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Kakibaum + Kaki Frucht Sharon (Diospyros kaki)

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Kakibaum + Kaki Frucht Sharon (Diospyros kaki) Inhalt: Kakibaum + Kaki Frucht, Dattelpflaume, Persimone (Diospyros kaki) Wie schälen + essen? Wann reif? | Pflege: Standort, Schneiden, Vermehren (Ansprüche, Kultur) | Überwintern | Besonderheiten: D[...] Go↓

Zuletzt aktualisiert: 2010-08-17
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  STECKBRIEF - ARTINFORMATIONEN  

Familie: Ebenaceae ( Ebenholzgewächse) >
Arten-Anzahl der Gattung Diospyros > (ca.) weltweit: 475
Kategorien, Blütenfarbe, Hauptblütezeit, sonst. Eigenschaften: Pflanzen > | Gehölze > | Gelb > | Juni > | Juli > | Südfrüchte > | Mediterrane Pflanzen > | Kübelpflanzen > | Nutzpflanzen > | Obst > | Zweihäusige > | Tiefwurzler > | Sonne > | Halbschatten > | feucht > | Herbstfärbung > |
Blütezeit [?] | Breite/Höhe | Verbreitung, Herkunft:
 VI-VII | b/h=6(-9)/(6-)10(-12)m | E-Asia: China, Japan, S-Korea | Kalthaus
Pflanzen: Pflanzabstand = 1/2 Wuchsbreite | Pflege: Überwintern Schneiden Düngen Besondere Pflege (ggf.) | Pflanzenpflege | Pflanzen bestellen | Weitere Infos & Bilder, Fotos↓ | Bilder als Liste

Inhalt: Kakibaum + Kaki Frucht, Dattelpflaume, Persimone (Diospyros kaki) Wie schälen + essen? Wann reif? | Pflege: Standort, Schneiden, Vermehren (Ansprüche, Kultur) | Überwintern | Besonderheiten: Die Sharon, eine ursprünglich aus Israel stammende Kaki Frucht Sorte, die man heute auch im Supermarkt wie bei ALDI oder Lidl erhält, erinnert optisch etwas an eine orange Gemüse-Tomate. Sie schmeckt süß, ähnlich Pfirsich und Honigmelone. Den im mediterranen Raum recht häufigen Kakibaum hält man von weitem meist für eine Zitruspflanze. Seine Früchte reifen spät, erst nach dem Laubfall, meist erst im November und Dezember, und hängen dann rot am Baum wie Weihnachtsbaumkugeln. Durch Frost werden sie süß und saftig. Die Pflanzen sind zweihäusig, d.h. es gibt "Männchen" + "Weibchen", weibliche Pflanzen können aber merkwürdigerweise auch ohne Befruchtung kernlose (samenlose) Früchte hervorbringen. Erfahrungen

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> Pflege und Kultur

Standort, Ansprüche:

Licht: Volle Sonne oder sehr heller Halbschatten. Gießen: Regelmäßig gießen, aber mäßig: Man darf die Pflanzen zwar nicht austrocknen lassen, aber es darf auch keinesfalls zu Staunässe kommen: Insbesondere im Topf immer erst gießen, wenn die oberste Erdschicht wieder trocken ist ("Daumenprobe"), übergelaufenes Wasser im Untersetzer oder Übertopf sofort weggießen. Düngen: Normal düngen, am einfachsten alle 4 Wochen mit handelsüblichen Flüssigdünger, Menge nach Herstellerangaben auf der Verpackung nicht überschreiten. Substrat: Normaler Gartenboden oder Blumenerde, pH-Wert: Das Substrat kann leicht sauer (kalkfrei), neutral oder leicht kalkhaltig (alkalisch) sein.

Schneiden:

Regelmäßig auslichten. Zu lange Triebe im Frühling auf 1/3 zurückschneiden, bei Platzmangel kann man den Rückschnitt auch schon beim Einräumen im Herbst vornehmen.

Vermehren:

Für den Hausgebrauch nicht empfehlenswert. Veredelung im Sommer z.B. durch Spanokulation, neudeutsch Chip Budding, siehe auch Magnolie vermehren. Bei Aussaat dauert es normalerweise etliche Jahre (mindestens 6-8) bis zur ersten Blüte und Ernte. Samen aussäen am besten sofort nach der Reife im Spätherbst/Winter, meist November/Dezember. Keimdauer am kürzesten im Minigewächshaus auf einem Fensterbrett über einer Heizung, normale Blumenerde, Zimmertemperatur, Keimzeit meist ca. 2(-4) Wochen. Siehe auch Samen aussäen - Aussat *schnell + einfach* (Anleitung mit Bild)

Sonstiges:


> Überwintern: Wie übrige mediterrane Pflanzen (Kalthauspflanzen). Nicht winterhart und sicher frosthart meistens nur bis etwa um -5 Grad C. Überwinterung am besten im Wintergarten kühl bis kalt, aber frostfrei, z.B. auch in ungeheizter Garage oder Treppenhaus, bei 5-10 Grad. Ggf. rechtzeitig einräumen und nicht vor den Eisheiligen (Mitte Mai) ausräumen. Hell oder auch dunkel überwintern, da die Blätter im Winter abgeworfen werden. Während dieser Ruheperiode sehr wenig gießen, nur nicht völlig austrocknen lassen, nicht düngen.
Frühling: So früh wie möglich im Februar wieder hell und warm stellen, am besten an ein Südfenster in die volle Sonne. Sobald die ersten Blätter ausgetrieben und voll entwickelt sind, wieder düngen und etwas mehr gießen, jedoch nur so mäßig wie nötig. An trübem Tag ausräumen oder einige Tage in den Schatten, um die Blätter abzuhärten, können sonst verbrennen. Überwinterungsräume so oft wie möglich bei frostfreiem Wetter lüften.
Umtopfen: Nur so selten wie möglich, wenn die Pflanzen mit der Blüte nachlassen, und dann am besten im Frühling bei Austriebsbeginn.

Winterhärte (Frosthärte): Vereinzelt gibt es auch in Deutschland in milden Gebieten und an geschütztem Platz im Freien ausgepflanzte Kakibäume. In einem harten Winter, der erfahrungsgemäß immer wieder einmal kommt, erfrieren sie jedoch hierzulande normalerweise wie zum Beispiel auch Kamelien oder "Winterharte" Palmen, Hanfpalmen (Trachycarpus fortunei). *Alte* Kakibaum Exemplare sind uns in Deutschland und Nachbarländern mit ähnlichem Klima jedenfalls bisher nicht bekannt.

Siehe auch Pflanzenpflege Grundsätzliches↓

> Erfahrungen | Tipps | Probleme | häufige Fragen & Antworten (FAQ) | Kommentare | Notizen

> Kaki häufige Fragen & Antworten (FAQ)

  • > Wie schälen und essen? (Zubereiten & Verwenden)
    Mit dem Spargelschäler schälen und quer in Scheiben schneiden, um sie pur als Dessert zu genießen, oder zum Beispiel auch gewürfelt im Obstsalat oder zu Eiscreme verwenden. Ist sie zum Schälen schon zu weich geworden, kann man sie wie ein Ei aufschneiden und essen: Auslöffeln, am besten mit einem Grapefruitlöffel.
  • > Wann reif? (Nachreifen)
    Die Kakifrucht Sorte 'Sharon' kann man im Gegensatz z.B. zum Granatapfel nachreifen lassen, sodass sie meist unreif geerntet wird und beim Verkauf noch steinhart ist. Reif ist sie, wenn sie eine Konsistenz hat wie eine reife Kiwi oder Avocado: beim vorsichtigen Eindrücken nicht mehr zu hart, aber noch nicht zu weich (breiig).

> Verbundene Seiten

> Verwandte Seiten

Pflege - Kultur Grundsätzliches

Schneiden Umpflanzen Düngen Gießen Licht Vermehren und Überwintern (Winterhärte)

Siehe Pflanzenpflege in 10 Regeln (=Einmal verstehen, und dann *alle* Pflanzen richtig pflegen, schneiden, umpflanzen, düngen, gießen, vermehren und überwintern können.)

Frage (FAQ): Wie und wann schneiden (Schnitt zurückschneiden Rückschnitt) Sonne oder Schatten Wasser (feucht oder trocken Feuchtigkeit Gießen wässern) Standort Boden pH-Wert sauer oder kalkhaltig (alkalisch) Luftfeuchtigkeit düngen (Düngung Dünger) Pflanzung und beste Pflanzzeit (Umpflanzen verpflanzen versetzen umtopfen) überwintern (Überwinterung Winter Frosthärte Winterhärte - winterhart bzw. frosthart bis wieviel Grad) vermehren (Vermehrung Samen aussäen Stecklinge bewurzeln oder teilen Teilung)?

Antwort: Für die Pflege der allermeisten häufigen Pflanzen, zumindest der beliebten Gartenpflanzen, Kübelpflanzen und Zimmerpflanzen, gelten dieselben grundsätzlichen Regeln, selbst wenn einige der ursprünglichen Wildarten besondere Ansprüche haben wie beispielsweise die Orchideen. In Kultur und im Handel sind hauptsächlich anspruchslosere Arten oder züchterisch insbesondere diesbezüglich verbesserte Zuchtsorten.

Tipps für die Garten-Praxis einschließlich Zimmerpflanzen: Die meisten Krankheiten und Schädlinge kommen nicht durch Pflegefehler, sondern nur durch zu starke Vernachlässigung zustande und lassen sich leicht vermeiden. Weitere Informationen auf unserer Spezialseite Pflanzenpflege Schneiden überwintern vermehren umpflanzen Licht Wasser düngen.

Bei uns werden daher normalerweise alle hier aufgeführten Angaben zu Standort, Pflege usw. der jeweiligen Pflanzen nur dann erwähnt, wenn sich Besonderheiten bzw. Abweichungen der allgemeinen Ansprüche ergeben oder sich Fragen dazu häufen. Im Zweifelsfall können Sie auch [→zur Sicherheit fragen] (bitte die Regeln (Punkt 5) beachten).

Nützliche externe Links (Bookmarks von Gabi & Garten Team)

Kurzinfos

Für Artikel, die sich auf Pflanzen (Pflanzenarten) beziehen: Überblick mit Angaben zur Familie, Artenzahl der Gattung, Blütezeit, Wuchsform (Wuchsbreite und Wuchshöhe) sowie natürliche Verbreitungsgebiet(e) (Heimat) und weitere Kurzinfos siehe Pflanzen-Daten auf einen Blick in der Kurz-Übersicht ↑

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