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Alstroemeria überwintern Frosthärte, Pflege der Inkalilie Alstroemerie (Alstroemeria - Infos)
Inhalt Alstroemeria (Inkalilie, Alstroemerie) Besonderheiten Überwintern, Frosthärte, Winterschutz Pflege: Standort, Schneiden, Vermehren (Kultur) Arten und Sorten, Unterschiede Schöne Fotos[...] Go↓
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Zuletzt aktualisiert: 2008-02-20 16:11 Diese Seite gibt es seit 2007.
STECKBRIEF - ARTINFORMATIONEN
Familie: Alstroemeriaceae (Inkaliliengewächse) >
Arten-Anzahl der Gattung Alstroemeria > (ca.)
weltweit: 50
Kategorien, Blütenfarbe, Hauptblütezeit, sonst. Eigenschaften:
Pflanzen > |
Stauden (ausdauernd, mehrjährig) > |
Gelb > |
Rot > | Weiß > | Juni > | Juli > | August > | Knollenpflanzen > | Sommerblüher > | Winterschutz > | Schnittblumen > | Kalkfrei > | Dauerblüher > |
Blütezeit [?] | Breite/Höhe | Verbreitung, Herkunft: VI-VIII | b/h=0,4/0,5(-1)m | S-America | Winterschutz
Pflanzen: Pflanzabstand = 1/2 Wuchsbreite | Pflege:
Pflanztiefe: 2-3 mal so tief wie Blumenzwiebel bzw. Knolle groß ist. Schneiden: Blütenstiele (kann man) direkt nach dem Verblühen unten abschneiden (Ausnahme: Wildarten, die sich aussäen, verwildern sollen.) Blätter nicht zurückschneiden, bevor sie vergilben (Müssen bis dahin Nährstoffe für die Blüte im nächsten Jahr produzieren!) Schneiden Düngen Besondere Pflege (ggf.) | Pflanzenpflege
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Inhalt
Alstroemeria (Inkalilie, Alstroemerie)
 Alstroemeria (Inkalilie, Alstroemerie) Die exotischen, meist dorsiventralen Blüten haben oben 2 innere gestreifte Blütenblätter und aufwärts gebogene Staubfäden. Hier: Alstroemeria aurea (syn. Alstroemeria aurantiaca). Foto: 2004-07-06
 Alstroemeria wuchert am zusagenden Platz, liefert aber herrliche Schnittblumen. | 2002-06-24
Besonderheiten
Die Inkalilie oder Alstroemerie (Alstroemeria) liefert lange haltbare, exotische Schnittblumen mit meist gestreiften inneren Blütenblättern (Tepalen), die man jedoch in nicht allzu rauen Gebieten in Deutschland mit einer dicken Lage aus trockenem Laub als Winterschutz wie z.B. auch den Feigenbaum (Ficus carica, Echte Feige) im Freiland überwintern kann.
Wurzeln, Frosthärte: Ihre fleischigen Wurzeln brechen sehr leicht und sind gegen Störungen sehr empfindlich. Nur ungestört bilden sich nach einiger Zeit üppige Horste durch Rhizom ähnliche Ausläufer. Daher braucht man anfangs normalerweise etwas Geduld, bis sie sich etabliert haben: Zum richtigen Anwachsen benötigen Alstroemerien meist etwa 3-4 Jahre und mindestens für diese Zeit auch einen guten Winterschutz. Danach breiten sie sich oft stark zu ansehnlichen Beständen aus, werden gegen Trockenheit und anscheinend auch gegen Frost unempfindlicher und können am zusagenden Platz sogar durch Wuchern etwas lästig werden.
Taxonomie: Man ordnet sie heute einer eigenständigen Familie, den Inkaliliengewächsen (Alstroemeriaceae) zu, nachdem man sie früher zunächst für Amaryllisgewächse oder Narzissengewächse (Amaryllidaceae) gehalten hat. Von diesen unterscheiden sie sich jedoch botanisch durch eine Knolle als unterirdisches Speicherorgan, während es sich bei Amaryllisgewächsen um eine Zwiebel handelt.
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Standort, Ansprüche: Volle Sonne oder sehr hell. Im Sommer feuchter, aber wasserdurchlässiger, humusreicher, am besten kalkfreier Boden, im Winter trockener. Normal düngen. Empfindlich gegen Staunässe.
Pflanzung - Beste Pflanzzeit: Spätsommer bis Frühherbst (August bis September). Pflanzabstand und Pflanztiefe: 25-30cm.
Tipps zur Gestaltung: Am besten in ein separates Schnittblumen-Beet pflanzen, denn durch das exotische Aussehen passt die Inkalilie nicht in einen naturnahen Garten und ihre kräftig orangerötlichen Blüten "beißen" sich gern mit vielen anderen Blumen.
Begleitpflanzen: Zur Kombination eignen sich vor allem blaue oder weiße, kleinblütige Sommerblüher, am besten niedrige z. B. weißes Steinkraut (Lobularia maritima, Duftsteinrich, Alyssum) und blaue Polsterglockenblume (Campanula poscharskyana), aber auch mit einigen höheren Stauden wie Rittersporn (Delphinium , Consolida) oder Salbei (Salvia) lassen sie sich gut zu schönen Gruppen kombinieren. Toll sehen auch filigrane Ziergräser als Nachbarn aus.
> Überwintern - Frosthärte: Winterhart bzw. frosthart bis etwa -15 Grad, inbesondere in den ersten Jahren nach der Pflanzung wird eine so tiefe Temperatur aber oft nur kurzzeitig vertragen. Am besten eine 20-30 cm hohe Schicht aus trockenem Laub als Winterschutz auftragen. In rauen Gebieten sicherheitshalber wie Dahlien herausnehmen und im Haus überwintern.
Schneiden: Nach der Blüte oder im zeitigen Frühling bei Austriebsbeginn (ab Anfang Februar bis März) etwa handhoch zurückschneiden. Ausführliche Informationen zum Rückschnitt siehe auch unsere Spezialseite zum Staudenschnitt.
Lange Haltbarkeit als Schnittblume: Blütenstiele direkt über dem Boden schneiden, sobald die Blütenknospen Farbe zeigen. Normalerweise öffnen sich auch die kleinen Knospen. Blätter am Stiel mindestens so weit entfernen, dass sie nicht das Wasser berühren. Blumensträuße nie in die Nähe von reifenden Früchten wie Äpfeln stellen (sondern Ethylen ab, das Blüten schneller welken lässt). Wasser immer frisch halten, am besten Schnittblumendünger verwenden und Verblühtes umgehend entfernen.
Giftig: Vor allem durch frische Schnittstellen können wie bei Tulpen größere Mengen Tuliposide (Tulipalin A) freigesetzt werden, die fungizid und antibakteriell wirken, jedoch auch Allergien (Kontaktdermatis) auslösen können. Vermehren: Leicht durch Aussaat zu vermehren, jedoch muss man sofort nach der Reife im Spätsommer aussäen, da die Keimfähigkeit schnell nachlässt: Samen wie z.B. auch bei Sonnenblumen durch eine Umhüllung des Fruchtstandes mit Vlies oder ähnlichem auffangen: Die Fruchtkapseln springen bei Reife auf und schleudern die Samen sonst weg. Am besten im Minigewächshaus auf einem Fensterbrett über einer Heizung aussäen, Keimdauer bis zu 4 Wochen. Sämlinge sehr vorsichtig umpflanzen bzw. eintopfen, ihre Wurzeln sind besonders empfindlich, und kühl bei etwa 10 Grad überwintern. Zuchtsorten zur Erhaltung der Eigenschaften wie Blütenfarbe ungeschlechtlich durch Teilung der Knollen am besten im Frühherbst vermehren, sofern kein Sortenschutz besteht.
Siehe auch Pflanzenpflege Grundsätzliches↓
> Ähnliche Arten, Unterschiede
Am häufigsten kultiviert werden die folgenden Arten aus Chile und Hybriden, von denen es jeweils etliche Zuchtsorten gibt.
- Alstroemeria aurea (syn. Alstroemeria aurantiaca, Goldene Inkalilie), häufigste Art, goldorangerot. Winterschutz, frosthart bis etwa -10(-15) Grad, nur kurzzeitig.
- Alstroemeria Ligtu-Hybriden (Herkunft, Elternarten: A. ligtu x A. haemantha mit Sorten) rosa oder rot. Winterschutz, frosthart bis etwa -10(-15) Grad, nur kurzzeitig.
- Alstroemeria pelegrina lila, rotgefleckt, Peru, N-Chile. Kalthaus, frosthart bis allenfalls -10 Grad.
- Alstroemeria haemantha meist rosa (oder rot). Bleibt etwas niedriger, bis etwa 50cm hoch. Winterschutz, frosthart meist nur bis -10 Grad.
... Alstroemeria - Impressionen ...
Am häufigsten kultiviert wird Alstroemeria aurea, meist unter dem früheren Namen Alstroemeria aurantiaca im Handel. Ihre glühenden orangeroten Blüten sind bei der Gartengestaltung sehr heikel, passen aber gut zu zarten blaublühenden Sommerblühern und Gräsern. Aufnahmedatum der Fotos: 2002-06-24, sofern am Bild keine abweichende Angabe.
 Blüten ohne Ende: Blühwunder Inkalilie
 Blüten mit Hummel im Anflug
 Goldorangerote Blüten voll aufgeblüht
 Die Blüten sitzen in endständigen Dolden
 Blütenstand 2001-07-12
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| Pflege - Kultur Grundsätzliches |
Schneiden Umpflanzen Düngen Gießen Licht Vermehren und Überwintern (Winterhärte)
Siehe Pflanzenpflege in 10 Regeln (=Einmal verstehen, und dann *alle* Pflanzen richtig pflegen, schneiden, umpflanzen, düngen, gießen, vermehren und überwintern können.)
Frage (FAQ): Wie und wann schneiden (Schnitt zurückschneiden Rückschnitt) Sonne oder Schatten Wasser (feucht oder trocken Feuchtigkeit Gießen wässern) Standort Boden pH-Wert sauer oder kalkhaltig (alkalisch) Luftfeuchtigkeit düngen (Düngung Dünger) Pflanzung und beste Pflanzzeit (Umpflanzen verpflanzen versetzen umtopfen) überwintern (Überwinterung Winter Frosthärte Winterhärte - winterhart bzw. frosthart bis wieviel Grad) vermehren (Vermehrung Samen aussäen Stecklinge bewurzeln oder teilen Teilung)?
Antwort: Für die Pflege der allermeisten häufigen Pflanzen, zumindest der beliebten Gartenpflanzen, Kübelpflanzen und Zimmerpflanzen, gelten dieselben grundsätzlichen Regeln, selbst wenn einige der ursprünglichen Wildarten besondere Ansprüche haben wie beispielsweise die Orchideen. In Kultur und im Handel sind hauptsächlich anspruchslosere Arten oder züchterisch insbesondere diesbezüglich verbesserte Zuchtsorten.
Tipps für die Garten-Praxis einschließlich Zimmerpflanzen: Die meisten Krankheiten und Schädlinge kommen nicht durch Pflegefehler, sondern nur durch zu starke Vernachlässigung zustande und lassen sich leicht vermeiden. Weitere Informationen auf unserer Spezialseite Pflanzenpflege Schneiden überwintern vermehren umpflanzen Licht Wasser düngen.
Bei uns werden daher normalerweise alle hier aufgeführten Angaben zu Standort, Pflege usw. der jeweiligen Pflanzen nur dann erwähnt, wenn sich Besonderheiten bzw. Abweichungen der allgemeinen Ansprüche ergeben oder sich Fragen dazu häufen. Im Zweifelsfall können Sie auch [→zur Sicherheit fragen] (bitte die Regeln (Punkt 5) beachten).
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Für Artikel, die sich auf Pflanzen (Pflanzenarten) beziehen: Überblick mit Angaben zur Familie, Artenzahl der Gattung, Blütezeit, Wuchsform (Wuchsbreite und Wuchshöhe) sowie natürliche Verbreitungsgebiet(e) (Heimat) und weitere Kurzinfos siehe Pflanzen-Daten auf einen Blick in der Kurz-Übersicht ↑
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