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Richtig düngen: Wann + womit? Düngung + Dünger - Gartenpflanzen, Zimmerpflanzen, Kübelpflanzen (Richtig düngen)

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Richtig düngen: Wann + womit? Düngung + Dünger - Gartenpflanzen, Zimmerpflanzen, Kübelpflanzen (Richtig düngen) Inhalt Richtig Düngen, Dünger (Düngung) Wann, wie und warum düngen Wann düngen: Bester Zeitpunkt, welche Jahreszeit Welchen Dünger verwenden Erfahrungen: Dünger Neuigkeiten (History) [...] Go↓

Zuletzt aktualisiert: 2012-08-02
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Richtig düngen - 2 Regeln

Düngen nicht nötig: Stiefmütterchen

Düngen nicht nötig: Stiefmütterchen
Bild Datum: 1996-04-16 | Foto ID: 2005100956

Düngen (Düngung) kann man wie auch den Baumschnitt, Obstbaumschnitt bzw. Gehölzschnitt und ähnliches zur Wissenschaft machen, hat man sich jedoch einmal klargemacht, warum man wann und wie düngt, braucht man dabei nicht mehr für jede Pflanze einzeln die Bücher zu wälzen.

Im Garten und Zimmer, wo man Pflanzen nur zur Freude hält, geht es nämlich auch schnell und einfach, Hauptregeln:

1. Nur während der Wachstumsperiode (Frühling, Sommer)
von Austriebsbeginn  bis Triebabschluss (ca. Anfang Febr. bis Mitte Aug.), denn während der Ruheperiode (Herbst, Winter) nehmen die Pflanzen keine Nährstoffe auf.
2. Nie auf trockenen Wurzelballen. (‑>"Verbrennen")

> Wann düngen: Bester Zeitpunkt - Welche Jahreszeit

  1.  Austriebsbeginn (ab Februar, meist März)
  2. "Johanni"-Trieb    (um 24.Juni)

Beim Düngen gilt: "Weniger ist mehr"

Kompost und anderen Dünger ausschließlich mäßig und nur in der Wachstumsperiode (Austriebsbeginn, meist März bis Ende Juli/Anfang August) ausbringen.

Niemals zu anderen Zeitpunkten düngen! Die Pflanzen können sonst nicht ausreifen (verholzen), sondern wachsen weiter und sind mit weichen Trieben dann frostempfindlich.

Im Freiland besonders gefährlich: Von den Pflanzen nicht genutztes Nitrat wird aus dem Boden ins Grundwasser und damit ins Trinkwasser ausgewaschen. Nitrat wird von bestimmten Bakterien zu Nitrit umgewandelt, welches im Körper mit Eiweißbestandteilen aus der Nahrung oder Verdauungsprodukten zu den gefährlichen Nitrosaminen reagiert, unter denen einige zumindest in Tierversuchen als krebserregend nachgewiesen sind.

> Welchen Dünger verwenden

  1. Freiland:
    • Kompost oder
    • Organisch-mineralischer Spezialdünger z.B. für Blütengehölze/Rosen bzw. für Moorbeetpflanzen/Rhododendren für kalkempfindliche Pflanzen;
      preiswerte Sorten erhältlich z.B. beim Praktiker; ca. EUR 2,-/2,5kg

  2. Kübelpflanzen / Zimmerpflanzen (Topfpflanzen):
    • Flüssigdünger. Besonders einfach zu benutzen, schnell wirksam.
      Wir verwenden seit Jahren günstigen No-Name Flüssigdünger aus dem Supermarkt (um EUR 0,99/1 Liter Flasche) und hatten damit selbst bei heiklen Blühern wie Agapanthus noch nie Probleme. Anwendung: I.d.R. etwa alle 14 Tage ins Gießwasser, Menge nach der Herstellerangabe. Auch Flüssigdünger nie auf trockenes Substrat gießen, sondern die Pflanzen vor dem Düngen immer leicht gießen.
    • Blaukorn kann man als Sparfuchs verwenden, damit können Pflanzen jedoch besonders leicht "verbrennen": => Niemals mehr als jeweils ein paar Kügelchen auf die *feuchte* Erde, Abstand 1-2 cm, anschließend gießen.

      Kunstdünger keinesfalls überdosieren! Herstellerangaben auf der Verpackung genauestens beachten! Sonst sind schwerste Schäden möglich z.B. "Verbrennen", siehe auch Erfahrungen

Empfehlenswerte Alternativen sind COMPO BLAUKORN® ENTEC® und Substral® Langzeit Blumen-Dünger siehe dazu die Spezialseite zum Thema Dünger: Keinen Blaukorn verwenden zum normalen Düngen!


Im Mineraldünger, auch "Kunstdünger" genannt, sind die Nährstoffe bereits in der Form vorhanden, wie sie die Pflanzen direkt aufnehmen können, nämlich als Nährsalze. Bei Stickstoff, dem "Motor des Pflanzenwachstums" insbesondere als Nitrat (NO3).

Mineralische Dünger wirken daher sofort.

Eine Überdosierung von Salz kann jedoch leicht durch sogenanntes "Verbrennen" zu schwersten Schäden führen, da das Wasser aus den Pflanzenzellen in das konzentriertere Substrat fließt (sog. Plasmolyse durch Osmose).


Tipp: Im Freiland kann man sich das Düngen weitgehend sparen, wenn man mit kleingeschnittenen Pflanzenresten ca. handhoch mulcht, wodurch sich alsbald nährstoffreicher Humus bildet.

Gemulchte Pflanzen wachsen sichtbar besser, auch durch die gleichmäßigere Bodentemperatur und -feuchte, und weil die Erde durch Regen nicht verschlämmt.

Nur bei Wühlmaus-Gefahr sollte man auf das Mulchen verzichten.

> Erfahrungen | Tipps | Probleme | hufige Fragen & Antworten (FAQ) | Kommentare | Notizen

Tipp: Etwaige Besonderheiten zum Düngen bestimmter Pflanzen finden sich bei uns ggf. jeweils direkt auf der Spezialseite der Pflanze, meist im Abschnitt "Pflege, Ansprüche".

> Im Blog und Forum

> Erfahrungsbericht

> Neuigkeiten, letzte Ergänzungen (History, Log)

  • 2009-01-17: Abschnitt Dünger für Kübelpflanzen/Topfpflanzen überarbeitet (Flüssigdünger nach oben, Blaukorn nur zum Sparen. Tipps von Christian zu alternativen Düngern ergänzt.

> Ähnliche Informationen (FAQ)

Kurzinfos

Fr Artikel, die sich auf Pflanzen (Pflanzenarten) beziehen: berblick mit Angaben zur Familie, Artenzahl der Gattung, Bltezeit, Wuchsform (Wuchsbreite und Wuchshhe) sowie natrliche Verbreitungsgebiet(e) (Heimat) und weitere Kurzinfos siehe Pflanzen-Daten auf einen Blick in der Kurz-bersicht ↑

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