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Dipladenia (Dipladenie) Pflege Schneiden + Überwintern (Mandevilla spec.)

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Artikel-Beschreibung - Hier geht es um
Dipladenia (Dipladenie) Pflege Schneiden + Überwintern (Mandevilla spec.) Inhalt Dipladenia (Mandevilla spec.) Besonderheiten Pflege: Standort, Schneiden, Vermehren (Ansprüche, Kultur) Überwintern Erfahrungen, Häufige Fragen + Antworten (FAQ), Probleme Krankheiten[...] Go↓

Zuletzt aktualisiert: 2012-10-30 15:51
Diese Seite gibt es seit 2009.

  STECKBRIEF - ARTINFORMATIONEN  

Familie: Apocynaceae (Hundsgiftgewächse) >
Arten-Anzahl der Gattung Mandevilla > (ca.) weltweit: 120 Verwandte Arten↓
Kategorien, Blütenfarbe, Hauptblütezeit, sonst. Eigenschaften: Pflanzen > | Gehölze > | Rot > | Weiß > | Mai > | Oktober > | Kletterpflanzen > | Kübelpflanzen > | Zimmerpflanzen > | Dauerblüher > | Sommerblüher > | Spätblüher > | Herbstblüher > | Giftpflanzen > | Warmhaus > | Immergrüne > | Mediterrane Pflanzen > |
Blütezeit [?] | Breite/Höhe | Verbreitung, Herkunft:
 (IV)V-X(Frost) | b/h=>2-3m | Tropical C-/S-America | Warmhaus
Pflanzen: Pflanzabstand = 1/2 Wuchsbreite | Pflege: Überwintern Schneiden Kletterpflanzen schneiden Düngen Besondere Pflege (ggf.) | Pflanzenpflege | Pflanzen bestellen | Weitere Infos & Bilder, Fotos↓ | Bilder als Liste | Fotos nutzen?

Dipladenia (Mandevilla)

Dipladenia (Mandevilla Hybride) Wuchsform, Habitus mit rosa Blüten im blauen Topf als Kübelpflanze. Dieser gedrungene Wuchs anfangs kommt durch Stauchmittel zustande, ältere Pflanzen brauchen spätestens ab dem 2. Jahr eine stabile Rankhilfe um 1-2 Meter Höhe, je nachdem wie hoch man sie ziehen möchte.
Bild Datum: 2008-09-22 | Foto ID: 2009050102

Besonderheiten

Die Dipladenia oder Dipladenie (Mandevilla spec.), nach der Form ihrer Blüten auch Trichterblüte genannt, ist eine tolle südamerikanische Kletterpflanze für die Terrasse, die bei uns zwar nicht winterhart ist und daher vor dem Frost ins Haus geholt werden muss, dafür aber unermüdlich vom späten Frühling durch den ganzen Sommer bis zum Frost blüht, meist Mai bis Oktober.

Blüten + Blätter: Sie ziert nicht nur durch große, glockenförmige Blüten (meist um 5-7 cm breit), häufig rosa, aber auch pink, rot oder weiß, manchmal mit gelbem Schlund, sondern auch durch schöne ovale, glänzende Blätter.

Giftig: Als Verwandte vom Oleander und unserem heimischen Kleinem Immergrün (Vinca minor) gehört sie ebenfalls zu den Hundsgiftgewächsen und ist wie diese bei Verzehr sehr giftig. Zudem kann ihr Milchsaft Hautreizungen verursachen.

> Bilder - Weitere schönste Fotos aus unserer Sammlung

... Dipladenia - Impressionen Mandevilla ...

Dipladenia Mandevilla 1_Infos_Dipladenia Dipladenia 'Sundaville Red' (Mandevilla sanderi......

Dipladenia 'Sundaville Red' (Mandevilla sanderi...

Bild Datum: 2009-05-02

Foto ID: 2009050302

Dipladenia Mandevilla 1_Infos_Dipladenia Auf der Fensterbank/als Balkonblume am Fenster ......

Auf der Fensterbank/als Balkonblume am Fenster ...

Bild Datum: 2008-09-24

Foto ID: 2009050103

Dipladenia Mandevilla 1_Infos_Dipladenia Blüten und Blätter nah. Die Blüten sind groß (m......

Blüten und Blätter nah. Die Blüten sind groß (m...

Bild Datum: 2008-09-22

Foto ID: 2009050104

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> Pflege und Kultur

Standort, Ansprüche:

Licht: Sonnig, möglichst warmer, regengeschützter und windgeschützter, aber luftiger(!) Platz, ähnlich wie beispielsweise auch für den verwandten Oleander erforderlich. Jedoch im Gegensatz zu diesem keine volle Sonne, d.h. bei Mittagshitze ggf. etwas schattieren. Trotzdem so hell wie möglich, im Schatten lässt die Blüte deutlich nach. Wasser, Gießen: Nur mäßig! Zu reichliches Gießen kann zu mehr Triebwachstum und weniger Blüten führen, die Pflanzen nur nicht völlig austrocknen lassen. Immer erst gießen, wenn die oberste Erdschicht wieder abgetrocknet ist, empfindlich gegen Staunässe. Düngen: Wie die meisten dauerblühenden Kübelpflanzen ist die Dipladenia entsprechend hungrig: Daher während der Blüte häufig düngen, am einfachsten etwa alle 1-2 Wochen mit handelsüblichem Flüssigdünger, Menge nach Herstellerangabe. Siehe auch düngen. Ab August nicht mehr düngen (= Beginn wichtige Ruhephase, siehe auch unten Überwinterung). Erde, pH-Wert: Normale Blumenerde wie z.B. auch für Balkonpflanzen (Geranien). Das Substrat kann leicht sauer, neutral oder leicht kalkhaltig (alkalisch) sein.

Schneiden:

Beim Schnitt gibt es keine Besonderheiten zu beachten. Sie blüht wie fast alle Sommerblüher am Neutrieb (Diesjahrestrieb). Der Rückschnitt erfolgt daher wie bei den meisten anderen sommerblühenden Kletterpflanzen einschließlich z.B. auch Kletterrosen am besten bei Austriebsbeginn im zeitigen Frühling, Anfang Februar bis März: Wenn sie ihre Größe behalten soll, radikal alle von den Haupttrieben abgehenden Seitentriebe (Blütentriebe) vollständig direkt am Ansatz zurückschneiden, um möglichst viele und kräftige neue Blütentriebe zu erhalten. Wenn sie nicht so hoch werden soll oder zum Verjüngen kann man auch die ganze Pflanze kräftig herunterschneiden, sie verträgt jeden Schnitt. In diesem Fall wie Halbsträucher auf etwa 1/3 zurückschneiden, siehe auch Halbsträucher schneiden, oder auch tiefer bis in Bodennähe "auf den Stock setzen". Bei Platzmangel kann man sie auch schon beim Einräumen im Herbst schneiden.
Als Kletterpflanze erziehen: Zur Erziehung siehe Kletterpflanzen schneiden.
Radikalschnitt im Frühjahr: So früh wie möglich schneiden, je später, desto später blüht sie. Ohne Rückschnitt wird sie blühfaul, da vor allem die frischen Triebe blühen.
Rankhilfe: Anfangs wächst eine neu gekaufte Dipladenia oft gedrungen und klettert nicht, da sie mit einem Stauchmittel behandelt wurde. Später benötigt sie ein stabiles Rankgitter, Höhe je nachdem wie weit man sie klettern lassen will, meist um 1 bis 2 Meter hoch.
Handschuhe tragen beim Schneiden, der austretende Milchsaft kann zu Hautreizungen führen.

Vermehren:

Stecklinge im Sommer lassen sich leicht bewurzeln. Auch die Aussaat ist leicht, Samen aussäen im Frühling. Bei beiden Methoden auf Bodenwärme achten. Wichtiger Hinweis: Zucht-Sorten sind meistens warenrechtlich geschützt und die Vermehrung ist dann verboten. Sämlinge von Hybriden haben häufig andere Eigenschaften als die Elternpflanzen, z.B. andere Blütenfarbe, weniger üppige Blüte oder sind nicht ganz so robust (Samen fallen "nicht echt", Mendelsche Regeln), und müssen daher ungeschlechtlich (vegetativ) durch Stecklinge vermehrt werden (klonen), wenn die gewünschten Eigenschaften erhalten bleiben sollen.

Sonstiges:


> Überwintern: Hell, da immergrün, und relativ warm, z.B. im beheizten Gewächshaus bzw. im kühlen (Schlaf-)Zimmer/Treppenhaus, am besten 10-15 Grad C - wärmer kann mangels Ruhephase zu Blühfaulheit führen, siehe unten. Sie ist wie zum Beispiel auch das Wandelröschen (Lantana camara) wärmebedürftiger als mediterrane Pflanzen, da sie aus den Tropen stammt. Sehr frostempfindlich, daher ggf. rechtzeitig einräumen, sobald die Temperatur nachts unter ca. 8 Grad C sinkt, und nicht vor den Eisheiligen (Mitte Mai) ausräumen. Überwinterung am besten im hellen Wintergarten bei 10-15 Grad, dann blüht sie mitunter bis weit in den Winter. Eine Ruhephase ist jedoch sehr wichtig: Zu warme Überwinterung (sowie fehlender Rückschnitt) kann bewirken, dass die Pflanzen blühfaul werden bzw. im folgenden Sommer gar nicht blühen, auch wenn sie diesbezüglich normalerweise nicht ganz so empfindlich sind wie zum Beispiel Agapanthus, Schmucklilie. Während der Ruheperiode im Herbst und Winter sehr wenig gießen, nur nicht völlig austrocknen lassen, nicht düngen. Hohe Luftfeuchtigkeit erforderlich, daher Überwinterungsraum bei frostfreiem Wetter öfter kurz lüften.
Siehe auch Mandevilla überwintern - Erfahrungen mit Fotos
Frühling: So früh wie möglich im Februar wieder hell und warm stellen, am besten an ein Südfenster in die volle Sonne, damit sie auch möglichst früh wieder blüht. Sobald sich neuer Austrieb zeigt, wieder düngen und etwas mehr gießen, jedoch nur so mäßig wie nötig, sonst bilden sich mitunter mehr Blätter und neue Triebe als Blüten. An trübem Tag ausräumen oder einige Tage in den Schatten stellen, um die Blätter abzuhärten, können sonst verbrennen.
Umtopfen: Sobald der Topf zu stark durchwurzelt ist, etwa alle 2 Jahre, im Frühling in einen etwas größeren Topf umtopfen oder den Wurzelballen zurückschneiden und in frische Blumenerde im bisherigen Topf pflanzen.

Siehe auch Pflanzenpflege Grundsätzliches↓

> Besondere Arten

Inbesondere als Zimmerpflanzen ist häufig Mandevilla sanderi (syn. Dipladenia sanderi) im Handel, in der Regel handelt es sich dabei botanisch um Mandelvilla-Hybriden (syn. Dipladenia Hybriden ) und deren Sorten.

Von den weltweit bisher bekannten etwa 120 Mandevilla Arten haben vor allem folgende gärtnerisch eine Bedeutung:

  • Mandevilla laxa (syn. Mandevilla suaveolens, Chilenischer Jasmin) aus Argentinien, blüht rein weiß, meist mit leicht eingerolltem/welligem Rand und leicht duftend, verträgt im Überwinterungsraum auch kältere Temperaturen, aber in der Regel ebenfalls keinen nennenswerten Frost. Sicher winterhart nur bis etwa um 0 Grad C, wenn frosthart, dann allenfalls sehr wenige Grad unter Null und auch nur sehr kurzzeitig. Sommergrün (laubabwerfend), kann daher auch dunkel überwintert werden. Ihre Blätter sind allerdings nicht glänzend, dünner und haben keinen besonderen Zierwert.
  • Mandevilla boliviensis (syn. Dipladenia boliviensis) hat weiße Blüten mit gelbem Schlund.

Sorten der Dipladenia 'Sundaville' (R) Serie sind gelungene Züchtungen von Mandevilla sanderi Hybriden, die außergewöhnlich leuchtend rot (Dipladenia 'Sundaville Red' (R)) oder weiß blühen und besonders reichblühend und anspruchslos sind.

> Erfahrungen | Tipps | Probleme | häufige Fragen & Antworten (FAQ) | Kommentare | Notizen

> Überwintern Erfahrungen

> Häufige Fragen & Antworten (FAQ) - Probleme

  • Mandevilla schneiden - Kann sie "verbluten"? (Milchsaft)
  • Dipladenia blüht nicht mehr nach Überwinterung
    Keine neuen Blüten nach dem Winter kann durch zu warmes Überwintern verursacht werden, die Dipladenia braucht eine kühle (aber auch nicht zu kalte) Ruhephase im Winter. Sie blüht nur an den neuen Trieben, fehlen diese, weil im Frühling kein Rückschnitt vorgenommen wurde, kann die Blüte ebenfalls ausfallen. => Kulturbedingungen genauer einhalten.

> Krankheiten & Schädlinge

  • > Blätter werden gelb und fallen ab
    Gelbe Blätter, die abfallen, sind eine ganz normale Alterserscheinung, kommen aber bei älteren Trieben immer häufiger vor als bei jungen. Das Symptom tritt daher verstärkt auf, wenn die Dipladenie nicht regelmäßig geschnitten wurde, da ihre Zweige dann mit der Zeit vergreisen. Alte Zweige verkahlen dadurch von unten her und blühen nur noch oben. => Regelmäßig aber mäßig auslichten, damit man immer auch möglichst viele junge Zweige hat, die der Strauch dann von unten her wieder austreibt.
    Außerdem werden Blätter gelb und fallen ab, wenn man die Pflanzen im Winter ins Haus holt, ebenfalls normal durch den Temperaturwechsel und das geringere Licht. Spätestens im Frühling treiben sie wieder frisch aus.
  • Spinnmilben bekämpfen: Gelbe Blätter, Unterseite Gespinste
  • Blattläuse bekämpfen: Blattlausmittel ohne Gift (Mittel gegen Blattläuse)

> Ähnliche Arten und Pflanzen am ähnlichen Standort

Pflege - Kultur Grundsätzliches

Schneiden Umpflanzen Düngen Gießen Licht Vermehren und Überwintern (Winterhärte)

Siehe Pflanzenpflege in 10 Regeln (=Einmal verstehen, und dann *alle* Pflanzen richtig pflegen, schneiden, umpflanzen, düngen, gießen, vermehren und überwintern können.)

Frage (FAQ): Wie und wann schneiden (Schnitt zurückschneiden Rückschnitt) Sonne oder Schatten Wasser (feucht oder trocken Feuchtigkeit Gießen wässern) Standort Boden pH-Wert sauer oder kalkhaltig (alkalisch) Luftfeuchtigkeit düngen (Düngung Dünger) Pflanzung und beste Pflanzzeit (Umpflanzen verpflanzen versetzen umtopfen) überwintern (Überwinterung Winter Frosthärte Winterhärte - winterhart bzw. frosthart bis wieviel Grad) vermehren (Vermehrung Samen aussäen Stecklinge bewurzeln oder teilen Teilung)?

Antwort: Für die Pflege der allermeisten häufigen Pflanzen, zumindest der beliebten Gartenpflanzen, Kübelpflanzen und Zimmerpflanzen, gelten dieselben grundsätzlichen Regeln, selbst wenn einige der ursprünglichen Wildarten besondere Ansprüche haben wie beispielsweise die Orchideen. In Kultur und im Handel sind hauptsächlich anspruchslosere Arten oder züchterisch insbesondere diesbezüglich verbesserte Zuchtsorten.

Tipps für die Garten-Praxis einschließlich Zimmerpflanzen: Die meisten Krankheiten und Schädlinge kommen nicht durch Pflegefehler, sondern nur durch zu starke Vernachlässigung zustande und lassen sich leicht vermeiden. Weitere Informationen auf unserer Spezialseite Pflanzenpflege Schneiden überwintern vermehren umpflanzen Licht Wasser düngen.

Bei uns werden daher normalerweise alle hier aufgeführten Angaben zu Standort, Pflege usw. der jeweiligen Pflanzen nur dann erwähnt, wenn sich Besonderheiten bzw. Abweichungen der allgemeinen Ansprüche ergeben oder sich Fragen dazu häufen. Im Zweifelsfall können Sie auch [→zur Sicherheit fragen] (bitte die Regeln (Punkt 5) beachten).

Nützliche externe Links (Bookmarks von Gabi & Garten Team)

Weitere Erfahrungsberichte

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Kurzinfos

Für Artikel, die sich auf Pflanzen (Pflanzenarten) beziehen: Überblick mit Angaben zur Familie, Artenzahl der Gattung, Blütezeit, Wuchsform (Wuchsbreite und Wuchshöhe) sowie natürliche Verbreitungsgebiet(e) (Heimat) und weitere Kurzinfos siehe Pflanzen-Daten auf einen Blick in der Kurz-Übersicht ↑

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Verwandte Arten der Gattung Mandevilla (Dipladenien, Trichterblüten)
Nr.PflanzenartenBlütezeit [?] | Breite/Höhe | Verbreitung
1Dipladenia (Mandevilla InfosDipladenia)(IV)V-X(Frost) | b/h=>2-3m | Tropical C-/S-America | Warmhaus
2Chilenischer Jasmin (Mandevilla laxa)VI-IX | b/h=>2-3m | Tropical S-America: Peru, Bolivia, Argentina | Warmhaus
3Mandevilla 'Dipladenia Sundaville Red'(IV)V-X(Frost) | b/h=>2m | cult. (Mandevilla sanderi Hybride) | Warmhaus

Übersicht: Optional kannst Du die Übersicht dieser Gattung auch folgendermaßen anzeigen lassen:


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