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Olivenbaum schneiden Pflege Überwintern - Ölbaum (Olea europaea)

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Olivenbaum schneiden Pflege Überwintern - Ölbaum (Olea europaea) Inhalt Olivenbaum (Olea europaea) Besonderheiten Pflege: Standort, Schneiden, Vermehren, Überwintern (Ansprüche, Kultur) Schöne Bilder, Fotos Nützliche Links Olivenbaum (Olea europaea[...] Go↓

Zuletzt aktualisiert: 2012-06-14
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  STECKBRIEF - ARTINFORMATIONEN  

Familie: Oleaceae (Ölbaumgewächse) >
Arten-Anzahl der Gattung Olea > (ca.) weltweit: 20
Kategorien, Blütenfarbe, Hauptblütezeit, sonst. Eigenschaften: Pflanzen > | Gehölze > | Weiß > | Juni > | Juli > | August > | Sommerblüher > | Mediterrane Pflanzen > | Kübelpflanzen > | Immergrüne > | Duftpflanzen > | Sonne > | Fremdbestäubung > | Tiefwurzler > | Trockenheitsresistente > | Obst > | Steingarten > | Kalthauspflanzen > | Essbare Wildfrüchte > |
Blütezeit [?] | Breite/Höhe | Verbreitung, Herkunft:
 VI-VIII | b/h=6-8/6-10m | Mediterranean | Kalthaus (min. ca. -10 Grad C)
Pflanzen: Pflanzabstand = 1/2 Wuchsbreite | Pflege: Schneiden Düngen Besondere Pflege (ggf.) | Pflanzenpflege | Pflanzen bestellen | Weitere Infos & Bilder, Fotos↓ | Bilder als Liste | Fotos nutzen?

Olivenbaum (Olea europaea)

Olivenbaum (Olea europaea) alte Olivenbäume mit den typischen knorrigen, hohlen Stämmen an einem Weg in den Bergen am Gardasee mit Roter Spornblume (Centranthus ruber).
Bild Datum: 2005-06-07 | Foto ID: 2009031118

Besonderheiten

Der Olivenbaum, Ölbaum (Olea europaea) kann sehr alt werden, meist mehrere hundert Jahre, das Alter der ältesten bekannten Exemplare schätzt man sogar auf mehrere tausend Jahre. Seine Schönheit nimmt mit dem Alter zu, da die Stämme immer knorriger und mit der Zeit hohl werden.

Nicht winterhart bzw. frosthart: Da er Frost nur kurzzeitig bis etwa -10 Grad C verträgt (junge Pflanzen noch wesentlich weniger) kann man Olivenbäume bei uns nur als meist bescheidene Bäumchen als Kübelpflanze im Kalthaus überwintern.

Blüten und Oliven: Die kleinen weißen Blüten stehen in Rispen, duften und erscheinen im Sommer. Obwohl einige Sorten selbstfruchtbar (selbstfertil) sind, ist normalerweise zur Bestäubung eine Pflanze einer anderen Sorte in der Nähe erforderlich (Fremdbestäubung, Fremdbefruchtung), damit sich ab einem Alter bzw. Standjahr von etwa 6 Jahren zuverlässig und in vernünftiger Menge die begehrten, erst grünen und zur Reifezeit schwarzen Oliven daraus entwickeln. Oliven benötigen jedoch einen langen heißen Sommer und reifen daher hierzulande nicht aus.

Habitus: Den Olivenbaum erkennt man schon von weitem an seinem typischen knorrigen Wuchs und seinen oberseits grau-grünen und unterseits silbrigen Blättern.

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> Pflege und Kultur

Standort, Ansprüche:

Licht: Volle Sonne. Wasser, Gießen: Anspruchslos, optimal für Kübelpflanzen ist ein feuchter Boden ohne Staunässe. Erst gießen, wenn die oberste Erdschicht abgetrocknet ist. Ausgepflanzte, angewachsene Olivenbäume im Freiland vertragen auch Trockenheit. Düngen: Im Topf gelegentlich düngen, in normale Blumenerde pflanzen. Boden, pH-Wert: Im Garten kann der Boden nährstoffarm oder nährstoffreich, humusreich und leicht sauer, neutral oder kalkhaltig (alkalisch) sein.

Schneiden:

Jederzeit auslichten oder starker Schnitt im Frühling: Bei Austriebsbeginn kräftig alle Zweige zurückschneiden (einkürzen, zurückstutzen). Die Blüten erscheinen im Sommer am diesjährigen Trieb.

Vermehren:

Olivenbäume werden normalerweise durch Veredelung vermehrt, da sie dann besser tragen. Olivenbaum Stecklinge bewurzeln nur schlecht, am besten noch halbverholzte Stecklinge im Sommer mit Bewurzelungshormon. Samen aussäen (Olivenkerne) im Frühling, nicht zu empfehlen da man frische benötigt, die gesamte Anzucht sehr lange dauert und man durch Aussaat in der Regel keine Pflanzen für eine ernsthafte Ernte erwarten darf.

Sonstiges:

Überwintern: Wie übrige Kalthauspflanzen. Nicht winterhart bzw. frosthart nur bis höchstens ca. -10 Grad. Solange wie möglich im Freien lassen. Überwinterung am besten kühl bis kalt, aber weitgehend frostfrei, z.B. in ungeheizter Garage, und hell, da immergrün. Im Dunkeln wirft er die Blätter ab, treibt sie aber normalerweise im Frühling wieder aus. In der Ruheperiode sehr wenig gießen, nur nicht völlig austrocknen lassen, nicht düngen. Überwinterungsräume so oft wie möglich bei frostfreiem Wetter lüften.
Frühling: So früh wie möglich wieder ausräumen. Sobald die ersten neuen Blätter ausgetrieben sind, wieder gelegentlich düngen und etwas mehr gießen, jedoch nur so mäßig wie nötig. An trübem Tag ausräumen oder einige Tage in den Schatten, um die Blätter abzuhärten, können sonst verbrennen.
Umtopfen: Nur wenn nötig, weil die Pflanze zu mickern beginnt oder man zu oft gießen muss, weil der Topf zu stark durchwurzelt ist.

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  • 2012-06-14: Verwandte Seite ergänzt (Wachsblume).
  • 2010-01-02: Verwandte Seite ergänzt (Seidenbaum).
  • 2009-12-19: Verbundene Seite ergänzt (Bitterorange).

Pflege - Kultur Grundsätzliches

Schneiden Umpflanzen Düngen Gießen Licht Vermehren und Überwintern (Winterhärte)

Siehe Pflanzenpflege in 10 Regeln (=Einmal verstehen, und dann *alle* Pflanzen richtig pflegen, schneiden, umpflanzen, düngen, gießen, vermehren und überwintern können.)

Frage (FAQ): Wie und wann schneiden (Schnitt zurückschneiden Rückschnitt) Sonne oder Schatten Wasser (feucht oder trocken Feuchtigkeit Gießen wässern) Standort Boden pH-Wert sauer oder kalkhaltig (alkalisch) Luftfeuchtigkeit düngen (Düngung Dünger) Pflanzung und beste Pflanzzeit (Umpflanzen verpflanzen versetzen umtopfen) überwintern (Überwinterung Winter Frosthärte Winterhärte - winterhart bzw. frosthart bis wieviel Grad) vermehren (Vermehrung Samen aussäen Stecklinge bewurzeln oder teilen Teilung)?

Antwort: Für die Pflege der allermeisten häufigen Pflanzen, zumindest der beliebten Gartenpflanzen, Kübelpflanzen und Zimmerpflanzen, gelten dieselben grundsätzlichen Regeln, selbst wenn einige der ursprünglichen Wildarten besondere Ansprüche haben wie beispielsweise die Orchideen. In Kultur und im Handel sind hauptsächlich anspruchslosere Arten oder züchterisch insbesondere diesbezüglich verbesserte Zuchtsorten.

Tipps für die Garten-Praxis einschließlich Zimmerpflanzen: Die meisten Krankheiten und Schädlinge kommen nicht durch Pflegefehler, sondern nur durch zu starke Vernachlässigung zustande und lassen sich leicht vermeiden. Weitere Informationen auf unserer Spezialseite Pflanzenpflege Schneiden überwintern vermehren umpflanzen Licht Wasser düngen.

Bei uns werden daher normalerweise alle hier aufgeführten Angaben zu Standort, Pflege usw. der jeweiligen Pflanzen nur dann erwähnt, wenn sich Besonderheiten bzw. Abweichungen der allgemeinen Ansprüche ergeben oder sich Fragen dazu häufen. Im Zweifelsfall können Sie auch [→zur Sicherheit fragen] (bitte die Regeln (Punkt 5) beachten).

Nützliche externe Links (Bookmarks von Gabi & Garten Team)

Kurzinfos

Für Artikel, die sich auf Pflanzen (Pflanzenarten) beziehen: Überblick mit Angaben zur Familie, Artenzahl der Gattung, Blütezeit, Wuchsform (Wuchsbreite und Wuchshöhe) sowie natürliche Verbreitungsgebiet(e) (Heimat) und weitere Kurzinfos siehe Pflanzen-Daten auf einen Blick in der Kurz-Übersicht ↑

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