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Mallorca Radtour - Eine Woche Mallorca per Rad. (Reisebericht)

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Mallorca Radtour - Eine Woche Mallorca per Rad. (Reisebericht) Angaben zu BlŘtezeit H÷he Breite Verbreitung bzw. Herkunft, Pflege/AnsprŘche und andere Eigenschaften dieser Pflanzen fŘr den Garten, Bilder, Fotos.

Zuletzt aktualisiert: 2009-07-08
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English Version: Mallorca Cycling Tour - One Week Mallorca by Bike. Trip Report

Mallorca Radtour - 1 Woche Mallorca per Rad. Reisebericht, Fahrradtouren im Fr├╝hling.
Von Nicole Haupt, Berlin - April 2005

Vorab

Die Idee zu meiner Mallorca-Rad-Rund-Tour begann sich im vorigen Jahr zu entwickeln, als ich erfuhr, dass Mallorca nicht nur Strand und Ballermann, sondern auch Natur, Kultur und Freizeitaktivit├Ąten wie Wandern und Radfahren bietet.
Im Februar dieses Jahres recherchierte ich dann im Internet und versuchte, eine organisierte Radreise f├╝r die Woche nach Ostern zu finden. Dabei gelangte ich auf die Homepage von Mallorquin-Bikes» und stellte nicht nur fest, dass sie Tourenangebote, sondern auch noch Stevens-R├Ąder zur Ausleihe im Angebot hatten. Bei einem Anruf bei Anke Pfaff erfuhr ich, dass es zu meiner Reisezeit leider keine weiteren Interessenten und somit keine Radelgruppe gab.
Mallorca wollte ich mir damit noch nicht aus dem Kopf schlagen und buchte kurz entschlossen einen Flug. Zu diesem Zeitpunkt dachte ich noch an festes Quartier und Tagestouren, einen geordneten Ablauf und wenig Risiko. In den folgenden Wochen entwickelte sich aber immer klarer der Wunsch nach mehr Spontaneit├Ąt in der Reisegestaltung, so dass ich schlie├člich am 26. April 05 mit Rucksack, Radtaschen und Flugticket von Berlin aufbrach.


April 2005 - Mallorca

Ankunft - Palma de Mallorca

Vom Flughafen ging es problemlos nach Palma, auch der Busbahnhof an der Placa d-Espanya war nach einigem Durchfragen zu finden. Der Bus nach Cala d'Or (wo ich das Rad ausleihen wollte) war gerade abgefahren, so dass ich bis 13 Uhr noch fast 3 Stunden ├╝berbr├╝cken musste. Da es weder am Bus- noch am Zug-Bahnhof eine Aufbewahrungsm├Âglichkeit f├╝r meine Radtasche gab und ich durch diese doch ziemlich gehandikappt war, beschloss ich, mir f├╝r die Zeit in Palma auch ein Rad zu leihen. Dieses bekam ich an der Placa Grande. Letztendlich erwies sich die gr├Â├čere Bewegungsfreiheit in Palma als gro├čer Gewinn, denn so konnte ich nicht nur die Innenstadt besichtigen, sondern auch gleich noch ein St├╝ck des kilometerlangen Strandradweges abfahren.

Im Bus nach Cala d'Or

Um 13 Uhr ging es dann gem├╝tlich in einem vorwiegend von Einheimischen genutzten Linienbus nach Cala d'Or. Erste - positive - Eindr├╝cke Mallorcas steigerten die Vorfreude auf eine sch├Âne Urlaubswoche.

Mallorquin Bikes

Im Laden von Anke und Johannes Pfaff wurde ich nicht nur sehr freundlich empfangen und mit Informationen ├╝ber Tourenm├Âglichkeiten versorgt, sondern auch von dem Fahrradmonteur mit einem wunderbaren gefederten Stevens-Tourenrad ausgestattet.

 

Strand von Cala d'Or

Cala d'Or

Im Ort besorgte ich mir noch die Kompass-Karte 230 von Mallorca, die w├Ąhrend der Tour mein liebstes St├╝ck wurde. Hier ist jeder Rad- und Feldweg eingezeichnet, und selbst mit weniger guter Orientierung kommt man im allgemeinen dort an, wo man hinm├Âchte.
Der Strand von Cala d'Or war wundersch├Ân und lud zum Baden ein.

 

Am Weg nach Felanitx

Felanitx

Mein Ziel f├╝r diesen ersten Tag war Felanitx, ca. 30 km von Cala d'Or entfernt. Das hei├čt, eigentlich war mein Ziel das Kloster Sant Salvador. Hier wollte ich ├╝bernachten. Den Weg nach Felanitx suchte ich mir auf meiner neuen Karte. Grob stimmte der Weg dann auch. Er f├╝hrte konsequent bergauf. Zwischendurch gab mir eine Spanierin, die hier wohnte, zu verstehen, dass dieser Weg allenfalls zu Fu├č, aber niemals mit dem Rad zu bew├Ąltigen w├Ąre. Den ganzen Weg zur├╝ck! - so schnell wollte ich auch nicht aufgeben! Und einen Weg, den man zu Fu├č schafft, schafft man im Zweifelsfall auch, indem man sein Rad schiebt. Also machte ich mich- teils fahrend, teils schiebend - auf den Weg. Die sch├Âne Landschaft belohnte mich f├╝r meine M├╝hen

Nach ca. 1 Stunde kam ich auf einen asphaltierten Weg, der links bergauf, rechts bergab f├╝hrte. Ich entschied mich f├╝r bergab und genoss diese Fahrt, die mich zun├Ąchst auf die Hauptstra├če Portocolom - Porreres und schlie├člich nach Felanitx f├╝hrte. Hier gelang es mir auch wieder, mich zu orientieren, und der Weg zum Kloster Sant Salvador war ausgeschildert.

Das Kloster Sant Salvador

Von der Hauptstra├če zwischen Felanitx und Portocolom geht eine kleinere Stra├če rechts ab zum Kloster Sant Salvador. Nach ca. einem Kilometer relativ ebener Strecke taucht ein Stra├čenschild mit der Entfernungsangabe 5,5 km auf. Jemand hatte schon verbessert: 5,7. Wie pingelig, dachte ich. Nach dem Aufstieg war mir klar, dass auch 0,2 km hier schon ins Gewicht fallen. Au├čer Atem kam ich schlie├člich oben an. Das Kloster selbst und die herrliche Aussicht nahm ich kaum wahr.

Gl├╝cklicherweise bekam ich hier ein Zimmer (eine kleine nette Klosterzelle) f├╝r die Nacht. Duschen konnte ich zwar nur kalt, da ich die Bedienung des Warmwasserbereiters nicht gleich begriff, und zum Abtrocknen fehlte mir das Handtuch. Auch gab es keine Bettw├Ąsche und ich musste in Klamotten schlafen, aber ich war gl├╝cklich und schlief wunderbar tief und selig.


Aussicht vom
Kloster Sant Salvador

Der Morgen danach

Nach dieser Nacht konnte ich nun - w├Ąhrend ich auf die freundliche Dame vom Vortag wartete - endlich die sch├Âne Aussicht wahrnehmen.

Da die Dame gar nicht auftauchte, legte ich das Geld aufs Bett und fuhr los.

Auch das Bergabfahren ist eine Sache der ├ťbung. Bei dieser ersten steilen Abfahrt zog ich zun├Ąchst das Laufen und Schieben vor. Ca. 2 km lief ich so den Berg hinunter bis mir klar wurde, dass das ja wohl verr├╝ckt war. Also nahm ich meinen Mut zusammen und rollte - schlie├člich immer schneller - hinunter. Je weitl├Ąufiger die Kurven und je gerader die Stra├če, desto mehr Spa├č machte es nat├╝rlich, bis ich mich sogar zu einer Geschwindigkeit von 49 kmh steigerte.

 

Am Weg nach Villafranca

Markttag in Sineu

Meine Tagestour an diesem Tag f├╝hrte mich zun├Ąchst von Felanitx in Richtung Villafranca. Hier fand ich einen ruhigen Feldweg, der durch eine ebene, fruchtbare Gegend f├╝hrte.

Markt in Sineu

In Villafranca war gerade Markttag (Mittwoch), nichts umwerfendes, aber Gelegenheit, Obst, K├Ąse und Wasser zu erwerben. Die mallorquinischen Orangen sollten in den folgenden Tagen meine Hauptnahrungsquelle darstellen. Sie sind unglaublich lecker.

Von Villafranca ging es ├╝ber Sant Juan nach Sineu, wo mittwochs ein bekannter und gro├čer Markt stattfindet. Er befindet sich rund um die Kirche und in den kleinen Gassen der Innenstadt, ist daher sehr malerisch, aber auch touristisch ausgepr├Ągt.

Im Landesinneren

Von Sineu ging es querfeldein nach Montuiri (einem h├╝bschen kleinen Ort), dann nach Algaida, von dort nach Randa.

Sowohl in Randa als auch in Porreres und in Montuiri gibt es Kl├Âster, in denen man - angeblich - ├╝bernachten kann. Aber entweder wurden sie gerade umgebaut oder sie vermieteten keine Zimmer oder es gab dort niemanden. So musste ich mich schlie├člich in der D├Ąmmerung zu einem Hotel durchfragen. Dies befand sich ca. 1 km hinter Montuiri und war sehr luxuri├Âs. F├╝r 55 € bekam ich ein - f├╝r meine Bed├╝rfnisse v├Âllig ├╝berdimensioniertes -Doppelzimmer mit zwei B├Ądern und einem Aufenthaltsraum. Beim Preis handelte es sich vermutlich schon um ein Entgegenkommen, ich vermute, dass es v.a. in der Saison wesentlich teurer sein wird. Nun ja, es schlief sich nat├╝rlich gut in dieser Suite, zumal ich abends ziemlich fertig war.


Zur├╝ck nach Felanitx

Beim Einchecken in Montuiri hatte ich festgestellt, dass mein Ausweis nicht mehr da war, die einzige denkbare L├Âsung war, dass ich ihn im Kloster San Salvador bei der Zimmerbelegung abgegeben hatte. In meinem Zustand an diesem Abend konnte ich mich daran nicht erinnern. Also musste ich wohl oder ├╝bel zur├╝ck. Die Entfernung war das Geringste, vor einem erneuten Anstieg grauste es mir viel mehr. Schlie├člich l├Âste ich dieses Problem, indem ich das Fahrrad auf halber H├Âhe stehen lie├č und den Rest zu Fu├č erledigte. Gl├╝cklicherweise war der Ausweis dann auch wirklich oben.

Ferrutx

Von Felanitx an die Ostk├╝ste

In meinem Reisef├╝hrer wurden in Colonia de Sant Pere zwei Hotels hervorgehoben, sie sollten preiswert und von guter Qualit├Ąt sein. Der Weg von Felanitx f├╝hrte ├╝ber Manacor, der zweitgr├Â├čten (und wenig sehenswerten) Stadt Mallorcas. Lediglich die immense Kirche beeindruckt. Von dort f├╝hrte aber eine kleine, kaum befahrene Stra├če nach Colonies de Sant Pere. Anfangs gefiel mir die Landschaft ganz gut, mit der Zeit wurde es etwas eint├Ânig: links und rechts Naturschutzgebiet, die Stra├če stets geradeaus mit nur leichten Steigungen. Erst sp├Ąter tauchten ├Âstlich Berge auf, womit ich gar nicht gerechnet hatte. Dicht vor Colonies de Sant Pere fuhr ich am Ferrutx, dem hiesigen "Hausberg" vorbei.

 

In Colonies de Sant Pere erfuhr ich, dass das Hotel Rocamar gerade umgebaut wurde und das Solimar sehr teuer (66 € f├╝r ein sehr simples Einzelzimmer) sei. Eine Deutsche, die ich nach den Hotels gefragt hatte, war dann ausgesprochen eifrig und hilfsbereit und vermittelte mir ein Zimmer bei einer Freundin. Bis um 21 Uhr musste ich allerdings noch in der Ungewissheit abwarten, denn die Freundin befand sich an diesem Tag mit ihrem Motorroller in Palma. Als ich dann kurz nach 21 Uhr bei ihr eintraf, erwies sie sich gleich als ausgesprochen sympathisch. Wir sa├čen schlie├člich bis 1 Uhr bei Rotwein und Chips zusammen und erz├Ąhlten uns unsere Lebensgeschichten.


Feuchtgebiet s'Albuferia

Zum Cap d'Alcudia

Mein n├Ąchstes Ziel war die Halbinsel, auf der sich das Kloster Victoria befindet. Die einzige Fahrtm├Âglichkeit war hier die gro├če K├╝stenstra├če. Da es jedoch noch fr├╝h am Tag war und auch au├čerhalb der Saison, war wenig Verkehr auf der Stra├če und es fuhr sich sehr gut. Einige Anstiege und Abfahrten waren zu bew├Ąltigen, aber es hielt sich in Grenzen. Der erste Ort, den ich mir dann anschaute, war Can Picafort. Au├čerhalb der Saison auch nicht gerade ein absolutes "Muss". Kurz hinter Can Picafort kam dann die s'Albuferia, das "gr├Â├čte und bedeutendste Feuchtgebiet der Balearen". Der Abstecher, den ich hier machte, lohnte sich sehr. Neben sch├Ânen Uferzonen und ausgefallener Vegetation beeindruckten das Vogelgezwitscher und die Vielfalt sinnlicher Eindr├╝cke, die man hier gewinnen konnte. Einen Teil der Wege durfte man sogar per Fahrrad "erfahren".

 

Alcudia: Stadttor

Kirche

Weiter ging es ├╝ber Port d'Alcudia (ausgedehnte Ferienanlagen) nach Alcudia. Alcudia war als sehenswerter Ort beschrieben gewesen, f├╝r mich war er der sch├Ânste Ort Mallorcas, mit seinem Stadttor, der Kirche, den kleinen G├Ąsschen, dem h├╝bschen Dorfplatz.

 

Affodil (Asphodelus)

Direkt am zentralen Platz befindet sich ein Hostal, das ich nur ganz zuf├Ąllig entdeckte. Nach meinen Erfahrungen der beiden vorigen Tage mietete ich mich sofort dort ein und erkundete dann die Halbinsel. Die Str├Ąnde sind dort eher felsig, wer Sandstrand sucht, sollte eher nach Port d'Alcudia fahren. Daf├╝r gibt es aber wundersch├Âne Ausblicke und mediterrane Vegetation.


Pollenca
Doppelbogenbr├╝cke
aus der R├Âmerzeit

Von Alcudia nach Lluc

Meine urspr├╝ngliche Idee, eine zweite Nacht in Alcudia zu verbringen und mir damit die Zimmersuche zu ersparen, gab ich spontan morgens auf. Damit h├Ątte ich mich f├╝r diesen Tag zu sehr auf den Nordosten festgelegt, Lluc und evtl. noch wenigstens eine erste Kontaktaufnahme mit der Tramuntana w├Ąren damit kaum noch m├Âglich gewesen. Der Preis war, dass ich auf die Halbinsel Formentor und das Cap de Formentor verzichten musste. Naja, es ist ja auch nicht schlecht, sich noch etwas f├╝r einen zweiten Besuch aufzuheben.
Von Alcudia f├╝hrte mein Weg morgens zun├Ąchst ├╝ber einen Feldweg, sp├Ąter ├╝ber eine wenig befahrene Stra├če nach Pollenca, der ├Ąltesten Stadt Mallorcas. Hier gibt es sogar noch eine Doppelbogenbr├╝cke aus der R├Âmerzeit.

 

Tropfsteinh├Âhle
in Campanet

Von Pollenca ging es auf ruhigen Wegen weiter nach Campanet, wo es eine Tropfsteinh├Âhle zu besichtigen gab. Sie war nicht nur wegen der bizarren und beeindruckenden Gesteinsformationen sehenswert, sondern vermittelte durch ihre Farben auch das typisch "Mallorquinische".

Kloster Lluc

Das n├Ąchste Ziel war das Kloster Lucia, eine potentielle ├ťbernachtungschance. Auf dem Weg streifte ich kleinere Orte: Moscari, Binibona, Selva, Lloset, Mancor, immer dem Radweg nach. Schlie├člich der Anstieg zum Kloster, und oben angekommen, erneut eine Absage. Ob hier nie, nur manchmal, nur in der Saison oder ansonsten immer - vermietet wird, wei├č ich nicht, f├╝r mich hie├č es jedenfalls: den Berg wieder hinabfahren bis Caimari, um dann den Aufstieg zum Kloster Lluc in Angriff zu nehmen. 10 km waren hier ausgeschildert. Mit der Erfahrung von San Salvador musste ich mich auf ann├Ąhernd das Doppelte der dortigen Strecke und mindestens einer Stunde ununterbrochener Bergauffahrt einstellen. Schlie├člich war es dann etwas harmloser als bef├╝rchtet, da es bereits (!) nach 8 km wieder bergab ging. Am Kloster angekommen gelang es mir gerade noch, bis zur R E Z E P T I O N zu gehen. Dieser luxuri├Âse Empfangsraum, in dem ein livrierter Empfangschef am PC sitzt, k├Ânnte vermutlich mit dem Adlon standhalten, in einem Kloster h├Ątte ich ihn nicht erwartet. Dennoch war ich gl├╝cklich, hier freundlich begr├╝├čt zu werden und anstandslos ein Zimmer f├╝r die Nacht zu bekommen.

 

Botanischer Garten

Als sich nach einer hei├čen Dusche die Beine wieder bewegen lie├čen, machte ich mich zu Fu├č zu einer Erkundung der Klosteranlagen auf und war schlie├člich von dem angrenzenden Botanischen Garten beeindruckt, in dem nat├╝rliche und vom Menschen geschaffene Elemente sich perfekt erg├Ąnzen. Sehr sehenswert!


Von Lluc nach Campos

Als ich morgens fertig war zum Weiterfahren, lag Lluc mehr oder weniger im Nebel. Das machte die Abfahrt nicht leichter. Zum Gl├╝ck legte sich der Nebel nach ca. 2 km. Auch hatte ich Gl├╝ck mit dem Verkehr, die Stra├če hatte ich so fr├╝h am Morgen noch f├╝r mich, so dass ich mich sogar traute, recht flott hinunterzufahren. Als Ziel an diesem (letzten) Tag war Llucmajor ausgew├Ąhlt, weil dies g├╝nstig f├╝r die Rad├╝bergabe war. In Santa Maria ist Sonntags Markt, also sollte dieser Ort m├Âglichst auch noch angefahren werden. So ergab sich eine Route ├╝ber Selva, Biniamar, Lloseta, Binissalem, Santa Maria. Der Markt dort war wirklich sehr beeindruckend. Es gibt einen zentralen - riesigen - Platz, auf dem alles, was man sich vorstellen kann, angeboten wird. Mit Fahrrad und Gep├Ącktaschen hat man wenig Chancen durchzukommen, denn auf diesem Markt halten sich offensichtlich s├Ąmtliche Touristen und Einheimische Mallorcas auf. Hier gab es mehr Menschen als in den 5 vorangegangenen Tagen zusammen. F├╝r meine Verh├Ąltnisse war das alles schon zu gro├č, zu hektisch, zu voll, aber wer es mag...
Nachdem ich mich mit Apfelsinen, Bananen, ├äpfeln und Wasser eingedeckt hatte, fuhr ich weiter nach Sencelles. Hier entdeckte ich ein typisch spanisches Caf├ę, in dem sich au├čer mir nur Einheimische befanden, die dort teils beim Caf├ę sa├čen oder auch beim Kartenspiel waren, aber auch Frauen, die bei einem Glas Wein plauderten. Ein kulinarisches Highlight erwartete mich hier auch: Fisch-Tapas, lecker gew├╝rzt, einfach k├Âstlich! Dazu ein Glas Rotwein, zum Abschluss ein Espresso, das hat mich dann mit den vielen mittelm├Ą├čigen Mahlzeiten vers├Âhnt, die ich in der Woche zu mir genommen hatte.
Schlie├člich ging es weiter Richtung Llucmajor, doch kam ich hier bereits um 15 Uhr an, so dass ich per Handy Campos als neuen Treffpunkt verabredete. So konnte ich noch einmal an die K├╝ste fahren. In Cap Blanc, das ich mir f├╝r ein letztes Bad im Meer ausgeguckt hatte, stie├č ich leider auf milit├Ąrisches Sperrgebiet, also musste ich wieder zur├╝ck. Schlie├člich fuhr ich nach s'Estanyol/ sa Rapita. Um rechtzeitig nach Campos zu gelangen, musste ich mich schlie├člich beeilen. Und da ich nicht gerade die Hauptstra├če fahren wollte, gab es nat├╝rlich auch wieder das Risiko, auf einen Weg zu gelangen, der schlie├člich woanders endete als ich glaubte. Aber schlie├člich klappte alles sehr gut und um kurz nach 19.00 Uhr traf ich in Campos ein, wo "Mallorquin - Bikes" schon auf mich warteten. Mit 127 km war dies dann die l├Ąngste Etappe meiner Tour und der Tacho ├╝berschritt nun gerade die 500 km-Marke.
Von Campos fuhren wir nach Palma-Flughafen, wo ich bequem einen Bus nach Palma nehmen konnte. Die Tourist-Information direkt am Bahnhof hatte noch ge├Âffnet, so dass ich mit einigen ├ťbernachtungsm├Âglichkeiten versorgt loszog und auch ohne gro├če M├╝hen ein kleines Hostal fand.
Morgens zum Flughafen gelangte ich ebenso problemlos. Durch Zufall machte ich dort die Bekanntschaft eines Angestellten von aerlingus (einer irischen Fluggesellschaft) der, als er mitbekam, dass ich per Rad unterwegs war, mich gleich mit vielen Irland-Tipps und Informationen versorgte.

Irland - das n├Ąchste Rad-Reiseziel??? Why not?


April 2005

Nicole Haupt - Berlin

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Verwandte Arten der Gattung Trips (Reise-/Ausflugsziele)

Nr.PflanzenartenBlŘtezeit [?] | Breite/H÷he | Verbreitung
2 Botanische Ausflugsziele
3 Ägypten06.02.2008 - 15.02.2008
4 BadenBaden Rosengarten BeutigMoltkestra├če, Baden-Baden | ├ľffnungszeiten: Juni-Oktober | Eintrittspreise: EUR 1,-
5 Bayern Land
6 Berlin
7 BerlinUmland Brandenburg SumpfzypressenalleeGrillendamm und M├╝hlendamm / Dominsel
8 BerlinUmland Potsdam FreundschaftsinselAdresse, ├ľffnungszeiten: Lange Br├╝cke 14467 Potsdam | ganzj├Ąhrig von 7 Uhr bis zum Einbruch der Dunkelheit | kostenlos
9 BerlinUmland Potsdam Park Sanssouci
10 BerlinUmland Ruppiner Schweiz
11 BerlinUmland Werbellinsee
12 BerlinUmland Werder Havel
13 Berlin Britzer Garten Rosengarten
14 Berlin Dorfkirche Alt Marienfelde
15 Berlin Gutspark Alt Marienfelde
16 Berlin Max Liebermanns GartenColomierstr. 3 | 14109 Berlin | max-liebermann.de
17 Bilder
18 Brandenburg an der Havel
19 Brandenburg Land
20 Braunschweig Botanischer Garten
21 Canada Niagara F├Ąlle
22 Closewitz bei Jena
23 Deutschland
24 Dortmund Rombergpark
25 Fl├Ąming
27 Husum SchlossparkM III
28 Italien ComerSee Villa Charlotta
29 Italien ComerSee Villa Melzi
30 Italien Gardasee
31 Italien LagoMaggiore Villa Pallavicino
32 Italien Lago Maggiore
34Die Adonisr├Âschen der Lebuser Adonish├Ąnge (Trips Lebus Oderh├Ąnge)
35 Loire Tal
36 Luxemburg Stadt
38 Mainau Geh├Âlzsch├Ątze
39 Mallorca Woche per Rad
40 Meersburg
41 Nationalpark Unteres Odertal
42 Ostsee Ahrenshoop
43 Paris Hay les RosesVI-VII | 8 km s├╝dlich von Paris
44 Paris Sights
45 Rhodos Flora
46 Sanssouci Geh├Âlzsch├Ątze
47 Sanssouci Ginkgob├ĄumeIV-VI | b/h=8(-15)/30(-40)m | Asia: S-China
48 Sanssouci SumpfzypressenHerbstf├Ąrbung XI | b/h=4-6(-10)/>30m | N-America
49 Schweiz
50 Schweiz Tessin
51 Schweiz Wallis
52 Slowenien
53 Thueringen Wartburg
54 USA Craters of Moon
55 USA Death Valley
56 USA Sequoia National Park
57 USA Yosemite National Park
58 Weinheim Exotenwald
59 Weinheim Fr├╝hling
60 Weinheim Hermannshof Blauregenpergola
61 Weinheim Hermannshof Fr├╝hling
62 Weinheim Hermannshof Geh├Âlzsch├Ątze
63 Weinheim Hermannshof Herbst
64 Weinheim Hermannshof Johanna
65 Weinheim Hermannshof Magnolien
66 Weinheim Hermannshof Relaxen
67 Weinheim Hermannshof Sommer
68 Weinheim SchlossparkLibanonzeder (Cedrus libani) ├Ąlteste und gr├Â├čte Zeder in Deutschland.

▄bersicht: Optional kann man die ▄bersicht dieser Gattung auch folgenderma▀en anzeigen lassen: