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Pernettya Torfmyrte Pflege - Schneiden, überwintern (Gaultheria mucronata, syn. Pernettya mucronata)

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Pernettya Torfmyrte Pflege - Schneiden, überwintern (Gaultheria mucronata, syn. Pernettya mucronata) Inhalt Pernettya, Torfmyrthe (Gaultheria mucronata) Besonderheiten Ähnliche Arten Pflege: Standort, Schneiden, Vermehren (Ansprüche, Kultur) Erfahrungen Bilder, Fotos Rote Torfmyrte [...] Go↓

Zuletzt aktualisiert: 2012-12-16
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  STECKBRIEF - ARTINFORMATIONEN  

Familie: Ericaceae (Heidekrautgewächse) >
Arten-Anzahl der Gattung Gaultheria > (ca.) weltweit: 170 Verwandte Arten↓
Kategorien, Blütenfarbe, Hauptblütezeit, sonst. Eigenschaften: Pflanzen > | Gehölze > | Rot > | Weiß > | Oktober > | Beerensträucher > | Kalkfrei > | Winterschutz > | Kübelpflanzen > | Balkonpflanzen > | Zweihäusige > | Niedrige Einfassungshecken > | Immergrüne Hecken > | Schmale Hecken > |
Blütezeit [?] | Breite/Höhe | Verbreitung, Herkunft:
 V-VI, Berries: X | b/h=0,5(-1,5)m | Chile, Argentina | Winterschutz
Pflanzen: Pflanzabstand = 1/2 Wuchsbreite | Pflege: Überwintern Schneiden Düngen Besondere Pflege (ggf.) | Pflanzenpflege | Pflanzen bestellen | Weitere Infos & Bilder, Fotos↓ | Bilder als Liste

Pernettya Torfmyrte (Gaultheria mucronata

Rote Torfmyrte (Pernettya) (Gaultheria mucronata) in ihrem typischen, überreichen Beerenschmuck.
Bild Datum: 2000-10-19 | Foto ID: 2004032058

Besonderheiten

Die Pernettya oder Torfmyrte (Gaultheria mucronata, syn. Pernettya mucronata) ist ein immergrüner kleiner Strauch, der vor allem Herbst durch seine prächtigen purpurroten, rosa oder weißen Beeren auffällt, die meist über den ganzen Winter am Strauch haften bleiben. Sie wird im September und Oktober sehr häufig im Gartencenter als Topfpflanze zur idealen Kombination mit Heidekraut (Calluna vulgaris) oder Glockenheide (Erica gracilis) angeboten, die dieselben Ansprüche haben, d.h. ebenfalls in saurem Boden wachsen und nicht austrocknen dürfen.

Häufig wird sie als winterhart bezeichnet, und so ist die Enttäuschung oft groß, wenn man sie hierzulande im Freien überwintern will, womöglich noch im Topf oder Balkonkasten, und sie alsbald erforen ist.

Nach unserer Erfahrung benötigen zumindest die im Herbst in Gartencentern erhältlichen Sorten bzw. allgemein Torfmyrten Jungpflanzen *mindestens* einen sehr guten Winterschutz, besser behandelt man sie im Winter wie Kübelpflanzen, z.B. Oleander oder auch Rosmarin, wenn man nicht gerade in wirklich bevorzugter warmen Lage seinen Garten hat. Wenn man sie auspflanzen will, sollte man bis zum Frühling warten und ihnen einen geschützten Platz geben.

Die Torfmyrte hat zweihäusig verteilte Blüten, d.h. es gibt "Männchen" und "Weibchen", und man benötigt beide, um Beeren zu erhalten.

> Ähnliche Arten

Wirklich frosthart auch bei uns ist die etwas ähnliche Niederliegende Scheinbeere (Gaultheria procumbens), ein kriechender Zwergstrauch mit scharlachroten, ebenfalls meist bis zum Frühling haltenen Beeren, der gerne als immergrüner Bodendecker gepflanzt wird, weil er mit nur 15 cm Höhe sehr niedrig bleibt, und dessen immergrüne Blätter sich bei sonnigem Standort im Winter nicht selten rot färben.

Die Niederliegende Scheinbeere erinnert auch sehr an unsere heimische, ebenfalls immergrüne Preiselbeere (Vaccinium vitis-idaea).

Mögliche Verwechslung

Bezüglich Wuchsform und ihren dunklen, immergrünen und stachelig zugespitzten Blättern ähnelt die Torfmyrte vor allem dem Mäusedorn (Ruscus aculeatus), einer Arzneipflanze gegen Venenbeschwerden, die hierzulande ebenfalls normalerweise einen guten Winterschutz benötigt, wenn man sie im Freiland überwintern will. Auch sie ist zweihäusig und bildet ihre leuchtend roten Beeren daher nur an weiblichen Pflanzen und nur wenn sich männliche Exemplare als Pollenspender in der Nähe befinden, ist aber mit der Torfmyrte nicht verwandt.

> Weitere Fotos aus unserer Sammlung

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> Pflege und Kultur

Standort, Ansprüche:

Licht: Halbschatten, aber so hell wie möglich, sonst lässt die Blüte nach, und es werden weniger Beeren gebildet. Wasser: Feucht halten, aber kein Wasser im Untersetzer stehen lassen, empfindlich gegen Staunässe. Nicht austrocknen lassen, verträgt keine Trockenheit. Im Freiland am besten mulchen. Düngen: Vom Austriebsbeginn im Frühling bis spätestens Anfang August gegentlich (ca. alle 3-4 Wochen) mit Rhododendrondünger düngen. Siehe auch richtig düngen.

Schneiden:

Wenn nötig nach der Blüte leicht zurückstutzen bzw. einkürzen, verblühte Blüten nicht abschneiden (‑> Beeren!)

Vermehren:

Einfach nur durch Abteilen bewurzelter Ausläufer (Wurzelschößlinge) zu vermehren. Stecklinge im Sommer bewurzeln meist nur mäßig leicht.

Sonstiges:


> Überwintern: Nach unseren Erfahrungen (in Berlin und Umland) nicht sicher winterhart bzw. frosthart, insbesondere nicht im Topf. Als Topfpflanze bzw. Kübelpflanze am besten wie andere Kalthauspflanzen überwintern: Rechtzeitig einräumen und nicht vor den Eisheiligen (Mitte Mai) ausräumen, da frische unausgereifte Triebe bereits bei leichterem Frost erfrieren. Überwinterung am besten kühl bis kalt, aber frostfrei, z.B. in ungeheizter Garage, und möglichst hell, da immergrün. Während dieser Ruheperiode sehr wenig gießen, nur nicht völlig austrocknen lassen, nicht düngen.
Frühling: So früh wie möglich im Februar wieder hell und warm stellen, am besten an ein Südfenster in die volle Sonne. Sobald die ersten Blätter ausgetrieben sind, kann man wieder düngen und gießen. An trübem Tag ausräumen oder einige Tage in den Schatten, um die Blätter abzuhärten, können sonst verbrennen. Überwinterungsräume so oft wie möglich bei frostfreiem Wetter lüften.

Tipps zur Kultivierung im Freiland: Im Garten ausgepflanzte Exemplare nach Ende Juli bis Anfang August keinesfalls mehr düngen, damit die Triebe ausreifen (verholzen) können. Sie wachsen sonst weiter statt zu verholzen, und unausgereift sind sie besonders frostempfindlich. Der Platz sollte möglichst geschützt sein, vor allem windgeschützt. Winterschutz empfiehlt sich insbesondere bei jungen Pflanzen: z.B. dicke Schicht aus trockem Laub über den Wurzeln und Nadelgehölzreisig wie Fichtenzweige oder Tannenzweige dicht um die Triebe herum befestigen. Im Herbst gekaufte Torfmyrten besser im Haus überwintern und erst im Frühling auspflanzen.
Wahrscheinlich sind nur ältere Pflanzen winterhärter (noch nicht persönlich ausprobiert). Ausgewachsene Exemplare im Freiland sahen wir in Deutschland jedoch bisher nur in sehr milden Gebieten, z.B. in Bayreuth, siehe Fotos.

Umtopfen: In kalkfreie Blumenerde, sog. Moorbeeterde, z.B. Rhododendronerde pflanzen. pH-Wert: Sauer.

Wuchskraft, Wuchsgeschwindigkeit: Langsamwüchsig, schwachwüchsig, ca. 10 cm pro Jahr.

Probleme: Torfmyrte (Pernettya) bekommt keine Beeren mehr
Früchte werden nur von weiblichen Pflanzen hervorgebracht, wenn sich mindestens eine männliche in der Nähe befindet, da die Torfmyrte zweihäusig ist.

Siehe auch Pflanzenpflege Grundsätzliches↓

> Erfahrungen | Tipps | Probleme | häufige Fragen & Antworten (FAQ) | Kommentare | Notizen

> Pernettya, Torfmyrte im Blog + Forum

> Ähnliche Arten und Pflanzen am ähnlichen Standort

Pflege - Kultur Grundsätzliches

Schneiden Umpflanzen Düngen Gießen Licht Vermehren und Überwintern (Winterhärte)

Siehe Pflanzenpflege in 10 Regeln (=Einmal verstehen, und dann *alle* Pflanzen richtig pflegen, schneiden, umpflanzen, düngen, gießen, vermehren und überwintern können.)

Frage (FAQ): Wie und wann schneiden (Schnitt zurückschneiden Rückschnitt) Sonne oder Schatten Wasser (feucht oder trocken Feuchtigkeit Gießen wässern) Standort Boden pH-Wert sauer oder kalkhaltig (alkalisch) Luftfeuchtigkeit düngen (Düngung Dünger) Pflanzung und beste Pflanzzeit (Umpflanzen verpflanzen versetzen umtopfen) überwintern (Überwinterung Winter Frosthärte Winterhärte - winterhart bzw. frosthart bis wieviel Grad) vermehren (Vermehrung Samen aussäen Stecklinge bewurzeln oder teilen Teilung)?

Antwort: Für die Pflege der allermeisten häufigen Pflanzen, zumindest der beliebten Gartenpflanzen, Kübelpflanzen und Zimmerpflanzen, gelten dieselben grundsätzlichen Regeln, selbst wenn einige der ursprünglichen Wildarten besondere Ansprüche haben wie beispielsweise die Orchideen. In Kultur und im Handel sind hauptsächlich anspruchslosere Arten oder züchterisch insbesondere diesbezüglich verbesserte Zuchtsorten.

Tipps für die Garten-Praxis einschließlich Zimmerpflanzen: Die meisten Krankheiten und Schädlinge kommen nicht durch Pflegefehler, sondern nur durch zu starke Vernachlässigung zustande und lassen sich leicht vermeiden. Weitere Informationen auf unserer Spezialseite Pflanzenpflege Schneiden überwintern vermehren umpflanzen Licht Wasser düngen.

Bei uns werden daher normalerweise alle hier aufgeführten Angaben zu Standort, Pflege usw. der jeweiligen Pflanzen nur dann erwähnt, wenn sich Besonderheiten bzw. Abweichungen der allgemeinen Ansprüche ergeben oder sich Fragen dazu häufen. Im Zweifelsfall können Sie auch [→zur Sicherheit fragen] (bitte die Regeln (Punkt 5) beachten).

Kurzinfos

Für Artikel, die sich auf Pflanzen (Pflanzenarten) beziehen: Überblick mit Angaben zur Familie, Artenzahl der Gattung, Blütezeit, Wuchsform (Wuchsbreite und Wuchshöhe) sowie natürliche Verbreitungsgebiet(e) (Heimat) und weitere Kurzinfos siehe Pflanzen-Daten auf einen Blick in der Kurz-Übersicht ↑

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Verwandte Arten der Gattung Gaultheria (Scheinbeeren)

Nr.PflanzenartenBlütezeit [?] | Breite/Höhe | Verbreitung
1Pernettya Torfmyrte (Gaultheria mucronata)V-VI, Berries: X | b/h=0,5(-1,5)m | Chile, Argentina | Winterschutz
2Scheinbeere, Teppichbeere (Gaultheria procumbens)VII-VIII, Berries: X | b/h=~/0,15m | EN-America

Übersicht: Optional kann man die Übersicht dieser Gattung auch folgendermaßen anzeigen lassen:

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Derzeit mögliche Kombinationsbegriffe für unsere interne Schnellsuche einschließlich der Filterfunktion: Pflanzenfamilie, Pflanzenname (deutscher Name und wissenschaftlicher, lateinischer, botanischer Name der Pflanzen), Blütenfarbe bzw. Beerenfarbe, Blütezeit (ggf. auch Fruchtreife oder Herbstfärbung), Pflanzenart (Kategorie), Lebensform (Bäume, Sträucher oder Kräuter), Lebensdauer (einjährig oder zweijährig, Stauden - mehrjährig) und sonstige Eigenschaften zur Identifizierung oder Verwendung dieser Pflanze im Garten: Ericaceae Heidekrautgewächse Gaultheria mucronata Pernettya Torfmyrten Torfmyrthen purpurrote weiße Beerensträucher Oktober Vollherbst Beerengehölze Wildsträucher Wildgehölze Wildarten Wildpflanzen fremdländische kalkempfindliche kalkfreier saurer Boden Kalthauspflanzen winterharte Kübelpflanzen Winterschutz Balkonblumen Balkonpflanzen Topfpflanzen zweihäusige Niedrige Einfassungshecken Einfassungen Immergrüne Hecken Niedrige Hecken Schmale Hecken Heckenpflanzen Immergrüne Hecken Moorbeetpflanzen.

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