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Stephanotis Pflege Kranzschlinge blüht nicht mehr (Stephanotis floribunda, syn. Stephanotis jasminoides)

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Stephanotis Pflege Kranzschlinge blüht nicht mehr (Stephanotis floribunda, syn. Stephanotis jasminoides) Inhalt Kranzschlinge (Stephanotis floribunda) Pflege: Standort, Schneiden, Vermehren (Ansprüche, Kultur) Überwintern Besonderheiten Erfahrungen, Häufige Fragen + Antworten (FAQ), Probleme Kr[...] Go↓

Zuletzt aktualisiert: 2012-04-16
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  STECKBRIEF - ARTINFORMATIONEN  

Familie: Apocynaceae (Hundsgiftgewächse) >
Arten-Anzahl der Gattung Stephanotis > (ca.) weltweit: 5-15
Kategorien, Blütenfarbe, Hauptblütezeit, sonst. Eigenschaften: Pflanzen > | Weiß > | Mai > | September > | Duftpflanzen > | Dauerblüher > | Zimmerpflanzen > | Kletterpflanzen > | Kübelpflanzen > | Sommerblüher > | Spätblüher > | Herbstblüher > | Giftpflanzen > | Warmhaus > | Immergrüne > | Kalkfrei > |
Blütezeit [?] | Breite/Höhe | Verbreitung, Herkunft:
 V-IX | b/h=>3m | Africa: Madagascar | Warmhaus
Pflanzen: Pflanzabstand = 1/2 Wuchsbreite | Pflege: Überwintern Kletterpflanzen schneiden Düngen Besondere Pflege (ggf.) | Pflanzenpflege | Pflanzen bestellen | Weitere Infos & Bilder, Fotos↓ | Bilder als Liste

Stephanotis, Kranzschlinge (Stephanotis floribunda)

Stephanotis, Kranzschlinge (Stephanotis floribunda) Wuchsform, Habitus im Topf als Zimmerpflanze.
Bild Datum: 2007-07-03 | Foto ID: 2009050401

Wissenswertes

Die Kranzschlinge (Stephanotis floribunda) ist eine stark duftende Kletterpflanze, die meist als Zimmerpflanze kultiviert wird und vom Spätfrühling bis zum Herbst blüht, meist ab Ende Mai bis September.

Heikel: Der Duft ist so stark, dass er im Zimmer häufig zu intensiv und daher eher unangenehm ist, wie zum Beispiel auch von Gardenie, Hyazinthe oder auch Maiglöckchen.

Für Balkon und Terrasse sind die Pflanzen daher besser geeignet.

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> Pflege und Kultur

Standort, Ansprüche:

Licht: Sonnig, möglichst warmer, regengeschützter und windgeschützter, aber luftiger(!) Platz, ähnlich wie beispielsweise auch für den verwandten Oleander erforderlich. Jedoch im Gegensatz zu diesem keine volle Sonne, d.h. ggf. zumindest gegen gleißende Mittagssonne und Hitze schattieren. Trotzdem so hell wie möglich, im Schatten lässt die Blüte deutlich nach. Die Temperatur sollte möglichst gleichmäßig sein, empfindlich gegen starke Temperaturschwankungen, z.B. kann sie darauf dann dadurch reagieren, dass sie Knospen und Blüten abwirft. Wasser, Gießen: Unbedingt regelmäßig, aber nur mäßig! Optimal ist gleichmäßig leicht feuchte Erde. Sowohl zu reichliches Gießen als auch zu starkes Austrocknen kann zu Problemen und vor allem auch dazu führen, dass die Stephanotis nicht blüht. Am besten einfach immer dann gießen, wenn die oberste Erdschicht gerade wieder abgetrocknet ist ("Daumenprobe"). Empfindlich gegen Staunässe, keinesfalls Wasser im Untersetzer oder Übertopf stehenlassen. Zu viel Nässe schadet mehr als etwas Trockenheit. Zum Gießen abgestandenes, kalkfreies Gießwasser oder Regenwasser verwenden, das Zimmertemperatur haben sollte. Düngen: Mäßig düngen, ab Austriebsbeginn im Frühling etwa alle 2-4 Wochen mit handelsüblichem Flüssigdünger, Menge nach der Herstellerangabe auf der Verpackung. Zu viel Dünger kann verursachen, dass die Pflanze blühfaul wird. Ab Anfang August nicht mehr düngen (= Beginn wichtige Ruhephase, siehe auch unten Überwinterung), die Pflanzen wachsen sonst weiter statt auszureifen und bilden dann häufig keine neuen Blütenanlagen, sondern nur Triebe und Blätter. Erde, pH-Wert: Am besten ist kalkfreie Moorbeeterde wie z.B. auch für Rhododendron + Azalee oder Hortensie, meist gedeihen sie wie letztere aber auch in einfacher, normaler Blumenerde ohne Probleme. Das Substrat kann sauer (kalkfrei) oder neutral, aber allenfalls nur sehr leicht kalkhaltig (alkalisch) sein.

Schneiden:

Zu lange Triebe abschneiden und regelmäßig etwas auslichten. Zum Verjüngen kann man auch die ganze Pflanze kräftig herunterschneiden.

Vermehren:

Halbverholzte Stecklinge lassen sich jederzeit leicht bewurzeln, meist innerhalb von 1-2 Monaten (erkennbar an neuem Austrieb). Auch die Aussaat ist leicht, Samen aussäen im Frühling. Beide Methoden bei normaler Zimmertemperatur vornehmen und auf Bodenwärme achten.

Sonstiges:


> Überwintern: Hell, da immergrün, und relativ warm, z.B. im beheizten Gewächshaus bzw. im sehr kühlen Zimmer. Die Stephanotis ist wie zum Beispiel auch das Wandelröschen (Lantana camara) wärmebedürftiger als mediterrane Pflanzen, da sie aus den Tropen stammt. Sehr frostempfindlich, daher ggf. rechtzeitig einräumen, sobald die Temperatur nachts unter ca. 8 Grad C sinkt, und nicht vor den Eisheiligen (Mitte Mai) ins Freie stellen. Überwinterung am besten im hellen Wintergarten oder kühlen Zimmer bei 10-15 Grad. Eine Ruhephase ist wichtig: Zu warme Überwinterung kann bewirken, dass die Pflanzen blühfaul werden bzw. im folgenden Sommer gar nicht blühen, auch wenn sie diesbezüglich normalerweise nicht ganz so empfindlich sind wie zum Beispiel Agapanthus, Schmucklilie. Während der Ruheperiode im Herbst und Winter sehr wenig gießen, nur nicht völlig austrocknen lassen, nicht düngen. Hohe Luftfeuchtigkeit erforderlich, daher Überwinterungsraum bei frostfreiem Wetter öfter kurz lüften.
Frühling: So früh wie möglich im Februar wieder hell und warm stellen, am besten an ein Südfenster in die volle Sonne, damit sie auch möglichst früh wieder blüht. Sobald sich neuer Austrieb zeigt, wieder düngen und etwas mehr gießen, jedoch nur so mäßig wie nötig, s.o. An trübem Tag ausräumen oder einige Tage in den Schatten stellen, um die Blätter abzuhärten, können sonst verbrennen.
Umtopfen: Sobald der Topf zu stark durchwurzelt ist, im Frühling in einen etwas größeren Topf umtopfen oder den Wurzelballen ringsherum etwa 2-3 cm zurückschneiden und in frische Blumenerde im bisherigen Topf pflanzen.

Siehe auch Pflanzenpflege Grundsätzliches↓

> Besonderheiten

Beschreibung: Blüten rein weiß, wachsartig, meist um 3(-4) cm breit, stehen in doldenähnlichen Cymen. Schmal röhrig mit 5 spitzen Zipfeln, starker Duft. Sie erscheinen ab dem späten Frühling bis in den Früherbst, meist Ende Mai bis September. Blätter: Oval, ledrig und leicht glänzend, werden bis um 9(-10) cm lang und haben eine hellgrüne Mittelrippe. Sie sitzen gegenständig und sind gestielt. Wuchs: Die windenden Triebe sind schwachwuchsig, verzweigen sich wenig und können 3-4(6) Meter lang werden. Man kann sie an einer entsprechend langen Rankhilfe (z.B. auch Draht) als Girlande in einem Fenster oder für die Fensterbank an einem Bogen als Kranz ziehen.

Giftig: Vergiftungen sind zwar wohl bisher nicht bekannt, als Verwandte vom Oleander und unserem heimischen Kleinem Immergrün (Vinca minor) gehört die Kranzschlinge ebenfalls zu den Hundsgiftgewächsen und dürfte wie diese bei Verzehr sehr giftig sein. Mitunter wird die Kranzschlinge auch den Seidenpflanzengewächsen (Asclepiadaceae) zugeordnet, die unangenehm bittere Stoffe enthalten, sodass Vergiftungen unwahrscheinlich sind.

> Erfahrungen | Tipps | Probleme | häufige Fragen & Antworten (FAQ) | Kommentare | Notizen

> Im Blog + Forum

> Stephanotis Häufige Fragen & Antworten (FAQ) - Probleme

  • Stephanotis blüht nicht mehr nach Überwinterung
    Keine neuen Blüten nach dem Winter wird meist durch zu warmes Überwintern verursacht, die Stephanotis braucht unbedingt eine kühle (aber auch nicht zu kalte) Ruhephase im Winter. In dieser Zeit darf sie nicht zu feucht stehen, aber auch nicht völlig austrocknen, keinesfalls gedüngt werden und braucht aber weiterhin viel Licht. Sehr häufiges Problem, da recht anspruchsvoll an möglichst genaue Beachtung ihrer Kulturbedingungen.

> Krankheiten & Schädlinge

  • Blätter werden gelb und fallen ab
    Gelbe Blätter, die abfallen, sind eine ganz normale Alterserscheinung, kommen aber bei älteren Trieben immer häufiger vor als bei jungen. Das Symptom tritt daher verstärkt auf, wenn die Kranzschlinge nicht regelmäßig geschnitten wurde, da ihre Zweige dann mit der Zeit vergreisen. Alte Zweige verkahlen dadurch von unten her und blühen nur noch oben. => Regelmäßig aber mäßig auslichten, damit man immer auch möglichst viele junge Triebe hat, die die Pflanze dann von unten her wieder austreibt.
    Außerdem werden Blätter gelb und fallen ab, wenn man die Pflanzen z.B. von Balkon oder Terrasse im Herbst ins Haus holt, ebenfalls normal durch den Temperaturwechsel und das geringere Licht. Spätestens im Frühling treiben sie wieder frisch aus.
    Eine weitere Ursache ist Chlorose. => Nur kalkfrei gießen und düngen, keinesfalls Wasser im Untersetzer stehenlassen, Übergelaufenes sofort entfernen.
  • Schildläuse bekämpfen: Klebrige Blätter (Blattoberseite)
  • Wollläuse
    sofort bei Befallsbeginn die Pflanzen sorgfältig abwaschen oder mit ölhaltigen Mitteln bekämpfen. Schildläuse und Wollläuse sind meist ein Zeichen für zu trockene Luft. => Räume ofter kurz lüften, um dadurch für höhere Luftfeuchtigkeit zu sorgen (Ist auch für die menschliche Gesundheit zur Vorbeugung gegen Krankheiten wichtig).
  • Spinnmilben bekämpfen: Gelbe Blätter, Unterseite Gespinste
  • Blattläuse bekämpfen: Blattlausmittel ohne Gift (Mittel gegen Blattläuse)

> Ähnliche Arten und Pflanzen am ähnlichen Standort

Pflege - Kultur Grundsätzliches

Schneiden Umpflanzen Düngen Gießen Licht Vermehren und Überwintern (Winterhärte)

Siehe Pflanzenpflege in 10 Regeln (=Einmal verstehen, und dann *alle* Pflanzen richtig pflegen, schneiden, umpflanzen, düngen, gießen, vermehren und überwintern können.)

Frage (FAQ): Wie und wann schneiden (Schnitt zurückschneiden Rückschnitt) Sonne oder Schatten Wasser (feucht oder trocken Feuchtigkeit Gießen wässern) Standort Boden pH-Wert sauer oder kalkhaltig (alkalisch) Luftfeuchtigkeit düngen (Düngung Dünger) Pflanzung und beste Pflanzzeit (Umpflanzen verpflanzen versetzen umtopfen) überwintern (Überwinterung Winter Frosthärte Winterhärte - winterhart bzw. frosthart bis wieviel Grad) vermehren (Vermehrung Samen aussäen Stecklinge bewurzeln oder teilen Teilung)?

Antwort: Für die Pflege der allermeisten häufigen Pflanzen, zumindest der beliebten Gartenpflanzen, Kübelpflanzen und Zimmerpflanzen, gelten dieselben grundsätzlichen Regeln, selbst wenn einige der ursprünglichen Wildarten besondere Ansprüche haben wie beispielsweise die Orchideen. In Kultur und im Handel sind hauptsächlich anspruchslosere Arten oder züchterisch insbesondere diesbezüglich verbesserte Zuchtsorten.

Tipps für die Garten-Praxis einschließlich Zimmerpflanzen: Die meisten Krankheiten und Schädlinge kommen nicht durch Pflegefehler, sondern nur durch zu starke Vernachlässigung zustande und lassen sich leicht vermeiden. Weitere Informationen auf unserer Spezialseite Pflanzenpflege Schneiden überwintern vermehren umpflanzen Licht Wasser düngen.

Bei uns werden daher normalerweise alle hier aufgeführten Angaben zu Standort, Pflege usw. der jeweiligen Pflanzen nur dann erwähnt, wenn sich Besonderheiten bzw. Abweichungen der allgemeinen Ansprüche ergeben oder sich Fragen dazu häufen. Im Zweifelsfall können Sie auch [→zur Sicherheit fragen] (bitte die Regeln (Punkt 5) beachten).

Nützliche externe Links (Bookmarks von Gabi & Garten Team)

Kurzinfos

Für Artikel, die sich auf Pflanzen (Pflanzenarten) beziehen: Überblick mit Angaben zur Familie, Artenzahl der Gattung, Blütezeit, Wuchsform (Wuchsbreite und Wuchshöhe) sowie natürliche Verbreitungsgebiet(e) (Heimat) und weitere Kurzinfos siehe Pflanzen-Daten auf einen Blick in der Kurz-Übersicht ↑

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