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Kapernstrauch Kaper Anbau Anzucht + Pflege, Erfahrungen (Capparis spinosa)

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Kapernstrauch Kaper Anbau Anzucht + Pflege, Erfahrungen (Capparis spinosa) Inhalt Kapernstrauch (Capparis spinosa) Besonderheiten Anbau, Pflege: Standort, Schneiden, Vermehren, Überwintern (Ansprüche, Kultur) Kapern Verwendungen Kapernersatz Beschreibung, Wuchs Bi[...] Go↓

Zuletzt aktualisiert: 2010-01-16
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  STECKBRIEF - ARTINFORMATIONEN  

Familie: Capparaceae (Kaperngewächse) >
Arten-Anzahl der Gattung Capparis > (ca.) weltweit: 250
Kategorien, Blütenfarbe, Hauptblütezeit, sonst. Eigenschaften: Pflanzen > | Weiß > | Juni > | Juli > | August > | Mediterrane Pflanzen > | Gewürzpflanzen > | Nutzpflanzen > | Immergrüne > | Trockenheitsresistente > | Kübelpflanzen > | Kalthaus > | Überhängend > | Mauerblümchen > | Dauerblüher > |
Blütezeit [?] | Breite/Höhe | Verbreitung, Herkunft:
 (V)VI-VIII(IX) | b/h=1(-2)/0,5(-1)m | Mediterranean, S-Europe - E-Asia, N-Africa
Pflanzen: Pflanzabstand = 1/2 Wuchsbreite | Pflege: Überwintern Düngen Besondere Pflege (ggf.) | Pflanzenpflege | Pflanzen bestellen | Weitere Infos & Bilder, Fotos↓ | Bilder als Liste

Kapernstrauch (Capparis spinosa)

Kapernstrauch (Capparis spinosa) Wuchsform (Habitus): Im Mittelmeerraum häufig als Unkraut in Mauer, hier in San Gimignano.
Bild Datum: 2008-10-26 | Foto ID: 2008110602

Besonderheiten

Den Kapernstrauch (Capparis spinosa) sieht man im Mittelmeergebiet wie auch den Feigenbaum (Ficus carica) häufig als "Unkraut" in Mauern, im natürlichen Lebensraum wächst er besonders gerne zwischen Felsen.

Bei uns kann man ihn als Kübelpflanze kultivieren, und muss ihn dabei wie Rosmarin und andere mediterrane Pflanzen im Kalthaus überwintern.

> Verwendungen

Kapernstrauch Früchte

Die Früchte sind längliche Beeren, grün bis rötlich, mit rotem Fruchtfleisch und vielen Samen. Kapern sind aber die Blütenknospen!
2008-10-26

Der Kapernstrauch liefert uns die leckeren Kapern für die Königsberger Klopse, Geflügel oder Fisch.

Bei den Kapern handelt es sich nicht um die grünen bis rötlichen Früchte, längliche Beeren mit rotem Fruchtfleisch und vielen Samen, sondern um die aromatischen, erbengroßen Blütenknospen, die roh ungenießbar sind.

Zur Ernte muss man sie für ihren pikanten Geschmack einen Tag trocknen lassen und sie anschließend in Salzwasser, Weinessig, eine Mischung aus beiden oder auch Olivenöl einlegen.

Tipp: Kapern schmecken auch als Zusatz im Salat toll. Beim Zubereiten einfach 1-2 Esslöffel als Veredelung dazugeben, wie z.B. auch Pinienkerne.

> Kapernersatz

Als Kapernersatz kann man auch die Blütenknospen von Kapuzinerkresse (Tropaeolum majus), Gänseblümchen (Bellis perennis), Löwenzahn (Taraxacum officinale) und einigen anderen Pflanzen verwenden.

Die kapernähnlichen Blütenknospen giftiger Pflanzen wie Scharbockskraut (Ranunculus ficaria) oder Sumpfdotterblume (Caltha palustris) sollte man dagegen ebenso wenig verwenden wie die kapernähnliche Fruchtkapsel der ebenfalls giftigen Wühlmaus-Wolfsmilch (Kreuzblättrige Wolfsmilch Euphorbia lathyris).

> Beschreibung


Die Blätter sind
immergrün, rundlich
und etwas fleischig.
Bild: 2008-10-26

Wuchs: Überhängend oder niederliegend wachsender Kleinstrauch, teilweise dornig, mit immergrünen, etwas fleischigen, ledrigen, rundlichen Blättern, um ca. 3cm lang.

Die weißen Blüten ähneln denen der Myrte (Myrtus communis): Sie sind bis um 5(-7)cm breit und auffällig hübsch durch eine große Anzahl langer rosa oder violetter Staubblätter, die weit herausragen. Wie z.B. auch bei der Passionsblume (Passiflora) sind sie kurzlebig, öffnen sich sogar nur von morgens bis mittags, es erscheinen aber durch den ganzen Sommer ständig neue.

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> Pflege und Kultur

Standort, Ansprüche:

Licht: Volle Sonne, Platz so heiß wie möglich wie Oleander. Wasser: Nur sehr sparsam gießen, immer erst, wenn die Blätter schlapp werden, sehr empfindlich gegen Nässe. Trockenheitsresistent (fleischige Blätter ‑>sukkulent). Düngen: Nicht düngen, bevorzugt nährstoffarmes Substrat. Boden, pH-Wert: Das Substrat kann leicht sauer, neutral oder kalkhaltig (alkalisch). Am besten Kakteenerde verwenden.

Schneiden:

Blüht wie alle Sommerblüher am einjährigen Holz (diesjähriges Holz, Neutrieb). Daher beim Einräumen im Herbst oder im Frühling bei Austriebsbeginn auf 1/3 zurückschneiden. Siehe auch Stauden und Halbsträucher schneiden.

Vermehren:

Anzucht, Aussaat Am besten sofort nach der Reife aussäen. Oder (problematisch) im Frühling (Februar bis April) bei Zimmertemperatur (>20Grad C) aussäen, die Samen müssen vorher meist stratifiziert werden (=Keimruhe künstlich beenden): In 40Grad C heißem Wasser einen Tag quellen lassen, dann für 2 Monate in feuchtem Tuch und Plastiktüte in den Kühlschrank, dann nochmals im heißen Wasser quellen lassen und sofort aussäen. Nicht austrocknen lassen. Keimdauer 2 Wochen bis 1(-3) Monat(e). Vermehrung durch das Bewurzeln halbverholzter Stecklinge im Sommer (Juli, August) ist meist ebenfalls schwer (bewurzeln schlecht und vertrocknen gerne).

Sonstiges:


> Überwintern: Wie übrige Kalthauspflanzen. Nicht winterhart bzw. frosthart nur bis -5 bis -10 Grad C, daher ggf. rechtzeitig einräumen und nicht vor den Eisheiligen (Mitte Mai) ausräumen, da frische unausgereifte Triebe bereits bei leichterem Frost erfrieren. Überwinterung am besten kühl bis kalt, aber frostfrei, z.B. in ungeheizter Garage, und möglichst hell, da immergrün. Während dieser Ruheperiode sehr wenig gießen, nur nicht völlig austrocknen lassen, nicht düngen.
Frühling: So früh wie möglich im Februar wieder hell und warm stellen, am besten an ein Südfenster in die volle Sonne. An trübem Tag ausräumen oder einige Tage in den Schatten, um die Blätter abzuhärten, können sonst verbrennen. Überwinterungsräume so oft wie möglich bei frostfreiem Wetter lüften.
Umtopfen: Nur bei Bedarf, wenn dem Kapernstrauch der Topf zu klein wird. Kakteenerde verwenden.
Wuchskraft: Junge Pflanzen normalwüchsig, ältere langsamwüchsig.

Siehe auch Pflanzenpflege Grundsätzliches↓

Pflege - Kultur Grundsätzliches

Schneiden Umpflanzen Düngen Gießen Licht Vermehren und Überwintern (Winterhärte)

Siehe Pflanzenpflege in 10 Regeln (=Einmal verstehen, und dann *alle* Pflanzen richtig pflegen, schneiden, umpflanzen, düngen, gießen, vermehren und überwintern können.)

Frage (FAQ): Wie und wann schneiden (Schnitt zurückschneiden Rückschnitt) Sonne oder Schatten Wasser (feucht oder trocken Feuchtigkeit Gießen wässern) Standort Boden pH-Wert sauer oder kalkhaltig (alkalisch) Luftfeuchtigkeit düngen (Düngung Dünger) Pflanzung und beste Pflanzzeit (Umpflanzen verpflanzen versetzen umtopfen) überwintern (Überwinterung Winter Frosthärte Winterhärte - winterhart bzw. frosthart bis wieviel Grad) vermehren (Vermehrung Samen aussäen Stecklinge bewurzeln oder teilen Teilung)?

Antwort: Für die Pflege der allermeisten häufigen Pflanzen, zumindest der beliebten Gartenpflanzen, Kübelpflanzen und Zimmerpflanzen, gelten dieselben grundsätzlichen Regeln, selbst wenn einige der ursprünglichen Wildarten besondere Ansprüche haben wie beispielsweise die Orchideen. In Kultur und im Handel sind hauptsächlich anspruchslosere Arten oder züchterisch insbesondere diesbezüglich verbesserte Zuchtsorten.

Tipps für die Garten-Praxis einschließlich Zimmerpflanzen: Die meisten Krankheiten und Schädlinge kommen nicht durch Pflegefehler, sondern nur durch zu starke Vernachlässigung zustande und lassen sich leicht vermeiden. Weitere Informationen auf unserer Spezialseite Pflanzenpflege Schneiden überwintern vermehren umpflanzen Licht Wasser düngen.

Bei uns werden daher normalerweise alle hier aufgeführten Angaben zu Standort, Pflege usw. der jeweiligen Pflanzen nur dann erwähnt, wenn sich Besonderheiten bzw. Abweichungen der allgemeinen Ansprüche ergeben oder sich Fragen dazu häufen. Im Zweifelsfall können Sie auch [→zur Sicherheit fragen] (bitte die Regeln (Punkt 5) beachten).

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