↑

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