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Hainbuche Hainbuchenhecke Säulenhainbuche (Carpinus betulus)

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Hainbuche Hainbuchenhecke Säulenhainbuche (Carpinus betulus) Inhalt Hainbuche, Hainbuchenhecke (Carpinus betulus) Besonderheiten Pflege: Standort, Schneiden, Vermehren (Ansprüche, Kultur) Erfahrungen Säulenhainbuche Kennzeichen zur Identifizierung, Äh[...] Go↓

Zuletzt aktualisiert: 2011-05-08
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  STECKBRIEF - ARTINFORMATIONEN  

Familie: Betulaceae (Birkengewächse) >
Arten-Anzahl der Gattung Carpinus > (ca.) weltweit: 40 | in Mitteleuropa: 1 Verwandte Arten↓
Kategorien, Blütenfarbe, Hauptblütezeit, sonst. Eigenschaften: Pflanzen > | Gehölze > | Grün > | Kätzchen > | April > | Mai > | Heckenpflanzen > | Schnitthecken > | Sichtschutzhecken > | Tiefwurzler > | Bienenweiden > | Vogelschutzgehölze > | Formschnitt > | Hangbefestigung > | Einhäusige > | Ovale Blätter > | Alleebäume > | Brennholz > | Kaminholz > |
Blütezeit [?] | Breite/Höhe | Verbreitung, Herkunft:
 IV-V | b/h=4-8(20)/5-20(25)m | Europe, W-Asia: Iran
Pflanzen: Pflanzabstand = 1/2 Wuchsbreite | Pflege: Schneiden Düngen Besondere Pflege (ggf.) | Pflanzenpflege | Pflanzen bestellen | Weitere Infos & Bilder, Fotos↓ | Bilder als Liste

Hainbuche Hainbuchenhecke (Carpinus betulus)

Hainbuche (Carpinus betulus) - Hainbuchenhecke
Bild Datum: 2008-05-16 | Foto ID: 2009020703

Besonderheiten

Die Hainbuche (Carpinus betulus) ist mit der häufigste mittelgroße Laubbaum mitteleuropäischer Wälder, oft in Mischwäldern gemeinsam mit der Eiche, und eine der beliebtesten Heckenpflanze, die seit Jahrhunderten verwendet wird, obwohl meistens ihre Blätter braun und unansehnlich über den Winter an den Zweigen haften bleiben.

Dadurch behält sie jedoch immerhin auch als laubabwerfende Heckenpflanze ganzjährig ihre Funktion als Sichtschutz.

Im Frühling, meist April (bis Mai), entschädigt sie für diesen Anblick durch einen äußerst attraktiven frischgrünen Laubaustrieb, an Bäumen gleichzeitig mit der Blüte (einhäusig, unauffällige gelbliche männliche Kätzchen, grüne weibliche Kätzchen, Windbestäubung/Pollenallergie-Pflanze).

Als Tiefwurzler hat sie wie zum Beispiel auch die Eibe gegenüber etlichen anderen Heckenpflanzen den Vorteil, dass sie normalerweise keine Schäden an Bodenbelägen verursacht. Flachwurzler heben gerne Pflastersteine und ähnliches an.

> Bilder - Weitere schönste Fotos aus unserer Sammlung

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> Pflege (Kultur)

Standort, Ansprüche:

Anspruchslos. Licht: Volle Sonne bis tiefer Schatten im Wald. Wasser, Gießen: Anspruchslos, optimal ist ein tiefgründiger, feuchter Lehmboden ohne Staunässe. Erst gießen, wenn die oberste Erdschicht abgetrocknet ist. Bei Hitze auf ausreichend feuchten Boden achten (Waldbaum). Wurzeln: Tiefwurzler (Herzwurzler), bei zu feuchtem Standort Flachwurzler. Düngen: Am besten mulchen, dann braucht man nicht zu düngen. Boden, pH-Wert: Normaler Gartenboden, nährstoffreich und am besten humusreich. Das Substrat kann leicht sauer, neutral oder kalkhaltig (alkalisch) sein. Empfindlich gegen Verdichtung.

Schneiden:

Sehr schnittverträglich, lässt sich auf problemlos auch auf den Stock setzen. Beim Rückschnitt sind keine Besonderheiten zu beachten: Am besten im Frühling kurz vor Austriebsbeginn, aber nicht bei Temperaturen unter - 5 Grad Celsius zurückschneiden. Informationen zum Heckenschnitt einschließlich Vogelschutz (die Hainbuchenhecke wird besonders gern zum Nisten benutzt) siehe auch Spezialseite zum Thema Hecke schneiden.

Vermehren:

Nicht empfehlenswert, da langwierig und in Baumschulen meist zu sehr günstigen Preisen erhältlich. Stecklinge im Frühsommer, Juni, bewurzeln nur mäßig gut. Leicht ist Aussäen der Samen im Herbst direkt nach der Reife, meist Oktober bis November. Saatbeet im Freien ("Kaltkeimer"). Keimzeit: Keimt jedoch wie auch die Esche oft erst im übernächsten Jahr (18 Monate). Um die Keimdauer zu verkürzen kann man wie z.B. auch bei Wildrosen versuchen, genau den Zeitpunkt abzupassen, bevor die Keimruhe eintritt, d.h. wenn der Samen in der kleinen Nuss mit ihren 3lappigen Hochblättern reif, aber noch nicht vollständig getrocknet ist. In diesem Fall keimen sie bereits im ersten Frühling, sollten dann aber normalerweise mindestens weitere 2 Jahre im Anzucht-Beet vorgezogen werden, bevor man sie an ihren endgültigen Platz umpflanzen kann.

Sonstiges:

Wuchsgeschwindigkeit, Wuchskraft - Jahreszuwachs: Mäßig schnellwüchsig, etwa 20-40 cm pro Jahr. Der Jahrestrieb hängt von Standort und Pflege ab, vor allem ständig ausreichender Feuchtigkeit im Boden. Dauer bis Sichtschutz: Selbst bei optimalen Verhältnissen dauert es mindestens 3-4 Jahre bis zum ausreichenden Sichtschutz.

Pflanzabstand: Ca. die Hälfte der gewünschten Wuchshöhe, mindestens ca. 50cm bzw. 2-3 Pflanzen pro Meter.

Lebenserwartung: Hainbuchen können ein Alter von 150 Jahren erreichen.

> Kennzeichen zur Identifizierung - Ähnliche Arten (Bestimmung)


Alte Hainbuche,
Stamm und Äste.
2008-04-30


Blätter mit stark
vertieften Nerven.
2005-05-19

Geaderte Blätter: Unverwechselbar durch die typischen oberseits stark vertieften Nerven/Adern der Blätter, unterseits stark hervortretend, jung oft noch stärker als bei der Buche (Rotbuche), die außerdem gezähnt sind (Rotbuche glatt), Spreite faltig, Blattstiel oft rot gefärbt, zweizeilig angeordnet.

Glatte Rinde: Unregelmäßiger, auffällig verdrehter Stamm mit Wülsten ("spannrückig"), einstämmig oder mehrstämmig. Rinde glatt grau, später mit netzähnlichem Muster aus hellen Längstreifen, kaum Borkenbildung und erst im Alter.

Ähnlichkeit besteht vor allem mit der Hopfenbuche (Ostrya carpinifolia).



Säulen-Hainbuche
'Fastigiata' syn. 'Pyramidalis'
in Allee mit Blütenkätzchen
im Laubaustrieb.
2007-04-07

> Häufig in Kultur ist auch die Säulen-Hainbuche (Carpinus betulus 'Fastigiata' syn. 'Pyramidalis'), Wuchs: Breite/Höhe=4-5(-12)/10(-15 m), besonders attraktiv als Alleebaum.

> Woher kommt der Name?

Der Name "Hainbuche" bezieht sich lediglich auf die der Buche (Rotbuche) ähnliche glatte, graue Rinde sowie die Form der Blätter im Umriss, verwandt ist sie jedoch nicht mit ihr, sondern mit der Birke.

Ihr Holz ist sehr hart und weiß (‑> Name "Weißbuche"), im Gegensatz zu dem der Rotbuche (rötlich). Durch eine hohe Dichte gut als Brennholz geeignet, jedoch schwer spaltbar.

"Hain" bezieht sich auf ihren natürlichen Lebensraum (kleines Wäldchen).

> Erfahrungen | Tipps | Probleme | häufige Fragen & Antworten (FAQ) | Kommentare | Notizen

> Hainbuchenhecke, Schnitt

> Hainbuche im Blog

> Weitere Informationen

> Verwandte Seiten

> Neuigkeiten, letzte Ergänzungen (History, Log)

  • 2010-08-14: Verwandte Seiten ergänzt.
  • 2009-12-12: Seite überarbeitet und 1 Bild der Säulenhainbuche in Herbstfärbung ergänzt.

Pflege - Kultur Grundsätzliches

Schneiden Umpflanzen Düngen Gießen Licht Vermehren und Überwintern (Winterhärte)

Siehe Pflanzenpflege in 10 Regeln (=Einmal verstehen, und dann *alle* Pflanzen richtig pflegen, schneiden, umpflanzen, düngen, gießen, vermehren und überwintern können.)

Frage (FAQ): Wie und wann schneiden (Schnitt zurückschneiden Rückschnitt) Sonne oder Schatten Wasser (feucht oder trocken Feuchtigkeit Gießen wässern) Standort Boden pH-Wert sauer oder kalkhaltig (alkalisch) Luftfeuchtigkeit düngen (Düngung Dünger) Pflanzung und beste Pflanzzeit (Umpflanzen verpflanzen versetzen umtopfen) überwintern (Überwinterung Winter Frosthärte Winterhärte - winterhart bzw. frosthart bis wieviel Grad) vermehren (Vermehrung Samen aussäen Stecklinge bewurzeln oder teilen Teilung)?

Antwort: Für die Pflege der allermeisten häufigen Pflanzen, zumindest der beliebten Gartenpflanzen, Kübelpflanzen und Zimmerpflanzen, gelten dieselben grundsätzlichen Regeln, selbst wenn einige der ursprünglichen Wildarten besondere Ansprüche haben wie beispielsweise die Orchideen. In Kultur und im Handel sind hauptsächlich anspruchslosere Arten oder züchterisch insbesondere diesbezüglich verbesserte Zuchtsorten.

Tipps für die Garten-Praxis einschließlich Zimmerpflanzen: Die meisten Krankheiten und Schädlinge kommen nicht durch Pflegefehler, sondern nur durch zu starke Vernachlässigung zustande und lassen sich leicht vermeiden. Weitere Informationen auf unserer Spezialseite Pflanzenpflege Schneiden überwintern vermehren umpflanzen Licht Wasser düngen.

Bei uns werden daher normalerweise alle hier aufgeführten Angaben zu Standort, Pflege usw. der jeweiligen Pflanzen nur dann erwähnt, wenn sich Besonderheiten bzw. Abweichungen der allgemeinen Ansprüche ergeben oder sich Fragen dazu häufen. Im Zweifelsfall können Sie auch [→zur Sicherheit fragen] (bitte die Regeln (Punkt 5) beachten).

Nützliche externe Links (Bookmarks von Gabi & Garten Team)

Kurzinfos

Für Artikel, die sich auf Pflanzen (Pflanzenarten) beziehen: Überblick mit Angaben zur Familie, Artenzahl der Gattung, Blütezeit, Wuchsform (Wuchsbreite und Wuchshöhe) sowie natürliche Verbreitungsgebiet(e) (Heimat) und weitere Kurzinfos siehe Pflanzen-Daten auf einen Blick in der Kurz-Übersicht ↑

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Seiteninfo

Betulaceae | Carpinus (40/1 sp) betulus: Artikel mit Fotos Liste aller Bilder des Artikels / Pflanze

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Verwandte Arten der Gattung Carpinus (Hainbuche, Weißbuche)

Nr.PflanzenartenBlütezeit [?] | Breite/Höhe | Verbreitung
1Hainbuche, Weißbuche, Hainbuchenhecke, Säulenhainbuche (Carpinus betulus)IV-V | b/h=4-8(20)/5-20(25)m | Europe, W-Asia: Iran
2Hainbuchen, Weißbuchen (Carpinus turkczaninowii)b/h=10m | Asia: China, Korea, Japan

Übersicht: Optional kann man die Übersicht dieser Gattung auch folgendermaßen anzeigen lassen:

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