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Hibiscus Zimmerhibiskus Pflege - Schneiden, überwintern: Eibisch (Hibiscus rosa-sinensis)
Inhalt Hibiskus, Eibisch, Zimmerhibiskus (Hibiscus rosa-sinensis) Pflege: Standort, Schneiden, Gießen, Düngen, Vermehren (Ansprüche, Kultur) Krankheiten & Schädlinge Erfahrungen, Probleme:[...] Go↓
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Zuletzt aktualisiert: 2010-02-23 09:53 Diese Seite gibt es seit 2004.
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Inhalt
Hibiskus, Eibisch, Zimmerhibiskus (Hibiscus rosa-sinensis)
 Hibiskus, Eibisch,
(Hibiscus rosa-sinensis)
Chinesischer Roseneibisch Gelbe Zuchtsorte Bild Datum: 2000-10-01 Foto ID: 2004030501
Besonderheiten
Der Hibiskus (Hibiscus rosa-sinensis), auch Eibisch, Chinesischer Roseneibisch, Zimmerhibiskus und manchmal Chinarose genannt, ist eine der beliebtesten Zierpflanzen, da er als Zimmerpflanze in Schüben fast ganzjährig blüht und auch ausgepflanzt in südlichen Ländern ein Dauerblüher mindestens vom Sommer bis zum Herbst ist.
Die einzelnen großen Blüten, bei der Wildart rosarot, sind zwar nur kurzlebig und halten allenfalls wenige Tage, dafür öffnen sich jeden Tag neue, ähnlich wie bei der Taglilie (Hemerocallis).
In warmen Ländern wie Spanien, z.B. auf Mallorca, wächst er gelegentlich auch verwildert zu reich verzweigten, manchmal über 3,50 m hohen prächtigen Sträuchern oder Bäumchen heran. Der Hibiskus ist auch bekannt durch die Blüten am Ohr der Hawaii-Mädchen.
Alle Malven oder Malvengewächse (Malvaceae) erkennt man an der merkwürdigen Säule, die den Griffel umgibt und aus einer Verwachsung der Staubblätter entstanden ist. Man nennt sie Columella.
Hibiskus Zuchtsorten blühen in vielen Farben und auch mit gefüllten Blüten:
Wuchsform (Habitus), im Freiland auf Rhodos.
Bild Datum: 2008-06-07 Foto ID: 2008080703
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Zuchtsorte
Bild Datum: 2000-12-08 Foto ID: 2004030502
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Zuchtsorte
Bild Datum: 2000-12-08 Foto ID: 2004030503
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Zuchtsorte
Bild Datum: 2000-12-08 Foto ID: 2004030504
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Zuchtsorte
Bild Datum: 2000-12-08 Foto ID: 2004030505
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Zuchtsorte
Bild Datum: 2000-12-08 Foto ID: 2004030506
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Daneben haben gärtnerisch vor allem folgende Arten eine Bedeutung:
- Hibiscus schizopetalus (Japanischer Hibiskus), Zimmerpflanze mit noch aufsehenerregenderen Blüten (tief geschlitzt und zurückgebogen) und
- Hibiscus syriacus (Garteneibisch, Straucheibisch, Hibiskus, Roseneibisch, Eibisch, Freilandhibiskus) kann man auch hierzulande im Garten auspflanzen, er sät sich dort sogar üppig selbst aus.
Standort, Ansprüche, Licht: Volle Sonne, jedoch vor allem im Zimmer empfindlich gegen volle Mittagssonne und zu große Hitze. Im Sommer nach draußen stellen, am besten bei trüben Wetter oder erst einige Tage in den Schatten stellen, um ihn abzuhärten und damit die Blätter nicht verbrennen.
Gießen: Regelmäßig gießen, aber empfindlich gegen Staunässe, daher kein Wasser im Untersetzer stehen lassen und immer erst gießen, wenn die oberste Erdschicht abgetrocknet ist.
Düngen: Keine Besonderheiten, am besten etwa alle 14 Tage mit handelsüblichem Flüssigdünger während der Wachstumsperiode vom Frühling bis August, Menge nach Anleitung des Herstellers.
Überwintern: Im Winter nicht düngen, kühl halten, aber nicht kalt, ideale Temperatur sind etwa 15 Grad. Er braucht diese Ruheperiode, für die folgende volle Blüte und blüht sonst schlechter. Heller Standort, da immergrün. Wenig gießen, jedoch nicht völlig austrocknen lassen. Nicht winterhart bzw. frosthart. Mindesttemperatur: Kältetolerant nur bis etwa 10 Grad.
Schneiden: Im zeitigen Frühling bei Austriebsbeginn radikal auf 15 cm herunterschneiden und ggf. auslichten. Der Hibiskus braucht starken Rückschnitt, damit er nicht zu groß wird. Als Sommerblüher bzw. Spätblüher blüht er an den Neutrieben, also am einjährigen Holz, und somit besonders gut nach starkem Rückschnitt, der kräftigen Neutrieb hervorbringt.
Vermehren: Stecklinge (aus Schitt-Abfällen), leicht.
Umpflanzen: Erst wenn die Blüte nachlässt, im Frühling umtopfen.
Vorkommen - Biotop, Verbreitung: Die genaue Herkunft von Hibiscus rosa-sinensis ist unklar, wahrscheinlich tropisches Südostasien. Sehr häufig kultiviert und gelegentlich aus Gärten verwildert.
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- 2010-01-01: Verwandte Seite ergänzt (Riesenhibiskus).
- 2009-11-23: Weitere häufige Krankheiten und Schädlinge ergänzt.
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| Pflege - Kultur Grundsätzliches |
Schneiden Umpflanzen Düngen Gießen Licht Vermehren und Überwintern (Winterhärte)
Siehe Pflanzenpflege in 10 Regeln (=Einmal verstehen, und dann *alle* Pflanzen richtig pflegen, schneiden, umpflanzen, düngen, gießen, vermehren und überwintern können.)
Frage (FAQ): Wie und wann schneiden (Schnitt zurückschneiden Rückschnitt) Sonne oder Schatten Wasser (feucht oder trocken Feuchtigkeit Gießen wässern) Standort Boden pH-Wert sauer oder kalkhaltig (alkalisch) Luftfeuchtigkeit düngen (Düngung Dünger) Pflanzung und beste Pflanzzeit (Umpflanzen verpflanzen versetzen umtopfen) überwintern (Überwinterung Winter Frosthärte Winterhärte - winterhart bzw. frosthart bis wieviel Grad) vermehren (Vermehrung Samen aussäen Stecklinge bewurzeln oder teilen Teilung)?
Antwort: Für die Pflege der allermeisten häufigen Pflanzen, zumindest der beliebten Gartenpflanzen, Kübelpflanzen und Zimmerpflanzen, gelten dieselben grundsätzlichen Regeln, selbst wenn einige der ursprünglichen Wildarten besondere Ansprüche haben wie beispielsweise die Orchideen. In Kultur und im Handel sind hauptsächlich anspruchslosere Arten oder züchterisch insbesondere diesbezüglich verbesserte Zuchtsorten.
Tipps für die Garten-Praxis einschließlich Zimmerpflanzen: Die meisten Krankheiten und Schädlinge kommen nicht durch Pflegefehler, sondern nur durch zu starke Vernachlässigung zustande und lassen sich leicht vermeiden. Weitere Informationen auf unserer Spezialseite Pflanzenpflege Schneiden überwintern vermehren umpflanzen Licht Wasser düngen.
Bei uns werden daher normalerweise alle hier aufgeführten Angaben zu Standort, Pflege usw. der jeweiligen Pflanzen nur dann erwähnt, wenn sich Besonderheiten bzw. Abweichungen der allgemeinen Ansprüche ergeben oder sich Fragen dazu häufen. Im Zweifelsfall können Sie auch [→zur Sicherheit fragen] (bitte die Regeln (Punkt 5) beachten).
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