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Wildtulpen (Tulipa tarda, syn. T. dasystemon)
Inhalt Tulipa tarda, syn. Tulipa dasystemon Kennzeichen zur Identifizierung, Ähnliche Arten Pflege: Standort, Pflanzen, Vermehren (Kultur) Schöne Bilder, Fotos Tulipa tarda syn. Tulipa[...] Go↓
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Zuletzt aktualisiert: 2008-05-12 12:18 Diese Seite gibt es seit 2002.
STECKBRIEF - ARTINFORMATIONEN
Familie: Liliaceae (Liliengewächse) >
Arten-Anzahl der Gattung Tulipa > (ca.)
weltweit: 100 | in Mitteleuropa: 2
Verwandte Arten↓
Kategorien, Blütenfarbe, Hauptblütezeit, sonst. Eigenschaften:
Pflanzen > |
Stauden (ausdauernd, mehrjährig) > |
Gelb > |
April > | Zwiebelblumen > | Verwildernde > | Steingarten > | Frühlingsblüher > | Frühlingsblumen > |
Blütezeit [?] | Breite/Höhe | Verbreitung, Herkunft: IV | b/h=0,1m | C-Asia
Pflanzen: Pflanzabstand = 1/2 Wuchsbreite | Pflege:
Pflanztiefe: 2-3 mal so tief wie Blumenzwiebel bzw. Knolle groß ist. Schneiden: Blütenstiele (kann man) direkt nach dem Verblühen unten abschneiden (Ausnahme: Wildarten, die sich aussäen, verwildern sollen.) Blätter nicht zurückschneiden, bevor sie vergilben (Müssen bis dahin Nährstoffe für die Blüte im nächsten Jahr produzieren!) Schneiden Düngen Besondere Pflege (ggf.) | Pflanzenpflege
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Inhalt
Tulipa tarda, syn. Tulipa dasystemon
 Tulipa tarda syn. Tulipa dasystemon (Wildtulpen) | 2002-04-10
 Weißgelbe Blütensterne machen Tulipa tarda unverwechselbar 2002-04-10
Kennzeichen zur Identifizierung, Verbreitung
Tulipa tarda (syn. Tulipa dasystemon) hat ab Anfang April im zeitigen Vollfrühling sternförmige, gelbe Blüten mit einem weißen Rand, die etwa 6 cm breit und außen grünlich und rötlich überhaucht sind. Sie wird meist nur etwa zehn, gelegentlich bis zu fünfzehn cm hoch. Durch ihre weit geöffneten, gelbweißen Blütensterne ist sie unverwechselbar. Jede Zwiebel bildet vier bis sechs Blüten mit gelben Staubblättern. Ihre Blätter glänzen.
Ähnliche Arten: Sehr ähnlich wie die in Gärten weitaus seltenere Tulipa urumiensis, die man aber leicht durch ihre rein gelben Blüten unterscheiden kann. T. urumiensis beginnt außerdem früher zu blühen.
Natürliche Vorkommen: Tulipa tarda wächst wild in Zentralasien.
 Bodendeckende Massenbestände in unserem Garten 2002-04-10
 Aus der Käferperspektive 2002-04-17
Bei uns im Garten breitet sie sich von allen Wildtulpen am stärksten aus, vor allem auch durch Selbstaussaat. Nicht nur im vollsonnigen Steingarten, sondern sogar auch am halbschattigen Gehölzrand wächst sie in Massenbeständen geradezu als Bodendecker und bildet einen herrlichen, leuchtenden Blütenteppich. Da die Sämlinge in den ersten Jahren noch nicht blühen, muss man beim "Unkraut"jäten aufpassen, dass man die unzähligen Pflänzchen mit den lanzettlichen, etwa 10 cm langen Blättern nicht versehentlich mit entfernt. Die Bestände erholten sich sogar rasch, nachdem einige Zeit Wühlmäuse ihr Unwesen getrieben und sämtliche Blumenzwiebeln gefressen hatten. Man kann sie insofern der Gruppe Wühlmausresistente Blumenzwiebeln zuordnen.
"Heimische" wilde Tulpen oder Weinbergtulpen (Tulipa sylvestris), die in Deutschland früher zu den Weinbergunkräutern gehörten, ließen sich bei uns dagegen leider bisher noch nicht verwildern und blühen obendrein auch nur vereinzelt: Die meisten gepflanzten Zwiebeln bringen nur Blätter hervor. Siehe auch Tulpen zum Verwildern.
Standort, Pflanzung: Volle Sonne, heiß und trocken. Blumenzwiebeln dreimal so tief pflanzen wie sie hoch sind. Pflanzabstand ca. 10 cm, in größeren Gruppen pflanzen.
Vermehrung, Vermehren: Aussaat oder Abtrennung von Tochterzwiebeln. Ausgesäte Tulpen blühen in der Regel erst nach etwa vier Jahren.
öffnende Blüte
Bild Datum: 2002-04-17 Foto ID: 2004020440
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viele öffnende Blütenknospen
Bild Datum: 2002-04-10 Foto ID: 2004020441
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Blütenmakro
Bild Datum: 2002-04-10 Foto ID: 2004020443
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| Pflege - Kultur Grundsätzliches |
Schneiden Umpflanzen Düngen Gießen Licht Vermehren und Überwintern (Winterhärte)
Siehe Pflanzenpflege in 10 Regeln (=Einmal verstehen, und dann *alle* Pflanzen richtig pflegen, schneiden, umpflanzen, düngen, gießen, vermehren und überwintern können.)
Frage (FAQ): Wie und wann schneiden (Schnitt zurückschneiden Rückschnitt) Sonne oder Schatten Wasser (feucht oder trocken Feuchtigkeit Gießen wässern) Standort Boden pH-Wert sauer oder kalkhaltig (alkalisch) Luftfeuchtigkeit düngen (Düngung Dünger) Pflanzung und beste Pflanzzeit (Umpflanzen verpflanzen versetzen umtopfen) überwintern (Überwinterung Winter Frosthärte Winterhärte - winterhart bzw. frosthart bis wieviel Grad) vermehren (Vermehrung Samen aussäen Stecklinge bewurzeln oder teilen Teilung)?
Antwort: Für die Pflege der allermeisten häufigen Pflanzen, zumindest der beliebten Gartenpflanzen, Kübelpflanzen und Zimmerpflanzen, gelten dieselben grundsätzlichen Regeln, selbst wenn einige der ursprünglichen Wildarten besondere Ansprüche haben wie beispielsweise die Orchideen. In Kultur und im Handel sind hauptsächlich anspruchslosere Arten oder züchterisch insbesondere diesbezüglich verbesserte Zuchtsorten.
Tipps für die Garten-Praxis einschließlich Zimmerpflanzen: Die meisten Krankheiten und Schädlinge kommen nicht durch Pflegefehler, sondern nur durch zu starke Vernachlässigung zustande und lassen sich leicht vermeiden. Weitere Informationen auf unserer Spezialseite Pflanzenpflege Schneiden überwintern vermehren umpflanzen Licht Wasser düngen.
Bei uns werden daher normalerweise alle hier aufgeführten Angaben zu Standort, Pflege usw. der jeweiligen Pflanzen nur dann erwähnt, wenn sich Besonderheiten bzw. Abweichungen der allgemeinen Ansprüche ergeben oder sich Fragen dazu häufen. Im Zweifelsfall können Sie auch [→zur Sicherheit fragen] (bitte die Regeln (Punkt 5) beachten).
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| Hinweis |
Zu dieser Seite gibt es eine weitere Seite mit mehr Informationen oder Übersicht:
Tulipa (Tulpen) Hauptseite mit Übersicht...>
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| Kurzinfos |
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Für Artikel, die sich auf Pflanzen (Pflanzenarten) beziehen: Überblick mit Angaben zur Familie, Artenzahl der Gattung, Blütezeit, Wuchsform (Wuchsbreite und Wuchshöhe) sowie natürliche Verbreitungsgebiet(e) (Heimat) und weitere Kurzinfos siehe Pflanzen-Daten auf einen Blick in der Kurz-Übersicht ↑
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