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Physalis Anbau Pflege Andenbeere Kapstachelbeere (Physalis peruviana)

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Physalis Anbau Pflege Andenbeere Kapstachelbeere (Physalis peruviana) Inhalt Phyalis, Kapstachelbeere, Andenbeere (Physalis peruviana) Besonderheiten Gesund + giftig Kalorien Anbau: Anzucht, Pflege (Ansprüche, Kultur) Verwendungen Ernten Überwintern Erfahru[...] Go↓

Zuletzt aktualisiert: 2011-03-16
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  STECKBRIEF - ARTINFORMATIONEN  

Familie: Solanaceae (Nachtschattengewächse) >
Arten-Anzahl der Gattung Physalis > (ca.) weltweit: 80 | in Mitteleuropa: 3 Verwandte Arten↓
Kategorien, Blütenfarbe, Hauptblütezeit, sonst. Eigenschaften: Pflanzen > | Gehölze > | Stauden (ausdauernd, mehrjährig) > | Rot > | Nutzpflanzen > | Obst > | Südfrüchte > | Exotische Früchte > | Giftpflanzen > | Immergrüne > | Kübelpflanzen > | Tropenpflanzen > |
Blütezeit [?] | Breite/Höhe | Verbreitung, Herkunft:
 VI-VII | b/h=1-1,5m | S-America: Peru, nat. in Europe
Pflanzen: Pflanzabstand = 1/2 Wuchsbreite | Pflege: Überwintern Schneiden Schneiden Düngen Besondere Pflege (ggf.) | Pflanzenpflege | Pflanzen bestellen | Weitere Infos & Bilder, Fotos↓ | Bilder als Liste | Fotos nutzen?

Physalis Andenbeere Kapstachelbeere

Physalis, Kapstachelbeere, Andenbeere (Physalis peruviana) Frucht ganz nah.
Bild Datum: 2003-01-28 | Foto ID: 2004022501

Besonderheiten

Die Physalis, auch Kapstachelbeere oder Andenbeere (Physalis peruviana) genannt, kennt man meist nur als exotische Frucht aus dem Supermarkt. Wie die ähnliche Tomatillo (Physalis philadelphica syn. Physalis ixocarpa) und Tomaten kann man sie jedoch auch hierzulande in Mitteleuropa und Deutschland anbauen. Anzucht und Pflege↓

Gesund: Die vitaminreichen Beeren isst man am besten roh. Enthalten sind vor allem Vitamin C, Provitamin A und B-Vitamine.

Giftig: Alle übrigen Pflanzenteile sind dagegen giftig. [1]

Kalorien: Mit 76 kcal/100 g [2] (= übliche Verkaufsverpackung.) sind sie jedoch recht kalorienreich, ähnlich wie Weintrauben. Ca. 3 kcal/Stück.

> Wie essen? Verwendungen: Wir naschen sie gerne einfach so wie sie sind, meist direkt aus der Papierhülle. Beliebt sind sie z.B. auch als Dekoration, etwa zu Eiscreme (nicht so gesund), oder im Obstsalat. Zubereiten: Der braune Lampion wird nicht mitgegessen. Eine klebrige Schicht der Beeren kann man auch abwaschen.

> Ernten: Im Garten erscheinen die stachelbeer- oder kirschgroßen, orangefarbenen Beeren ab August.

> Bilder - Weitere schönste Fotos aus unserer Sammlung

... Physalis - Impressionen Kapstachelbeere...

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> Pflege und Kultur

Standort, Ansprüche:


> Anbau - Licht: Volle Sonne. Düngen: In normalem Gartenboden braucht man *nicht* zu düngen, am besten mulchen: Zu hoher Nährstoffgehalt, z.B. durch Überdüngen, führt zu verstärktem Triebwachstum auf Kosten der Blüten und damit Früchte. Wasser: Normal gießen, nicht austrocknen lassen, empfindlich gegen Trockenheit. Boden, pH-Wert: Das Substrat kann auch nährstoffarm und sauer, neutral oder kalkhaltig (alkalisch) sein.

Schneiden:

Nur nötig bei mehrjähriger Kultur. Dann im Frühling stark auf 1/3 bis 1/2 zurückschneiden wie z.B. Fuchsien, siehe auch Halbsträucher schneiden. Ausgeizen ist nicht nötig, siehe auch Erfahrungen↓

Vermehren:


> Anzucht - Anleitung:


Frucht: Orangefarbene
Beere mit Samen,
aufgeschnitten.
2008-12-17

Saatgut ernten:

Die kleinen, meist weichen Samen, die man sonst mitisst, mit einem Zahnstocher aus den Beeren herauspulen, ggf. säubern und trocknen lassen.

Aussäen:

Schon ab Anfang Februar, damit die Sämlinge so früh wie möglich blühen, und die Früchte rechtzeitig ausreifen können.
Sonst gibt es bei der Aussaat keine Besonderheiten zu beachten. Substrat kann normale, einfache Blumenerde sein. Wie sonstiges feinkörniges Saatgut nicht oder nur wenig mit Erde bedecken und gleichmäßig feucht halten, aber nicht nass. Ideal ist ein Minigewächshaus auf dem Fensterbrett über einer Heizung (normale Zimmertemperatur), so hell wie möglich, aber keine direkte Sonne, z.B. Ostfenster. Ggf. lüften: An der Scheibe dürfen sich keine Wassertropfen bilden. Siehe auch unsere ausführliche Anleitung mit Bildern zum Samen aussäen
Keimdauer: Einige Tage bis eine Woche. Bei weniger idealen Bedingungen kann die Keimzeit deutlich länger werden, bis etliche Wochen.

Vorziehen: Sämlinge so sonnig wie möglich stellen und nach den Eisheiligen (Mitte Mai) ins Freie auspflanzen.
Pflanzabstand: Sämlinge pikieren, auf ca. 5 cm Abstand verziehen, sobald die ersten Blätter nach den Keimblättern erschienen sind. Wurzeln etwas einkürzen, damit sie sich besser verzweigen. Im Freien im Abstand von ca. 60 cm pflanzen.

Sonstiges:


> Überwintern: Möglich, denn in der Natur wächst Physalis peruviana als mehrjähriger, kleiner Strauch, der ungeschnitten am zusagenden Platz bis etwa 1,5 m hoch werden kann. Gartensorten werden gelegentlich noch höher. Überwinterung hell, da immergrün, und kühl, aber nicht kalt, da sie aus den Tropen stammt. Am besten um 15 Grad C, z.B. im kühlen Warmhaus (Zimmer) oder beheiztes Treppenhaus. Winterhärte, Frosthärte: Manche Exemplare bzw. Sorten sollen bis um -10 Grad C winterhart (frosthart) sein. Bei Platzmangel kann man sich auch Stecklinge bewurzeln und diese überwintern. Da die Pflanzen im ersten Jahr nach der Aussaat blühen und fruchten, problemlos keimen und schnell heranwachsen, werden sie hierzulande jedoch normalerweise einjährig kultiviert.

Siehe auch Pflanzenpflege Grundsätzliches↓

> Erfahrungen | Tipps | Probleme | häufige Fragen & Antworten (FAQ) | Kommentare | Notizen

> Verwandte Seiten

> Neuigkeiten, letzte Ergänzungen (History, Log)

Pflege - Kultur Grundsätzliches

Schneiden Umpflanzen Düngen Gießen Licht Vermehren und Überwintern (Winterhärte)

Siehe Pflanzenpflege in 10 Regeln (=Einmal verstehen, und dann *alle* Pflanzen richtig pflegen, schneiden, umpflanzen, düngen, gießen, vermehren und überwintern können.)

Frage (FAQ): Wie und wann schneiden (Schnitt zurückschneiden Rückschnitt) Sonne oder Schatten Wasser (feucht oder trocken Feuchtigkeit Gießen wässern) Standort Boden pH-Wert sauer oder kalkhaltig (alkalisch) Luftfeuchtigkeit düngen (Düngung Dünger) Pflanzung und beste Pflanzzeit (Umpflanzen verpflanzen versetzen umtopfen) überwintern (Überwinterung Winter Frosthärte Winterhärte - winterhart bzw. frosthart bis wieviel Grad) vermehren (Vermehrung Samen aussäen Stecklinge bewurzeln oder teilen Teilung)?

Antwort: Für die Pflege der allermeisten häufigen Pflanzen, zumindest der beliebten Gartenpflanzen, Kübelpflanzen und Zimmerpflanzen, gelten dieselben grundsätzlichen Regeln, selbst wenn einige der ursprünglichen Wildarten besondere Ansprüche haben wie beispielsweise die Orchideen. In Kultur und im Handel sind hauptsächlich anspruchslosere Arten oder züchterisch insbesondere diesbezüglich verbesserte Zuchtsorten.

Tipps für die Garten-Praxis einschließlich Zimmerpflanzen: Die meisten Krankheiten und Schädlinge kommen nicht durch Pflegefehler, sondern nur durch zu starke Vernachlässigung zustande und lassen sich leicht vermeiden. Weitere Informationen auf unserer Spezialseite Pflanzenpflege Schneiden überwintern vermehren umpflanzen Licht Wasser düngen.

Bei uns werden daher normalerweise alle hier aufgeführten Angaben zu Standort, Pflege usw. der jeweiligen Pflanzen nur dann erwähnt, wenn sich Besonderheiten bzw. Abweichungen der allgemeinen Ansprüche ergeben oder sich Fragen dazu häufen. Im Zweifelsfall können Sie auch [→zur Sicherheit fragen] (bitte die Regeln (Punkt 5) beachten).

Nützliche externe Links (Bookmarks von Gabi & Garten Team)

> Quellen und weiterführende Informationen

Zur Giftigkeit

Zur Angabe der Kalorien

Kurzinfos

Für Artikel, die sich auf Pflanzen (Pflanzenarten) beziehen: Überblick mit Angaben zur Familie, Artenzahl der Gattung, Blütezeit, Wuchsform (Wuchsbreite und Wuchshöhe) sowie natürliche Verbreitungsgebiet(e) (Heimat) und weitere Kurzinfos siehe Pflanzen-Daten auf einen Blick in der Kurz-Übersicht ↑

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Solanaceae | Physalis (80/3 sp) peruviana: Artikel mit Fotos Liste aller Bilder des Artikels / Pflanze

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Verwandte Arten der Gattung Physalis (Lampionblumen)

Nr.PflanzenartenBlütezeit [?] | Breite/Höhe | Verbreitung
1Lampionblume, Blasenkirsche (Physalis alkekengi)VI | b/h=0,3-0,5m | Europe, Asia, nat. in N-America, British Isles
2Tomatillo, Bergauberginen (Physalis ixocarpa)Annual | VII | b/h=0,4m | New-Mexico, Caribbean, W-India, naturalized in N-America
3Physalis, Kapstachelbeere, Andenbeere (Physalis peruviana)VI-VII | b/h=1-1,5m | S-America: Peru, nat. in Europe
4Ananaskirsche, Süße Erdkirsche (Physalis pruinosa)Annual VI-IX) | b/h=0,3-0,6m | Mexico, S-America

Übersicht: Optional kann man die Übersicht dieser Gattung auch folgendermaßen anzeigen lassen:

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Derzeit mögliche Kombinationsbegriffe für unsere interne Schnellsuche einschließlich der Filterfunktion: Pflanzenfamilie, Pflanzenname (deutscher Name und wissenschaftlicher, lateinischer, botanischer Name der Pflanzen), Blütenfarbe bzw. Beerenfarbe, Blütezeit (ggf. auch Fruchtreife oder Herbstfärbung), Pflanzenart (Kategorie), Lebensform (Bäume, Sträucher oder Kräuter), Lebensdauer (einjährig oder zweijährig, Stauden - mehrjährig) und sonstige Eigenschaften zur Identifizierung oder Verwendung dieser Pflanze im Garten: Solanaceae Nachtschattengewächse Physalis peruviana Kapstachelbeeren Andenbeeren Andenkirschen Erdkirschen essbare Judenkirschen Peruanische Blasenkirschen Cape Gooseberries Gooseberry orangerote Südfrüchte Beeren essbare Wildfrüchte Nutzpflanzen exotisches Obst Wildblumen Wildstauden Wildsträucher Wildgehölze Wildarten Wildpflanzen fremdländische exotische Früchte giftige Giftpflanzen Immergrüne Tropenpflanzen Warmhaus Kübelpflanzen.

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