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Leberblümchen Pflege (Hepatica nobilis, syn. Anemone hepatica, H. triloba)
Inhalt Leberblümchen (Hepatica nobilis) Besonderheiten Pflege: Standort, Schneiden, Vermehren (Ansprüche, Kultur) Leberblümchen im Topf: Überwintern Erfahrungen Schöne Bilder, Fotos Nützlic[...] Go↓
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Zuletzt aktualisiert: 2009-03-21 08:15 Diese Seite gibt es seit 2000.
STECKBRIEF - ARTINFORMATIONEN
Familie: Ranunculaceae (Hahnenfußgewächse) >
Arten-Anzahl der Gattung Hepatica > (ca.)
weltweit: 10 | in Mitteleuropa: 1
Verwandte Arten↓
Kategorien, Blütenfarbe, Hauptblütezeit, sonst. Eigenschaften:
Pflanzen > |
Stauden (ausdauernd, mehrjährig) > |
Blau > |
März > | Kalkliebende > | feucht > | Halbschatten Gehölzrand > | Frühlingsblüher > | Frühlingsblumen > | Frühblüher > | Waldblumen > | Kalkbuchenwald > | Frühling im Wald > | Nordseite > |
Blütezeit [?] | Breite/Höhe | Verbreitung, Herkunft: III-IV | b/h=>0,2/0,1m | Europe, Asia, Wälder
Pflanzen: Pflanzabstand = 1/2 Wuchsbreite | Pflege:
Schneiden Düngen Besondere Pflege (ggf.) | Pflanzenpflege
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Inhalt
Leberblümchen (Hepatica nobilis)
 Leberblümchen (Hepatica nobilis) blaue Blüte ganz nah. Bild Datum: 2002-02-08 | Foto ID: 2004021941
Besonderheiten
Das Leberblümchen (Hepatica nobilis) ist eine Waldpflanze und blüht schon sehr früh im Vorfrühling, wenn durch die unbelaubten Bäume noch viel Licht und Sonne bis zum Boden durchdringen kann.
Blüten - Ähnliche Arten: Die Blüten habe eine Farbe wie Kleines Immergrün (Vinca minor) und eine Form wie das verwandte Buschwindröschen (Anemone nemorosa), die beide erst etwas später blühen.
Langsam & anspruchsvoll: Beim Wachsen und Ausbreiten lässt es sich viel Zeit, und ist im älteren Garten, in dem durch herabfallende Nadeln von großen Koniferen der Boden mit der Zeit sauer geworden ist, mitunter etwas heikel.
Siehe dazu Pflege↓
... Leberblümchen - Impressionen ...
Leberblümchen im Schnee
Bild Datum: 2002-02-22 Foto ID: 2004021946
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Blüte im Schnee
Bild Datum: 2002-02-22 Foto ID: 2004021947
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Leberblümchen Gruppe aus der Käferperspektive.
Bild Datum: 2009-03-19 Foto ID: 2009031907
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Leberblümchen Blüte blau, ganz nah.
Bild Datum: 2009-03-19 Foto ID: 2009031908
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Hepatica nobilis 'Alba' Leberblümchen weiß, ros...
Bild Datum: 2009-03-19 Foto ID: 2009031909
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Massenbestände im Kalk-Buchenwald. Leberblümche...
Bild Datum: 2006-04-19 Foto ID: 2009031910
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Blüten und Blätter, leberförmig (Name!). Das Le...
Bild Datum: 2004-04-13 Foto ID: 2009031911
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Viele Blüten in größerer Gruppe.
Bild Datum: 2004-04-03 Foto ID: 2009031913
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Standort, Ansprüche: Licht: Halbschatten, aber so hell wie möglich, nur keine volle Sonne. Geeignet zum Beispiel für die Nordseite von Gebäuden. Im tieferen Schatten lässt die Blüte nach. Wasser, Gießen: Gleichmäßig feucht halten, aber nicht nass, empfindlich gegen Staunässe und Trockenheit. Nur in durchlässigen Boden pflanzen, insbesondere als Topfpflanze immer erst gießen, wenn die oberste Erdschicht wieder abgetrocknet ist. Düngen: Am besten mulchen, dann braucht man nicht zu düngen und nur noch bei langer Trockenheit zu gießen. Boden, pH-Wert: Normaler Gartenboden, das Substrat kann neutral oder kalkhaltig (alkalisch), darf aber nicht sauer sein. Es gedeiht an denselben Standorten wie sie zum Beispiel auch das Schneeglöckchen, Märzenbecher und Bärlauch benötigen. Für sauren Boden eignen sich asiatische Leberblümchen Arten (noch nicht persönlich ausprobiert).
Schneiden: Die alten Blätter erst abschneiden, wenn die Blütenknospen zu sehen sind, bis dahin werden sie von den Pflanzen benötigt, um Nährstoffe für den kommenden Austrieb zu produzieren, außerdem sind sie ein guter Winterschutz. Bei jungen Pflanzen am besten nur welke Blätter schneiden, bis sie zu größeren Exemplaren sicher angewachsen sind. Vermehren: Meist etwas problematisch. Die etwa 15 cm langen Wurzeln sind äußerst empfindlich, weshalb man Leberblümchen auch möglichst nicht umpflanzen sollte. Beim Vermehren durch Teilen muss man daher sehr vorsichtig und mit Fingerspitzengefühl vorgehen: Verletzungen der Wurzeln so weit es geht vermeiden, sie keinesfalls einkürzen und nur Teilstücke verwenden, die möglichst groß sind. Anzucht am besten im Topf und erst später wieder in den Garten verpflanzen, wenn sie sich von der Prozedur erholt haben, erkennbar an neuem Austrieb. Bester Zeitpunkt für die Teilung ist während der Blüte, wobei man allerdings normalerweise die Blüten und Blütenknospen leider sicherheitshalber vollständig entfernen muss, da sie die Pflanzen zu viel Kraft kosten. Am zusagenden Platz vermehren sich Leberblümchen durch Selbst-Aussaat, selbst Samen aussäen empfiehlt sich nur, wenn man eine große Anzahl von Pflanzen benötigt. Lichtkeimer und Kaltkeimer mit langer Keimdauer, Samen daher am besten sofort bei Reife im Freiland aussäen (Kalter Kasten). Sonstiges:
> Leberblümchen-Fieber: Besonders in Japan aber immer öfter auch hierzulande gibt es ausgefallene Sorten in faszinierenden Farben und gefüllten Formen, wobei sich natürlich darüber streiten lässt, ob diese wirklich schöner sind als die einfachen Blüten der wilden Leberblümchen. Bei Sammlern erzielen sie jedenfalls nicht selten ebenso schwindelerregend hohe Preise in bis zu fünfstelliger Höhe (in Euro!) wie etliche Aurikel Sorten. Diese wertvollen Pflanzen werden meist im Topf kultiviert, in dem sie meist deutlich besser wirken als im Garten. Bei Topfpflanzen kann man die Blüte noch weiter in den Winter vorziehen, und sie sind vor Schnecken Fraß geschützt.
> Leberblümchem im Topf - Überwintern: Im Kalthaus überwintern wie mediterrane Pflanzen, besser ist jedoch meist ein geschützter Platz im Freien. Wichtig sind im Winter sehr kalte Temperaturen und Licht, da immergrün. Bei zu warmer Überwinterung kann wahrscheinlich die Blüte ausfallen wie zum Beispiel auch bei Agapanthus. => Ggf. so spät wie möglich einräumen, ruhig auch durchfrieren lassen und nur bei lange andauerndem, sehr tiefen Frost sicherheitshalber in einen ungeheizten hellen Raum stellen. Man kann sie im Winter einfach behandeln wie auch Christrosen im Topf. Ggf. wieder sehr früh ausräumen, sobald der harte Frost gewichen ist.
Siehe auch Pflanzenpflege Grundsätzliches↓
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> In Pflanzen Kategorien - nach Eigenschaften sortiert
> Verwandte Seiten
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| Pflege - Kultur Grundsätzliches |
Schneiden Umpflanzen Düngen Gießen Licht Vermehren und Überwintern (Winterhärte)
Siehe Pflanzenpflege in 10 Regeln (=Einmal verstehen, und dann *alle* Pflanzen richtig pflegen, schneiden, umpflanzen, düngen, gießen, vermehren und überwintern können.)
Frage (FAQ): Wie und wann schneiden (Schnitt zurückschneiden Rückschnitt) Sonne oder Schatten Wasser (feucht oder trocken Feuchtigkeit Gießen wässern) Standort Boden pH-Wert sauer oder kalkhaltig (alkalisch) Luftfeuchtigkeit düngen (Düngung Dünger) Pflanzung und beste Pflanzzeit (Umpflanzen verpflanzen versetzen umtopfen) überwintern (Überwinterung Winter Frosthärte Winterhärte - winterhart bzw. frosthart bis wieviel Grad) vermehren (Vermehrung Samen aussäen Stecklinge bewurzeln oder teilen Teilung)?
Antwort: Für die Pflege der allermeisten häufigen Pflanzen, zumindest der beliebten Gartenpflanzen, Kübelpflanzen und Zimmerpflanzen, gelten dieselben grundsätzlichen Regeln, selbst wenn einige der ursprünglichen Wildarten besondere Ansprüche haben wie beispielsweise die Orchideen. In Kultur und im Handel sind hauptsächlich anspruchslosere Arten oder züchterisch insbesondere diesbezüglich verbesserte Zuchtsorten.
Tipps für die Garten-Praxis einschließlich Zimmerpflanzen: Die meisten Krankheiten und Schädlinge kommen nicht durch Pflegefehler, sondern nur durch zu starke Vernachlässigung zustande und lassen sich leicht vermeiden. Weitere Informationen auf unserer Spezialseite Pflanzenpflege Schneiden überwintern vermehren umpflanzen Licht Wasser düngen.
Bei uns werden daher normalerweise alle hier aufgeführten Angaben zu Standort, Pflege usw. der jeweiligen Pflanzen nur dann erwähnt, wenn sich Besonderheiten bzw. Abweichungen der allgemeinen Ansprüche ergeben oder sich Fragen dazu häufen. Im Zweifelsfall können Sie auch [→zur Sicherheit fragen] (bitte die Regeln (Punkt 5) beachten).
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Für Artikel, die sich auf Pflanzen (Pflanzenarten) beziehen: Überblick mit Angaben zur Familie, Artenzahl der Gattung, Blütezeit, Wuchsform (Wuchsbreite und Wuchshöhe) sowie natürliche Verbreitungsgebiet(e) (Heimat) und weitere Kurzinfos siehe Pflanzen-Daten auf einen Blick in der Kurz-Übersicht ↑
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